Schweine: Letzter Anstieg vor dem Jahreshoch ?
Niederland: Fast 14 % weniger Schlachtungen in den ersten 5 Monaten 2009
Topagrar.com (05.08.09) - In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden in den Niederlanden 13,7 % weniger Schweine geschlachtet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Zentralamtes für Statistik (CBS) wurden bis Mai 2009 5,5 Mio. Schweine geschlachtet, in den ersten fünf Monaten des letzten Jahres waren es 6,4 Mio. Tiere.
Parallel dazu konnte ein leichter Anstieg der Schlachtgewichte beobachtet werden. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wogen die Tiere bei der Schlachtung mit 92,46 kg gut ein Kilo mehr als im Jahr zuvor. Unter dem Strich verminderte sich die niederländische Fleischproduktion im Vergleichszeitraum daher nur um 12,7 %.
Kassamarkt: Lebhafte Nachfrage / Preisabschlag in Frankreich
Stabil bis leicht freundlich präsentiert sich der Schlachtschweine Markt zur Wochenmitte. Die vorhandenen Schlachtschweine werden sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Export rege nachgefragt und sind vollständig unterzubringen.
Fleischverkäufer berichten über eine leichte Belebung im Geschäft, dennoch ist die Spanne weiterhin nicht zufrieden stellend.
In Dänemarkt bleiben die Auszahlungspreise auch in der kommenden Woche unverändert. Französische Erzeuger müssen erneut einen Preisabschlag hinnehmen.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Terminmarkt: August jetzt 2,2 Cent über V-Preis
Am Terminmarkt der Eurex konnten heute bei einem Umsatz von 14 Kontrakten die Kurse für Schweine August, September und November um 0,9 bis 1 Cent anziehen. Der August notiert mit 1,582 Euro jetzt um 2,2 Cent über dem V-Preis vom vergangenen Freitag.
Der M 12 Index für Schweine schloss plus 0,26 Cent auf 1,4424 und konnte sein gestriges Jahrestief verlassen.
Ferkel schlossen umsatzlos unverändert taxiert, nur der November wurde 50 Cent auf 44,50 Euro hoch getaxt.
Index plus 4 Cent auf 46,25 Euro.
Aussichten für morgen: Plus 2 Cent auf 1,58 Euro
Der Kursanstieg für August Schweine auf zuletzt rund 1,58 Euro und die rege Nachfrage nach Schweinen sind zwei der Argument für einen Preisanstieg. Dieser ist wahrscheinlich, aber keinesfalls sicher. Der Terminmark 'sagt' ein saisonales Sommerhoch für die nächsten vier Wochen voraus und wann die Wende zu tieferen Preisen kommt, kann niemand mit Bestimmtheit prognostizieren.
Die Preismelder sollten heute + 2 bis + 4 Cent anpeilen.
Es wird keinen Widerstand der Abnehmer geben.
Gruß Paul
@ paul [#2]
Werden sie aber nicht tun glaube ich.
Unverändert.
MfG
Speedy