Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

Schweine: Milliardenforderungen in Osteuropa ?

In der Freitagsausgabe des Handelsblatts fand ich einen Beitrag mit der Überschrift "Milliarden-Grab Kasachstan": Zitat: "Kasachstan galt jahrelang als vorbildlicher Finanzplatz in den GUS-Staaten." Wie es heute aussieht, lesen Sie bitte im Beitrag.

Dabei kam mir die Frage, inwieweit Forderungen beim Export von Schweinen jetzt oder in den kommenden Jahren gefährdet sein können, wenn sich die Zahlungsfähikeit ausländischer (nicht nur opsteuropäischer) Firmen und Staaten verschlechtert.

Könnten ersthafte Zahlungsprobleme zu einem Einbruch im Osteuropa Export von Schweinen führen welche Folgen hätte das beim Export ?

Oder bestehen 'keinerlei Bedenken' ?

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Banken-Pleiten: Banken drohen Belastungen in Kasachstan

Von Mathias Brüggmann

Handelsblatt, Berlin (18.09.09) - Wegen der Zahlungsunfähigkeit und wegen ungünstiger Umschuldungsverhandlungen drohen westlichen Banken und Anlegern Milliarden-Verluste in Kasachstan.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/banken-pleiten-banken-drohen-belastungen-in-kasachstan/3261450.html?p3261450=0)

Geschrieben von Richard Ebert am
Muehlenbach
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12 Jahre 6 Monate

Nun; wenn man von den einen auf den anderen Tag am ganz grossen Rad drehen kann; dann ist irgendwas falsch gelaufen.

Mich hat das ganze immer an den .com-Boom erinnert; da wurde Geld ohne Sinn und Verstand investiert; ohne Rückendeckung; ohne Wissen.

Das Ergebnis kennen wir; ebendso haben wir die Erkenntnis daraus gezogen; dass immernoch Fälle aus dieser Zeit auftauchen; wo es nicht ganz rechtens zuging (aktuelles Beispiel der ehem. CEO eines grossen deutschen Chip-Herstellers).

Genauso ist es in den ehem. Ostblock Staaten. Auch hier ging vieles sehr schnell; und einige haben sehr viel Geld mit manchmal zweifelhaften Methoden verdient.

Aber zurück zur Eingangsfrage: Nun; Schweine direkt sind bis dato wenige nach Kasachstan gegangen; aber es gibt auch sehr hohe Abschreibungen bspw. in Polen und Ungarn; womit zwar in erster Linie die Österreichischen Banken ein Problem haben; aber die Globalisierten Netzwerke sind das andere.

Viel mehr als die Schweinebranche kann dieses die Deutsche Landtechnikindustrie treffen; da hier v.a. im Jahre 2007/08 sehr viel Material mit Bürgschaften in ebend solche Länder verkauft wurde; dort war eine ungeahnte Aufbruchstimmung.

In 2008 ist das ganze zwar noch recht gut gelaufen; aber spätestens im vergangenen; erst Recht in diesem Jahr bei den Erzeugerpreisen geht so mancher "Arsch auf Grundeis".

Das sieht man auch an den Absatzzahlen der führenden Landtechnikhersteller; die allesamt durch die Bank mit Einbussen ( von einem zugegebenen sehr guten Anfangsjahr 2008) um die 25-30 % haben; währdend die West-Europäischen Staaten nur bei minus 5-10% liegen.

Also; nicht alles was glänzt ist Gold; und selbst wenn; dann kann dieser auch schnell verblassen; weil der Glanz nicht durch das Material selber kommt; sondern durch die darauf scheinende Sonne.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

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