Schweine: Rekordschlachtungen im Nordwest Raum
Weniger Fleischexporte nach Russland
Topagrar.com (08.12.09) - Russland, Weißrussland und Kasachstan dürfen im nächsten Jahr deutlich weniger Schweinefleisch einführen. Hintergrund: Die drei Länder bilden ab Januar 2010 eine gemeinsame Zollunion. Die drei Staatspräsidenten unterzeichneten kürzlich in Minsk die dafür erforderlichen Vereinbarungen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)
EU-Schweinepreise: stabile bis fallende Preise
Schweine.net (08.12.09) - Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Schlachtwoche mit stabilen bis fallenden Preisen. Dabei waren in den verschiedenen Staaten nur zwei Varianten zu verzeichnen: Entweder gab es keine Preisänderung oder aber gleich ein Minus von fünf Cent. Die Notierungen in Spanien, Dänemark, Belgien und Großbritannien blieben auf unverändertem Niveau stehen. Die deutsche, niederländische, belgische, österreichische und schwedische Notierung gaben um besagte 5 Cent nach. Neues Schlusslicht im europäischen Preisgefüge ist jetzt Belgien.
In Spanien wird der unveränderte Preis mit der großen Nachfrage nach Schlachtschweinen und dem limitierten Angebot an schlachtreifen Tieren begründet. In Großbritannien ist der Anstieg der korrigierten Notierung um einen halben Cent mit dem Wechselkurs zu begründen. Die deutsche Notierung gab aufgrund des sehr umfangreichen Angebots an schlachtreifen Schweinen sowie des großen Drucks von Seiten der Schlachtunternehmen nach. Die Notierung in den Niederlanden folgte wieder einmal dem deutschen Preis und gab ebenfalls um fünf Cent nach.
Tendenz: Das weiterhin umfangreiche Angebot an schlachtreifen Schweinen lässt sich einigermaßen kontinuierlich auf dem Markt unterbringen. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in dieser Woche entwickeln wird und ob sich der Preis auf unverändertem Niveau stabilisieren kann.
(Quelle: http://www.schweine.net/euschweinepreise_stabile_bis_fallende_preise.html)
Kassamarkt: Rekordschlachtungen im Nordwest Raum
In der vergangenen Woche lagen die Schlachtungen bei über 742.000 Stück. Dabei wurde das Vorwochenergebnis deutlich um 10.000 Stück überschritten und ein neues Jahreshoch erzielt.
Auch in den nächsten zwei Wochen lassen die zu dieser Jahreszeit üblichen hohen Schlachtungen neue Rekordergebnisse erwarten. Preisänderungen am Schlachtschweine Markt sind in den kommenden Wochen eher unwahrscheinlich.
(Quelle: VR Agarberatung)
Terminmarkt: Leicht steigende Kurstaxen
Heute wurden erst 17 Minuten vor Börsenschluss die einzigen zwei Kontrakt gehandelt, Juni zu unverändert 1,40 Euro. Die Monate Januar, März und April wurden aufgrund höherer Kaufgebote um jeweils einen Cent höher taxiert.
Der M 12 Index für Schweine wurde zum Börsenschluß mit 1,3403 Euro ermittelt, 0,24 Cent über Vortag.
Ferkel wurden unverändert auf Vortagsbasis taxiert, Index 44,33 Euro.
Aussichten für Freitag: Unverändert 1,30 Euro
Es sieht derzeit nach einer unveränderten Notierung aus. Da die Rote Seite die Preise im Edelteilbereich festigen möchte, wäre ein Preisrückgang kontraproduktiv und an Preissteigerungen ist nicht zu denken
@ Richard Ebert [#1]
Kleiner Fehler: Aussichten für Freitag: unverändert 1,30 € !
Gruß Bronto
[danke, wurde gerade redaktionell korrigiert]