Richard Ebert
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Schweine: Preisanstieg ohne stärkere Exporte unwahrscheinlich

Brasilien erwartet 2010 stabilen Schweinefleischexport

Schweine.net (15.01.10) - Branchenvertreter sehen Brasiliens Schweinefleischexport für das Jahr 2010 auf stabilem Kurs. Wie Camargo Neto, Präsident des brasilianischen Verbands der Schweinefleischindustrie (Abipecs) am Mittwoch im Gespräch mit Dow Jones Newswires sagte, sollte sich das Ausfuhrvolumen im Vergleich zu 2009 mit 607.489 t nicht erheblich verändern. Im Vorjahr hatte das südamerikanische Land, das zu den größten Schweinefleischexporteuren weltweit zählt, einen Anstieg der Ausfuhren um 14,7% im Vergleich zu 2008 verbuchen können. Dieser Zuwachs konnte trotz der globalen Wirtschaftskrise, der Bedenken über die A/H1N1-Grippe („Schweinegrippe“) und nachteiliger Währungseffekte verzeichnet werden, betonte Abipecs.

Als eine der größten Herausforderungen im laufenden Jahr wertete de Camargo den Wechselkurs des brasilianischen Reals zum US-Dollar. Ein Dollar war am Mittwoch 1,74 BRL wert. Der Verbandspräsident sagte zudem, dass die brasilianischen Exporteure im laufenden Jahr von den neuen Absatzmärkten in den Philippinen und Vietnam profitieren würden, die 2009 ihre Grenzen für Schweinefleisch aus dem südamerikanischen Land öffneten. Wie de Camargo hinzufügte, plant die brasilianische Schweinefleischindustrie, sich für einen offenen Handel mit asiatischen Ländern wie China, Korea und Japan einzusetzen. Er wollte sich jedoch nicht dazu äußern, ob dorthin schon in diesem Jahr Exporte laufen sollen.

(Quelle: http://www.schweine.net/brasilien_erwartet_2010_stabilen_schweinefleischex.html)

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Die Verschiebung der Währungsparitäten zwischen dem Real und dem US-Dollar führt zu sich ständig ändernden Preisen am Weltmarkt

Kassamarkt: Angebot und Nachfrage weitestgehend ausgeglichen

Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der aktuellen Woche weitestgehend ausgeglichen. Die angebotenen Mengen an schlachtreifen Schweinen lassen sich mühelos bei den Schlachtunternehmen platzieren. In einigen Regionen fällt das Angebot an Schlachtschweinen etwas knapper aus, so dass die Vermarkter Schweine gezielt nachfragen.

(Quelle: ISW, Damme - auszugsweise)

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Terminmarkt: Juli Schweine plus 1 Cent

Am Frankfurter Terminmarkt wurden je 3 Kontrakte Schweine Januar zu 1,298 Euro (plus 0,3 Cent) und Juli zu 1,45 Euro (plus 1 Cent) gehandelt. Die anderen Termine wurden zwischen minus 0,5 Cent und plus 1,3 Cent getaxt. Der M 12 Index schloss um 0,20 Cent höher bei 1,3884 Euro.

Ferkel wurden auf Vortagsbasis taxiert, Mai Ferkel nach dem gestrigen Kursanstieg 60 Cent niedriger bei 43,40 Euro. Index minus 5 Cent auf 44,04 Euro.

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V-Preis erneut unverändert

Mit seit 7 Wochen unverändert 1,30 Euro wurde der Wunsch mancher Mäster auf ein plus von 3 Cent nicht erfüllt. Die Spanne der Preismelder wurde mit 1,30 bis 1,32 Euro genannt. Schlachtsauen unverändert 90 Cent in einer Spanne von 90 Cent bis 1 Euro.

Aussichten für kommende Woche: Unverändert 1,30 Euro

Auch in der kommenden Woche ist mit keiner Preisänderung zu rechnen. Auf der einen Seite steht ein möglicherweise abnehmendes Angebot in der Bilanz, auf der anderen Seite ein Preisdruck bei den Edelteilen und der vor der ISN gemeldete Anstieg der Schlachtgewichte um 1 Kilo in der vergangenen Woche.

Ungeklärt ist die Frage, ob wegen des schlechten Wetters noch Schweine 'geschoben' wurden und wie sich der Export in den nächsten Wochen entwickelt. Bei unbefriedigender Exportlage sollte ein Anstieg in den kommenden Wochen nicht wahrscheinlich sein.

Saisonale Aussichten in den kommenden 12 Monaten: Durchschnitt 2010 bei 1,42 Euro

Die nachfolgende Grafik zeigt die prognostizierte Entwicklung der V-Preise in den kommenden 12 Monaten unter der Voraussetzung, dass sich die Preise so entwickeln wie im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Derzeit sind keine Gründe vorhersehbar, warum sich die Schweinepreise in 2010 abweichend entwickeln sollten.

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Geschrieben von Richard Ebert am
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