Richard Ebert
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Schweine: Leichte Markterholung nach dem Schock am Freitag

Tönnies und Vion spielen Marktmacht aus

Der von mehreren großen Schlachtunternehmen initiierte Preisrückgang am Schlachtschweinemarkt hat Ende letzten Woche großes Unverständnis bei fast allen Marktbeteiligten hervorgerufen.

Während bis Mitte vergangener Woche eine feste Marktsituation vorherrschend war, sollte sich die Marktlage dann angeblich ab Donnerstag plötzlich dramatisch verschlechtert haben. Die Erzeugergemeinschaften mußten daraufhin den Vereinigungspreis um 5 Cent auf 1,42 Euro herabsetzen.

Doch dieser erhebliche Preisrückgang reichte einigen Unternehmen immer noch nicht. So haben die Schlachtunternehmen Tönnies und Vion den Lieferanten für die laufende Schlachtwoche einen Hauspreis von 1,45 Euro mitgeteilt.

Die immer wieder vollmundig gepriesene faire Marktpartnerschaft sieht sicherlich anders aus ! Stattdessen spielen die Unternehmen unverständlicherweise mal wieder die volle Marktmacht zu Lasten der Schweinehalter aus.

(Quelle: ISN, Damme)

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Schweine: Diese Woche unverändert erwartet

Allgemein wird am Schlachtschweinemarkt trotz eines etwas höheren Angebots durch den fehlenden Schlachttag von einem guten Abfluss der Mengen gesprochen. Aktuell würde man von uneränderten Preisen ausgehen.

Ferkel: Preise geraten unter Druck

Der deutliche Preisrückgang bei Schlachtschweinen vom vergangenen Wochenende zeigt am Ferkelmarkt durch eine zurückhaltende Aufnahmebereitschaft der Mäster erste Wirkungen. Das zusätzlich zunehmende Angebot läßt die Preise unter Druck geraten. Leichte Preisabschläge sind zu erwarten.

(Quelle: VR Agrarberatung)

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Erste Anstiege am Terminmarkt

Am Terminmarkt kam es bei eine Umsatz von 7 Kontrakten und einem um 4 auf 512 Kontrakte gestiegenen Bestand zu dem am Freitagabend erwarteten, allerdings um einen halben Tag verschobenen Kursanstieg. Juni- und August Schweine stiegen um 1,5 und 0,8 Cent, der September und Oktober wurden umsatzlos um 2,2 Cent heraufgetaxt.

Der M 12 Index für Schweine lag nach einem Tagestief von 1,4916 Euro zum Börsenschluss bei 1,4976 Euro und damit um 0,52 Cent über Vortag.

Ferkel wurden umsatzlos und unverändert taxiert, nur der Januar wurde um 50 Cent zurückgenommen. Index minus 4 Cent auf 49,64 Euro.

Am morgigen Mittwoch wird die Notiz der Internet Schweinebörse Nordwest veröffentlicht, die am Mittwoch vergangener Woche mit 1,58 Euro bekanntgegeben wurde. Es muss mit einem Rückgang von 5 Cent oder mehr gerechnet werden.

Am Kassamarkt für Ferkel werden nachgebende Preiserwartungen bekannt gegeben; NiedersachsLeichteen von 53 auf 51 Euro, Hohenlohe/Oberschwaben von 53,30 auf 50,80 Euro und in den Niederlanden in den letzten 5 Wochen von 44 auf 35 Euro für das 23 kg Ferkel in Vleuthen.

Morgen könnte es zu Börsenbeginn zu einem leichten Rückgang von weniger als 1 Cent für Juli Schweine und zu einem Anstieg der August Schweine von mehr als 1 Cent kommen.

Für die nächsten 2 1/2 Wochen sieht der Terminmarkt einen Anstieg des V-Preises um 2 bis 3 Cent voraus.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
paul
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Als Ergänzung zur obigen Graphik,

der Ferkelpreis wird in den nächsten Wochen abstürzen, wenn die Mäster Zurückhaltung beim Einstallen beweisen.

Gruß Paul

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