Schweine: Russland verdoppelt Einfuhr aus den USA
Russland: Importquote für US-Schweinefleisch verdoppelt
(09.01.09) - Eine kürzlich getroffene Vereinbarung zwischen Russland und den USA hat zu einer annähernden Verdoppelung der russischen Importquote für US-Schweinefleisch geführt, meldet Dow Jones unter Berufung auf die US-Vereinigung für Fleischexporte (USMEF).
Demnach meldete die Vereinigung weiter, dass die US-Quote ab 2009 auf 100.000 t Schweinefleisch jährlich erhöht wurde, nachdem sie sich zuvor auf 50.300 t belaufen hatte. Das Handelsprotokoll über Fleischimporte zwischen Russland und den USA ist seit 2005 in Kraft, hat jedoch nie den Wert von 55.000 t Schweinefleisch jährlich überschritten.
USMEF-Ökonomin Erin Daily kommentierte, Russland versuche seine eigene Schweinefleischerzeugung auszuweiten, verfüge zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht über genügend Schweine haltende Betriebe, um den steigenden Bedarf zu decken.
Die höheren Einfuhren „werden dazu beitragen, Schweinefleisch aus den USA für die russischen Verbraucher erschwinglich zu machen“. An Russlands Grenzen wird US-Schweinefleisch innerhalb der Quote mit 15% besteuert, während sich die Zollabgabe außerhalb der Quote auf 75% von zuvor 60% erhöht. Der höhere Zollsatz ab 2009 sei von Bedeutung, da die US-Exporte nach Russland zunehmen würden, so Dow Jones weiter.
Die Verkäufe von US-Schweinefleisch und dessen Produkten nach Russland beliefen sich im Zeitraum Januar bis Oktober 2008 - laut USMEF - auf 200.237 t, verglichen mit 73.274 t im Vorjahr. Das potenzielle Wachstum der Exporte unterstüzt nach Ansicht von Marktexperten den US-Schweinefleischmarkt, da überschüssige Ware abfließe, so Dow Jones.
(Quelle: http://www.schweine.net/russland_importquote_fuer.html)
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Nachdem der Lebensmittel Einzelhandel und die Industrie die Vorräte wieder aufgestockt hatten, gingen die Fleischverkäufe in den letzten Tagen wieder zurück. Insbesondere die Nachfrage nach Lachse, Fett- und Speckartikeln flachte ab.
Da gleichzeitig die angebotenen Stückzahlen umfangreich bleiben, nahmen die Schlachtbetriebe dieses zum Anlass, einen deutlichen Rückgang des Auszahlungspreises zu fordern. Die Erzeugervertreter einigten sich auf einen Preisabschlag von 5 Cent auf 1,36 Euro, die gemeldete Spanne betrug 1,35 bis 1,38 Euro.
Da in der kommenden Woche eine Belebung des Inlandsgeschäfts aus jahreszeitlichen Gründen nicht zu erwarten ist, hängt die Preisentwicklung maßgeblich von der Abgabebereitschaft der Erzeuger ab.
(Quelle: VR Agrarberatung)
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Am Terminmarkt in Hannover kam es bei geringen Umsätzen zu Kursänderungen zwischen minus 0,4 und plus 0,5 Cent. Nachdem der V-Preis mit minus 5 Cent auf 1,36 Euro höher als befürchtet bekannt gegeben wurde, wurden Januar Schweine umsatzlos um 3 Cent auf 1,365 Euro hochgetaxt.
Ferkel schlossen 50 Cent bis 1 Euro schwächer.
Der Schlachtsauenpreis gab auf 1,10 Euro nach.