Schweine: M 12 Index auf neuem Jahrestief / V-Preis unveränd.erwartet
Nachfrage nach Fleisch und Wurst gesunken
Topagrar.com (04.08.09) - Die Wirtschaftskrise drückt auf den Fleischkonsum. Auch der Absatz von Wurst ist im 1. Halbjahr 2009 zurückgegangen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)
EU-Schweinepreise: Preisniveau überwiegend stabil
In der aktuellen Schlachtwoche zeigt sich der europäische Schlachtschweinemarkt erneut weitestgehend stabil. In Spanien haben zahlreiche Unternehmen angekündigt, in dieser Woche die Schlachttage auf vier Tage zu kürzen, weil die angebotenen Stückzahlen nicht ausreichen, um die Schlachthaken komplett auszulasten. Der Preis blieb dort zum dritten Mal in Folge unverändert. In Dänemark setzte Danish Crown den Schweinepreis um korrigierte 2 Cents nach unten. Der französische Preis musste für diese Jahreszeit unüblich um korrigierte 5 Cents nachgeben. Begründet wurde der Preisrückgang am vergangenen Donnerstag mit den Gerüchten, dass auch andere europäische Preise nachgeben. Dies hat sich dann jedoch am Freitag bzw. heute von Ausnahmen abgesehen nicht bestätigt. In Schweden stieg der Preis sogar etwas an, was durch die Währungsumrechnung sogar noch verstärkt wurde. Die übrigen europäischen Staaten vermelden unveränderte Auszahlungspreise.
Tendenz: Die anhaltend gut verlaufenden Exportgeschäfte von lebenden Schweinen nach Osteuropa und die nicht übermäßigen Mengen an schlachtreifen Schweinen dürften auch in den nächsten Tagen zu einem weiterhin stabilen Preis beitragen.
(Quelle: http://www.schweine.net/euschweinepreise_preisniveau_ueberwiegend_stabil.html)
Kassamarkt: Lebendvermarktung zügig und zeitnah
Die Schlachtbetriebe erhöhten ihre Schlachtugnen in der vergangenen Woche um 10.000 auf 645.000 Stück, dies sind 9.000 mehr als in der gleichen Vorjahreswoche.
Die aktuelle Marktsituation hat sich zuletzt leicht verbessert. Zwar beklagen die Fleischhänder noch immer ihre schlechte Spanne, jedoch konnte sich der mengenmäßige Abverkauf verbessern.
Die Lebendvermarktung verläuft weiterhin zügig und zeitnah, sodass zumindest stabile Preise zu erwarten sind.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Terminmarkt: Index erreicht neues Jahrestief
An der Eurex in Frankfurt wurden 4 Schweine Futures des Monate August bis Oktober mit Kursrückgängen von 0,5 bis 1 Cent gehandelt.
Der M 12 Index für Schweine gab um 0,48 Cent auf 1,4417 Euro nach und erreichte ein neues Jahrestief.
Ferkel wurden ungehandelt und unverändert taxiert, nur der August stieg um 20 Cent auf 45,70 Euro an. Index plus 2 Cent auf 46,31 Euro.
Morgen wird der Preis der Internet Schweinebörse veröffentlicht. In der vergangenen Woche gingen 465 Schweine zu unverändert 1,59 Euro um. Große Preisänderungen sind nicht zu erwarten.
Aussichten für Freitag: Unverändert
Obwohl einige Schlachtbetriebe die Produktion zurückfahren und die Auszahlungspreise in Frankreich und Dänemark nachgaben ist zunächst von einem unveränderten Auszahlungspreis auszugegen.
Die Überlegung bleibt offen, ob die saisonale Belebung der Nachfrage nach dem Ende der Sommerferien kommen und die Preise auf das von der Grünen Seite erhoffte Niveau anheben wird.