Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

Schweine: Nervosität am Markt nimmt zu / morgen erster Rückgang ?

Strafprozess: Viehhändler soll Kunden bedroht haben

Mit einer Urteilsverkündung rechnet man Mitte Oktober

Topagrar.com (03.09.09) - Der Strafprozess um den Mordanschlag auf den 44-jährigen Viehhändler Albert V. aus Südkirchen, der am 19. August 2009 begonnen hat, geht weiter.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Schweinebestand in NRW nimmt weiter zu

Agrarheute.com / pd, Bonn (03.09.09) - Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW) nach einer Auswertung der Viehzählung vom dritten Mai dieses Jahres feststellt, gab es zum Stichtag in NRW Ställen rund 6,48 Millionen Schweine, 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Schweine in Nordrhein-Westfalen hat wieder leicht zugenommen. Gegenüber der letzten Viehzählung im November 2008 stieg der Schweinebestand um 2,4 Prozent.

Die Zahl der Schweinehalter hat innerhalb eines Jahres um 3,4 Prozent auf jetzt 11.428 abgenommen. Gegenüber dem November vergangenen Jahres. Als viele Mastställe aufgrund der schlechten Erzeugerpreise leer standen, hat die Zahl der Schweinehalter in Nordrhein-Westfalen wiederum 3,4 Prozent zugenommen.

Zahl der Sauenhalter rückläufig

Weiter rückläufig ist die Zahl der Sauenhalter, die in ihren Ställen Ferkel für die Schweinmast produzieren.117 Sauenhalter gaben innerhalb eines Jahres auf. Mit jetzt noch 4.310 lag ihre Zahl im Mai dieses Jahres um 2,7 Prozent unter dem Vorjahr. Damit setzt sich ein langwieriger Trend fort, der Rückgang ist jedoch nicht mehr so dramatisch wie in den Jahren 2007 und 2008, als innerhalb von nur 18 Monaten 721 Ferkelerzeuger in Nordrhein-Westfalen die Produktion einstellten. Weil wieder mehr Landwirte Schweine mästen, ging die durchschnittliche Bestandsgröße leicht zurück auf jetzt rund 567 Schweine je Halter.

Trend zu größeren Beständen

In der Ferkelproduktion setzte sich dagegen der Trend zu größeren Beständen weiter fort. Im Durchschnitt stehen bei den Ferkelerzeugern in NRW jetzt rund 119 Sauen im Stall. Ein Grund für den leichten Anstieg des Schweinebestandes und den Wiedereinstieg einiger Schweinemäster ist nach Einschätzung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen der Anstieg der Erzeugerpreise für Schweinefleisch Mitte letzten Jahres. Inzwischen liegen die Preise jedoch wieder unter Vorjahresniveau, so dass sich der Trend zu einer rückläufigen Zahl der Erzeuger und bei gleichzeitig wachsenden Bestandsgrößen fortsetzen wird. (pd)

(Quelle: http://www.agrarheute.com/schwein/schwein/wieder_mehr_schweine_in_nrw_.html?redid=310747)

Kassamarkt: Probleme im Fleischverkauf nehmen weiter zu

Am Schlachtschweine Markt können sich die Preise weiterhin behaupten und der saisonal übliche Preisverfall bleibt bisher aus. Die Lebendvermarktung bereitet keine größeren Schwierigkeiten und rechtfertigt keine Preisabschlag.

Dagegen werden die Probleme im Fleischverkauf von Woche zu Woche größer. Insbesondere Schinken und Kotelett finden oft nur zu niedrigeren Preisen ihre Abnehmer.

Daher gestaltet sich die Preiseinschätzung für die morgige Notierung recht schwierig.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bild entfernt.Terminmarkt: Index für Schweine und Ferkel mit neuem Jahrestief

Am Terminmarkt in Frankfurt wurden 20 Kontrakte Schweine gehandelt, davon 16 im Frontmonat September bei unverändert 1,51 Euro, also 5 Cent unter dem aktuellen V-Preis. Fünf weitere Terminmonate gaben um 1 bis 1,5 Cent nach.

Der M 12 Index für Schweine gab um 0,38 Cent auf 1,3921 Euro nach, ein neues Jahrestief.

Ferkel gingen umsatzlos zu Vortagskursen aus dem Markt, nur der Januar wurde aufgrund niedrigerer Verkaufsangebote um 50 Cent auf 45 Euro zurückgenommen werden.

M 12 Ferkel Index minus 4 Cent auf 44,04 Euro, ein neues Jahrestief.

Bild entfernt.Aussicht für morgen: Minus 2 Cent auf 1,54 Euro

Auch wenn die Grüne Seite weiterhin auf Optimismus spielt und auf die guten Exportgeschäfte verweist, sind mittlerweile im Markt deutliche Vermarktungsprobleme zu spüren. Das Angebot nimmt täglich weiter zu und die Rote Seite dürfte morgen einen deutlichen Preisabschlag fordern.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Herr Ebert

ihre Beiträge in allen Ehren, aber provokative Überschriften sollten doch unterbleiben. Wir alle schätzen Ihre informativen Beiträge. Sie sollten jedoch nicht zum Zünglein an der Waage werden.

mfg

Bigpig

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ BIGPIG [#2]

Die Überschrift basiert auf allen Informationen, die mir zum jeweiligen Zeitpunkt vorliegen. Es liegt keine Provokation vor, ich schreibe aus voller Überzeugung.

Meine Beiträge ändern nicht den Markt, sie sollen mögliche Tendenzen anzeigen.

Jeder ist gerne eingeladen, mir per Mail oder per Fax gelegentlich oder dauerhaft aktuelle Informationen zu übermittelten, die ich dann mit berücksichtigen werde.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#3]
Ich muss Ihnen voll und ganz zustimmen! Die überschrift trifft genau
den Kern der momentanen Situation, das spiegelt sich auch in den
sehr emotionalen Beiträgen der letzten Tage wieder!
Nur leider liest diese Überschrift kein grüner gerne.
Besser wären positive Überschriften, auch wenn sie niemals zutreffen werden! (Scherz)!
Aber ich denke Sie wissen, was ich meine.
Gruß Bronto

PorkyPig
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Bronto

Keine Ironie bitte! Wir wollen doch alle wieder runterkommen vom erhitzten Gemüt!

MfG

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich kann an der Überschrift nichts schlechtes finden, außer den Tatsachen, die sie widerspiegelt... Wir müssen den Tatsachen ins Gesicht schauen, das ist manchmal nicht schön, gehört aber zur realistischen Markteinschätzung einfach dazu.
Ich bin letzte Woche bereits von einem Rückgang des Preises ausgegangen, aber minus 8 Cent halte ich für derb. Zumindest sind die Erwartungen von 0 bis -8 sehr weit auseinander. Ich bin gespannt....

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ PorkyPig [#5]
Ich habe bei einem Satz "Scherz" dazugeschrieben! Der Rest war keine Ironie!
Gruß Bronto

Gast

@ Spekulatius_Maximus [#6]
Ich muss hier mal eine Lanze brechen, weil Sie sind das typische Beispiel, das es auch anders geht.
Immer sachlich, nie persönlich werdend, weder direkt noch indirekt.
Immer Marktverständnis, keine Immotionen, mit Beiden Beinen auf der Erde. Wissen das numal alle Geld verdienen müssen. Klasse.
Mit Ihnen könnte ich tagelang über Fleischmärkte diskutieren.
Und wenn hier alle so wären wie Sie, dann könnte man sich ( und ich mir auch ) auch so manchen Tread sparen.
Und ich weiss nicht , ob Sie einen unsere Standorte beliefern, nur Sie sind ein Typ, da könnten wir noch so mit Schweinen voll sein, Ihnen würde ich die trotzdem abnehmen. Weil für solche Leute, würde ich sogar kämpfen, und denen würde ich auch jeden Gefallen tun.
So stell ich mir die Vertreter der Grünen Seite vor !!

Viele Grüsse und weiter so !!!!

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ BIGPIG [#2]

ihre Beiträge in allen Ehren, aber provokative Überschriften sollten doch unterbleiben. Wir alle schätzen Ihre informativen Beiträge. Sie sollten jedoch nicht zum Zünglein an der Waage werden.

Wie Sie sehen, habe ich mit meiner Meinung 'morgen erster Preisrückgang' voll getroffen. Das war an vielen Daten abzulesen. Und dass die Nervosität zunimmt, wird inzwischen von anderen Kommentatoren bestätigt.

Dass der Rückgang gleich 6 Cent betragen würde, hätte ich aber am Donnerstag nicht vermutet.

Jetzt stellt sich die Frage, ob es in der kommenden Woche nochmals abwärts geht. Ich denke nicht, aber morgen kann sich meine Meinung wieder ändern.

PorkyPig
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Wer weiß...da stellt sich die Frage, wie stark die Nachfrage auf dem Lebendmarkt in Richtung Osteuropa bei einem reduzierten Preis von 1,50€ zunimmt. Die Inlandsnachfrage könnte auch zusätzliche Impulse erhalten. Mit Nachbestellungen des LEH´s sind ab Montag bei den reduzierten Erzeugerpreisen zu rechnen. Der stabile Altweibersommer der kommenden Woche mit Temperaturen über 25 Grad laden die Grillfreunde nochmals zum Grillen ein.

Meine Meinung sind mindestens stabil verlaufende Preise für die nächste Notierung!

MfG

Gast

@ PorkyPig [#10]
Das ist erst mal vernünftig geschrieben. Eine Marktbeurteilung, die sicherlich nicht Lichtjahre von den Realitäten entfernt ist.
Zwar aus der Sicht der grünen Seite, das ist aber voll ok.
Keine persönlichen Anfeindungen und Angriffe , keine reinen Träumereien, und keine Provokationen, sondern nur zum Markt, und eine persönliche ( vernünftige)Beurteilung.
Wenn das alle hier so schreiben könnten, dann wären wir sicherlich ein
Stück weiter. Und das Forum, würde auch mehr seinem ursprünglichen Sinn nachkommen.
Das sind Threats, die sind vollkommen in Ordnung, und ein Zeichen das es auch anders geht. Und die Mehrzahl der Grünen Seite auch "vernünftige" Menschen sind, und es auch nicht nötig haben, die Gürtellinie immer zu unterschreiten.

Gruss und arbeitsreiche Woche

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

So wie ich die Lage wahrnehme, wird es Freitag noch einmal deutlich nach unten gehen mit dem Preis.
Begründung: Die gesteigerte Abgabebereitschaft der Mäster trifft auf eine verhaltene Nachfrage der Schlachter. Alle meinen zu wissen, dass es nächste Woche noch billiger wird und deshalb wird so gehandelt.
Ich persönlich hoffe, dass das gute Wetter einige zum Umdenken bewegt und nicht so viele Schweine geschoben werden.

Irgendwie kann man die Situation mit einem Hühnerhaufen vergleichen, bei dem jedes Huhn versucht mit dem Leben davon zu kommen und ein Chaos entsteht und hinten ein unnötig niedriger Preis herauskommt. Jeder einzelne weiß das, gemeinschaftliches Handeln wäre gerade jetzt sehr wichtig, aber auch wohl reine Illusion.

Gast

@ Spekulatius_Maximus [#12]
Zumindest wenn ich mir heute morgen die Schlachtgewicht von einigen Partien ansehe, dann kriege ich das kalte kotz..
140 Schweine 92,3 kg,
112 Schweine 91,7 kg,
95 Schweine 91,4 kg,
116 Schweine 90,7 kg,
77 Schweine 88,8 kg !!!
usw.
Lasst doch diese Viecher noch im Stall, erstmal sollte man dem Viehhändler der die aufläd einen in die Schnauze hauen, der muss das doch sehen, das die zu leicht sind, so blind darf man doch nicht sein, zum anderen bauen diese Schweine doch nur weiteren unnötigen Druck auf. Gestern ging es ja noch, Montags sind die Schweine immer am schwersten, aber heute sind schon locker 1500 Schweine hier, da haben am Schlachthof noch nichts zu suchen.
Wahrscheinlich, der Bauer der am meisten schreit, der wird sie am ehesten los, egal was die wiegen. Die Spekulanten schreien anscheinend am lautesten.
Aber wie schreibt Mühlenbach so schön " Hausgemachte Probleme" wie wahr, wie wahr.

Gruss

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@Fleischprofi
Ich hoffe du kannst rechnen.
Dann rechne mal aus; was ein Schwein mit 90 kg und 1,50 bringt; und eines mit 92 kg und 1,45 Euro.
Weil wir euch kennen; wissen wir; dass ihr nicht mit einer Preissenkung zufrieden seit.
Also alles raus damit wir in drei Wochen Ruhe haben.
Ich weiss garnicht; warum du dich beschwerst.
Ist doch besser für euch.
Ihr kommt schneller zu eurem "Wunschpreis" 1,40 Euro; könnt danach die "Preiswinterpause" einlegen; wir haben die Ställe leer und kaufen billigere Ferkel.
Der Verlierer ist der Sauenhalter.

Ach ja; die Restposten von mir gestern Abend:85,2 kg ( kein Untergewichter).

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Fleischprofi [#13]

Eine Erklärung wäre vielleicht,daß der 1 Oktober bald vor der Tür steht.
Und die PACHT- ZAHLUNGEN anstehen verbunden mit fallenden Notierungen-- somit kommt
PANIK auf und es werden schnell 20 Tiere mehr verladen!!
Ist zwar doppelt falsch aber wird sicher gemacht da im Raps und Getreideverkauf kein Geld verdient wurde und noch länger nicht verdient wird.

MfG Saubauer

Gast

@ Muehlenbach [#14]
OK, Mühlenbach, dann wollt ihr also unbedingt die 1,40 € sehen , und setzt auch selber alles daran, das die möglichst bald kommen, das wusste ich nicht. Aber so, wie ihr da jetzt selber dran arbeitet, mag das ja auch bald klappen.
Verstehen kann ich das trotzdem nicht wirklich, aber man muss ja nicht alles verstehen.

Gruss

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Fleischprofi [#16]
Geht mir ganz genauso! Vielleicht muss man da mal an der Maske
arbeiten, damit es noch mehr wehtut? Diese Schweine unter 90 kg
sind schon fast nicht mehr vermarktungsfähig. Vielleicht habe ich
ja die falsche Denke, aber meiner Meinung nach müßte man die Schweine jetzt als Beispiel nicht auf 94 kg mästen, sondern gerade im Gegenteil
auf 96 kg! Das würde den Markt spürbar entlasten und vielleicht sogar einen Rückgang verhindern? Aber diese theoretischen Spielereien
hatten wir ja schon x-mal! Da fasst sich sicher jeder an die eigene Nase und denkt; nachher bin ich allein der angesch......!
Gruß Bronto

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@Fleischprofi
Nenn mir mal dieses Jahr eine Phase; wo nur schon nach einem Mal Preissenkung der Markt sich beruhigt hat.
Desweiteren; tu mal nicht so schlau.
Warum musste der Preis denn überhaupt gesenkt werden?
Ist es nicht auch schädlich für euch?

Aber anstatt uns auf Knien zu danken über die Schweine; die ins Ausland gehen; müssen wir uns nun auch noch rechtfertigen; damit wir das letzte bisschen Geld auch noch bekommen...
Der Preis muss weiter runter; das stand schon letzten Freitag fest.
Egal; welche Konsequenzen das hat.
Das nennt man Kurzfristiges Denken.
Nicht unüblich in der Industrie.
Und das färbt auch auf die Bauern ab.
Und Kollege Bronto:
Wieviel Menge bringen 1000 Schweine zu 90 kg auf dem Markt; oder 1000 zu 96 kg?
Ihr lamentiert so wie es euch in den Kram kommt.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

agriculus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

[I]"Lasst doch diese Viecher noch im Stall, erstmal sollte man dem Viehhändler der die aufläd einen in die Schnauze hauen, der muss das doch sehen, das die zu leicht sind, so blind darf man doch nicht sein, zum anderen bauen diese Schweine doch nur weiteren unnötigen Druck auf."[I]

Sicher der Albert und der Heinz die stehen bei jedem Zug an der Stalltür und sagen das Schwein ist zu leicht, das geht zurück.
Leben Sie auf dem Mond?
Der vielleicht nicht einmal fließend deutsch sprechende Fahrer lädt auf was rausgetrieben wird.

Beispiel: Wenn der Mäster am Montag 8 Züge verlädt, weil der Händler letzten Mittwoch noch nach Schweinen gebettelt hat und ein Zug der dann bei euch landet lebend 113 kg gewogen hat, weil die schweren Schweine zu anderen vielleicht auch besser passenden Schlachtbetrieben im In- und Ausland gebracht worden sind, dann ist dass doch ok. Vielleicht musste der Stall auch leer weil die Ferkel am Mittwoch kommen.

Ausserdem 117 kg Lebendgewicht ist betriebswirtschaftlich für den Mäster vollkommen in Ordnung.

Aber Sie können mit Sicherheit die Schweine um 4 kg genau anzeichnen, besonders wenn man mehr als 1 Zug am Tag verlädt.

Diese Aussage ist komplett überflüssig gewesen, Sie haben keine Ahnung von der Schweinemast und der Vermarktung der Schlachtschweine. Sie sehen nur den Vorteil des Schlachtbetriebes, da die Teilstück ausbeute bei schwereren Schweinen besser ist. Warum bietet ihr Unternehmen keine Maske mit Obergrenze 115 kg an? Dann können auch die Untergrenzen angepasst werden auf 87 kg.

MfG
agriculus

agriculus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich habe meine Einschätzung noch nicht abgegeben.

Notierung Freitag: Minus 8 Cent!

Gast

@ Muehlenbach [#18]
Ihr lamentiert so wie es euch in den Kram kommt.
Stimmt doch gar nicht, zumindest bei mir nicht. Ich bin immer ein verfechter von optimalen Schlachtgewichten, egal bei welcher Marktlage.

Nur bei dem momentanen Preisrückgang, wo sicherlich letztendlich nicht nur die Verkaufspreise, sondern auch das Schweineangebot immer noch eine Rolle mit spielt, da wird diese Woche alles rausgeworfen was Beine hat , so das dann zwangsläufig der weitere Preisrückgang am kommenden Freitag noch schärfer ausfallen wird, als es vielleicht hätte sein müssen, zumindest erst mal für diese Woche.
Scheiss Geschäft, schwächerer Lebendexport usw. das wissen wir ja nun mal alles. So ,und jetzt kommen auch noch mehr Schweine als es ( vielleich) hätte sein müssen . Das lösst nicht das Problem, sondern es verschärft es noch. Und die preisbildenden EZG werden dadurch am Freitag noch mehr geschwächt.

Gruss

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Muehlenbach [#18]
Nur mal so als Anmerkung: Ob das Schwein 88 oder 98 kg wiegt, die Schlachtkosten sind die gleichen! Bei den Transportkosten genauso!
Wenn Deine Argumente hier greifen sollen, dann mußt Du ja am besten gleich die Ferkel zum Schlachthof bringen!
Gruß Bronto

agriculus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ alle Schlachtbetriebe

So ,und jetzt kommen auch noch mehr Schweine als es ( vielleich) hätte sein müssen

Bitte keine Schweine mehr annehmen, dann haben sie auch nicht zu viele.

MfG
agriculus

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Es gibt hier wohl immer noch Leute, die nicht wissen, das man keine Schweine vom Schlachthof zurück schicken darf, wenn sie einmal das Gelände befahren haben! Schweine knapp, 20% weniger. Schweine reichlich,
20% mehr! Alles kein Problem, einfach nicht mehr annehmen!
Ich lach mich schlapp!
Man müßte es anders machen: 20% mehr, Abzug!!! 20% weniger, Deckungskauf!
So machen es unsere Kunden, aber Landwirte sind ja auch Kunden und
keine Lieferanten.
Das gibt es in keiner anderen Branche!
Gruß Bronto

sapa
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ agriculus [#23]

Irgendwelche Sätze aus dem zusammenhang reissen macht es auch nicht einfacher.

Es ist doch immer so gewesen wenn das "große" Angebot auf eine "relative kleine" (nicht gar keine) Nachfrage trifft dann bewegt sich der Preis nach unten. Durch die vorzeitige "Angst-vor-fallenden-Preise Abgabe" wird der Effekt nur vergößert. Und passt zudem auch gewichtsmäßig nicht in die Kalkulation der Schlachtbetriebe. Also warum das ganze?

Gast

@ Brontosaurus [#24]
Jetzt bist schon wieder auf den reingefallen ! Das dauert nicht mehr lange, dann komm ich höchstpersönlich in dein Büro, und ziehe dir die Ohren lang. Ein Kaninchen geht doch auch nicht 10 mal in die selbe Falle, oder.
Letzte Ermahnung !!

Gruss

Gast

@ sapa [#25]
Ja warum wohl ? Um hier im Forum Randale und Streit zu provozieren, aber das wird der Ihnen auch noch lernen, wenn Sie weiterhin darauf eingehen.

Gruss

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Jetzt geht das schon wieder los, das ein Schuldiger gesucht wird! Was ich heute vormittag beschrieben hatte, findet doch auf grüner und roter Seite statt.
Weil es voraussichtlich nächste Woche billiger wird, wollen alle Mäster noch möglichst viele Schweine verladen und die Schlachter möglichst wenig in dieser Woche schlachten.
Wenn man in diesen Zeiten ein Steuerungsinstrument hätte, wäre das nicht verkehrt für die Branche. So stutzen wir den Preis unnötig in die Tiefe, diese Signale bekommen die Verarbeiter und der LEH doch auch alle mit und nach oben geht es leider x-mal beschwerlicher.

Die Westfleisch haben ja einen deutlichen Anteil an Vertragsschweinen. Gibt es dort auch die oben beschriebenen Probleme, oder hat die Westfleisch für diese Krisenzeit das etwas bessere System? Meinungen beider Seiten würde ich hier gerne lesen.

Gast

@ Spekulatius_Maximus [#28]
Jetzt geht das schon wieder los
Kann ich nicht erkennen, wenn dieser [...] hier nicht wieder aufgetaucht wäre, dann hätte das doch eine ganz gute Diskussion werden können.
Zur Westfleisch kann ich nur sagen, ich finde das Unternehmen Super aufgestellt und geführt, und viele Unternehmensentscheidungen die treffen, die würde ich genauso treffen. Grunsätzlich wissen die schon was die tun, sicherlich ein Unternehmen mit Zukunft, weil die in allen Bereichen auch sehr gut im Markt sind. Zu dem Vertragssystem kann man sicherlich verschiedene Meinungen haben.
Ist aber auch nur meine Meinung.

Gruss

[...] = redaktionell zensiert

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Es gibt ein System:Lebendgewichtspreis.
Dann könnte man auch Preistäler überstehen.
Und Bronto; womit bekommt man bekanntlich weniger "Menge" auf dem Markt?
Wenn du deine "Abnehmerbrille" abnimmst; wirst du es sehen.
Dass die Schlachtkosten/ Vorkosten je kg nach oben hin abnehmen; ich denke du kennst meine Gedanken ganz gut.
Es ging um das Grundprinzip deiner Anmerkungen; Markttechnisch betrachtet.
Denn die Ferkel wachsen nun mal nach.
Genauso wir ihr hier mit den Betriebswirtschaftlichen Vorteilen für euch werbt; genau so darf ich das dann doch sicherlich für unsere Seite.
Und seit nicht so scheinheilig bitte; denn dieses was nun so kommt wie es kommen muss ist doch wohl Teil eures Kalkulierens.
Alles eingeplant.
Denn ansonsten hätten auch wohl 2 ct am vergangenen Freitag gereicht.
Ihr rechnet mit 4 ct. weniger im Verkauf; und 12 ct weniger im Einkauf.
Ergo die Spanne stimmt wieder.
Genauso rechnet ihr; genauso würde ich es tun; und genau das wollt ihr.
Hatte ich heute morgen schonmal geschrieben; noch bevor ihr alle "Aufgewacht" seit.
Das Spiel geht schon seit Samstag so.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Muehlenbach [#30]
Ich denke doch grundsätzlich verhält sich eigentlich jeder so, wie er meint, das es für ihn am besten passt! Ist ja auch soweit logisch.
Nur wie viele der sechs Wochen lang "knappen" Stückzahlen hätten schon "weg" sein können einerseits und andererseits, warum jetzt die total überzogene Panik?
Wir hatten das ja schon oft hier und dennoch frage ich nochmal:
Warum stehen aufmal heute Mittag schon Schweine von Händlern auf dem Hof,
die sonst mittwochs im steigenden Markt, nicht mal den Anschluss zur Schlachtung schaffen?
Warum werden im steigenden Markt mittwochs (verständlicherweise!)neue Preise verlangt und im fallenden Markt hat man das schnell wieder vergessen?
Antwort: Weil, wie schon so oft geschrieben, der Landwirt eine besondere Spezies ist (soll keine Beleidigung sein), bei der es sich um eine über Jahrhunderte angelegte, warscheinlich nicht zu ändernde gentechnische Geschichte handelt und wir Schlacht/Zerlegebetriebe nur Kunden haben, im Einkauf wie im Verkauf und deshalb immer nur .......... dürfen!
Warum nicht jetzt erst recht genauso verhalten abliefern?
Habe ich einen Denkfehler, wenn ich sage, die Ferkel werden nur noch billiger, je mehr sie wachsen und nicht abgenommen werden?
P.S. Ich bin nicht scheinheilig, vielleicht sehe ich die Dinge ja manchmal nur zu sehr aus meiner Richtung? Aber dafür schreibe ich ja, vielleicht kann ich dazulernen?
Gruß Bronto

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