Schweine: Preisrückgang beendet
Preisrückgang auf Schweinemarkt beendet
ZMP, Bonn (10.11.08) - Am deutschen Schlachtschweinemarkt hat sich die Situation verändert. Seit Wochenmitte ist das Schlachtschweineangebot nicht mehr so drückend wie zuletzt, die rückläufigen Stückzahlen passen meist zum Bedarf.
Der Preisrückgang kommt damit zum Stillstand, verschiedentlich wird auf Erzeugerseite sogar wieder mit steigenden Preisen gerechnet. Die Kurse an der RMX ziehen ebenfalls an. Am Fleischmarkt halten sich die Preisabschläge, gemessen an den Verlusten der vergangenen Wochen, in Grenzen. Hier und da wird von einer besseren Nachfrage berichtet und der Export in Richtung Osteuropa scheint wieder gewisse Impulse zu erhalten.
Aufgrund der Markt- und Preiserhebung der Vereinigungen von Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch in Nordwest- und Ostdeutschland ergibt sich für den Zeitraum von Freitag, dem 07. November bis Donnerstag, dem 13. November 2008 ein mittlerer Preis - der so genannte Median - von 1,49 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht bei einer Spanne von 1,49 bis 1,51 Euro. Der abgeleitete AutoFOM-Preis beträgt 1,50 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Die genannten Preise sind Basispreise frei Schlachtstätte für Schweine mit 56 % MFA im Gewichtsbereich zwischen 84 und 103 kg und beziehen sich auf die so genannte Euro-Referenzmaske. Der abgeleitete AutoFOM-Preis bezieht sich auf eine durchschnittliche Indexpunktzahl von 0,972.
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Zu Beginn der neuen Börsenwoche war am Terminmarkt von der freundlichen Stimmung nichts mehr zu spüren. Bei sehr geringen Umsätzen wurden November und Dezember Schweine um 1,8 und 2 Cent niedriger notiert, die anderen Monate wurden umsatzlos um 1 bis 1,8 Cent niedriger taxiert.
Die VR Agrarberatung berichtet von einem lebhafteren Export nach Osteuropa, diese Entwicklung würde die Hoffnung der Erzeuger auf anziehende Preise in dieser Woche stärken.