Richard Ebert
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Schweine: Partien sind gesucht und müssen vorgezogen werden

Schweine: Schneller Datentransfer zum Mäster

Topagrar.com (11.06.10) - Die Schlachtdaten unmittelbar nach der Schlachtung online auf den heimischen PC einsehen können, unbeeinflusst von Dritten: Das wünschen sich Schweinemäster schon lange. Für die rund 60 Teilnehmer des so genanten Blackbox-Modellprojektes in Nordrhein-Westfalen ist dieser Wunsch seit Jahresbeginn Wirklichkeit geworden. Denn die Gewichts- und Klassifizierungsdaten ihrer Schweine, die sie im Schlachthof Tönnies in Rheda-Wiedenbrück schlachten lassen, werden direkt aus dem Eichbereich in eine so genannte Blackbox übertragen und über abgeschirmte Leitungen an eine neutrale Datenbank weitergeleitet, wo sie der Mäster online abrufen kann.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Bild entfernt.Kassamarkt: Keine vollständige Lieferung / Partien müssen vorgezogen werden

Die Situation am Schlachtschweine Markt zeigt sich auch zu Beginn der neuen Schlachtwoche fortgesetzt freundlich. Die positive Stimmung hat sich gegenüber den letzten Wochen sogar noch einmal verstärkt. Die Stückzahlen an schlachtreifen Schweinen bleiben bei fast allen Viehhändlern und Erzeugergemeinschaften hinter den normalen Mengen zurück.

Die Schlachtbetriebe zeigen ein reges Kaufinteresse und vielfach können die georderten Mengen nicht vollständig geliefert werden. In den vergangenen Tagen wurden häufig schon Partien vorgezogen um den Bedarf zumindest einigermaßen decken zu können. Mit dem heutigen Beginn der Fussball Weltmeisterschaft werden beim inländischen Fleischabsatz zusätzliche Impulse erwartet.

(Quelle: ISW, Damme)

Bild entfernt.Terminmarkt: Kurse im Rückwärtsgang

Am Terminmarkt für Schweine wurde heute der Kursrückwärtsgang eingelegt. Der M 12 Index erreichte um 10:30 Uhr bei 1,4472 Euro sein Jahreshoch, um dann bis 15:56 Uhr auf 1,4413 zurück zu fallen, möglicherweise durch eine Enttäuschen über die "nur" 5 Cent höheren V-Preise. Von den gehandelten 27 Kontrakten gaben Juli, August und September Schweine um 1,2 bis 1,8 Cent nach.

Ferkel blieben ungehandelt, der M 12 Index ermäßigte sich um 9 Cent auf 46,02 Euro.

Bild entfernt.Saisonalität: Termin Schweine viel zu niedrig notiert ?

Möglicherweise mischt König Fussball mit, denn sonst wäre eine Erklärung schwer zu finden: Am Terminmarkt werden viele Schweine Futures 10 Cent zu niedrig notiert (siehe Grafik oben, blaue Linie im oberen Teil).

Bis zum Fälligkeitstag der Kontrakte wird sich die rote Linie (= prognostizierter Preis aus dem saisonalen Verhalten der letzten 10 Jahre) mit dem blauen Dreieck an den Kästen unter der roten Linie vereinigen.

Entweder werden die V-Preise für den Rest des Jahres überdurchschnittlich fallen oder die Terminpreise überdurchschnittlich steigen. Im letzteren Fall ist es empfehlenswert, Terminkontrakte aller Monate ab August dieses Jahres zu kaufen.

Schönes Wochenende und schöne Grüsse, Richard Ebert

[am Montag und Dienstag der kommenden Woche bin ich dienstlich unterwegs und nicht erreichbar]

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Geschrieben von Richard Ebert am
JBH
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Die Schlachtgewichte werden leichter, wie sieht es denn mit den Stückzahlen aus.
Hat jemand einen Chart zur Hand?

Mein Tipp zu Freitag 1,60 €

Es ist vieles vorgeschoben von der roten Seite. Wenn ein Händler weniger Stückzahlen machen will oder dieses vorschlägt, wird dieses verneint...

JBH

Saubauer
Mitglied seit
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Schlachtgewichte fallen !
Ausschlachtung und Klassifizierung auch !
Bei mir fehlten heute Morgen 1,5 % Mfl zum Durchschnitt!
Vieleicht sind die Schweine zu schnell gewachsen !?

Schweine sind stetig gesucht niemand bestellt ab

Gutes Grillen wünscht
Saubauer

Muehlenbach
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Tja; das ist die "neutrale" Klassifizierung und Verwiegung.

So wird aus einem Preisanstieg schnell ein Unverändert; im schlimmsten Fall sogar eine Preissenkung ( oder von anderer Seite im besten Fall).

Welch ein "Wunder".

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ JBH [#2]

Die Schlachzahlen im Nordwestraum lagen in der vorletzten Woche um exakt 100.000 oder 16 % über Vorjahr, in der vergangenen Woche dann um 86.000 oder 13 % über Vorjahr.

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