Schweine: Rekordgewinne bei Danish Crown
Na da staunt man nicht schlecht ,die ach so gebeutelte Schlachbranche der Dänen erziehlt den besten Gewinn aller Zeiten.
Artikel der Top Agrar !
84 % der Geschäftstätigkeit werden schon außerhalb von Dänemark getätigt und tragen zu den sehr guten Ergebniss bei!
So scheint die " Kriegskasse" gefüllt zu sein und man kann neue Standorte erschliesen wie z.B vor kurzer Zeit in der BRD geschehen.
Haben dann die Top Schlachtbetriebe in D. einen starken Konkurenten zu fürchten ??
Guten Abend
Saubauer
Das kann schon gut sein. Wenn der Euro im nächsten Jahr eher schach tendiert und die Exporte sich weiter gut entwickeln, wird Geld in die Kasse kommen und durch die Entlassung von Mitarbeitern und Umstrukturierungen wurden bei DC die Kosten gesenkt. Wichtig für den deutschen Markt dürfte sein, dass die Lebendausfuhr von Schlachtschweinen weiter rückläufig sein wird. Der Preisunterschied zwischen Dänemark und Deutschland wird wohl nicht mehr so groß sein, so dass sich die Lebendausfuhr kaum noch rechnet. Die Dänen schätzen, dass die Ausfuhr um rund 300.000 Schlachtschweine sinken wird und sich nur noch auf rund 500.000 Tiere belaufen wird. 2009 waren es noch deutlich mehr als 1 Mio. Der Schweinebestand ist bei der letzten Zählung im Oktober deutlich zusammengeschrumpft, auf den tiefsten Stand seit 10 Jahren. Die Ferkelausfuhr wird, wenn sich das Viehzählungsergebnis Anfang Januar bestätigt, nicht mehr besonders stark zunehmen können. Die Holländer können sicherlich im gewissen Maße einspringen, doch allzu üppig dürfte die lebendeinfuhr im nächsten Jahr nicht zunehmen. Das sollte dem Schweinepreis etwas auf die Beine helfen, so meine Einschätzung.
Gruß
MissPiggy
Hier die Zahlen für Exporte von Lebendschweinen aus Dänemark (fast ausschließlich nach Deutschland):
Jahr Stückzahlen 2005 471.100 2006 634.000 2007 899.400 2008 858.000 2009 1.100.000 2010 623.357 hochgerechnet fürs ganze Jahr aus 9 MonatenSchwerpunkt positiver Perspektiven für das kommende Jahr könnten die russischen Importe werden angesichts der dortigen Futterknappheit, enorm gestiegener Futterkosten, eines währungsbedingten Wettbewerbsvorteils eines nicht mehr ganz so starken Euros, Rohölpreisbedingter Kaufkraftverbesserung sowie des russischen Beitritts zur WTO mit hoffentlich verläßlicheren Importregelungen.
MFG
HBreker