Richard Ebert
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Schweine: Rekordverdächtige Geschäfte mit Schweinefleisch

Geschäfte mit Schweinefleisch laufen rekordverdächtig

schweine.net / afz – allgemeine fleischer zeitung (18.08.10) - Mehr Schlachtungen heißt nicht gleich mehr Ertrag, und so hält sich die Euphorie über aktuelle Rekordprognosen für die Schweineschlachtungen bei den Schlachtunternehmern in Grenzen, meldet fleischwirtschaft.de

Die Statistiker bescheinigen der deutschen Fleischindustrie für das erste Halbjahr eine neue Höchstleistung: 28,53 Millionen Schweine hingen am Haken, das sind 3,2 Prozent mehr als im Rekordjahr 2009. „2010 wird ein Mengenjahr mit mittelmäßigem Ertrag“, so die Einschätzung von Clemens Tönnies. Dass die Branche am Anstieg der Schlachtungen nicht viel Spaß hat, vermutet Dr. Heinz Schweer von der Vion Food Group. Bei stagnierenden Inlandsmärkten steige die Abhängigkeit von den Exportmärkten, von denen derzeit Russland der stärkste, aber nicht der verlässlichste sei.

An Beschaffungsgrenzen stoßen die Schlachter derzeit nicht. So kann sich D & S-Geschäftsführer Herbert Dreckmann für 2010 einen Anstieg des Selbstversorgungsgrads bei Schweinefleisch auf über 120 Prozent durchaus vorstellen. Damit öffnet sich die Schere zwischen Erzeugung und Verbrauch immer weiter, und der Verdrängungswettbewerb gewinnt noch an Intensität. Westfleisch-Exportchef Egbert Klokkers ist zuversichtlich, dass dieser nicht allein über den Preis ausgetragen wird: „Wir spüren, dass der Handel unsere Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit honoriert.“ Westfleisch freut sich über sechs Prozent mehr Schweineschlachtungen im ersten Halbjahr.

Quelle: http://www.schweine.net/geschaefte_mit_schweinefleisch_laufen_rekordverdae.html)

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Kassamarkt: Erzeugerpreise sind nicht steigerbar

Die Situation am Schlachtschweinemarkt ist ausgeglichen. Das größere Angebot lässt sich problemlos auch kurzfristig bei den Schlachtbetrieben platzieren.

Im Fleischverkauf fehlen markante Impulse, die zu höheren Erzeugerpreisen führen könnten. Aus heutiger Sicht werden daher unveränderte Preise erwartet.

Die Zahl der Schweineschlachtungen hat sich in der vergangenen Kalenderwoche um fast 4 % oder 36.000 auf 986.000 Tiere erhöht.

(Quelle: ISW, Damme, auszugsweise)

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Internet Schweinebörse unverändert

Wie erwartet notierte die Internet Schweinebörse unverändert 1,54 Euro in einer Spanne von 1,54 bis 1,55 Euro. Der Umsatz lag bei 686 Schweinen.

Terminmarkt: August Schweine bei 1,50 Euro

Am Terminmarkt in Frankfurt wurden 5 Kontrakte Schweine August zu 1,50 Euro gehandelt, 0,2 Cent mehr als am Vortag. Alle übrigen Schweine- und Ferkelkurse haben sich gegenüber dem Vortag nicht geändert.

M 12 Index für Schweine: Plus 0,02 Cent auf 1,4042 Euro, Ferkel unverändert 39,88 Euro.

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Die Schlachtungen lagen rund 8 % über denen der Vorjahreswoche

Geschrieben von Richard Ebert am
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