Schweine: Russland will Fleischimporte kürzen
Kampf gegen Lebensmittelkrise: Russland will Fleischimporte kürzen
Ria Novosti, Moskau (27.10.08) - Die unausreichende Fleisch- und Milchproduktion bezeichnet der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew als eines der akutesten Probleme der Lebensmittelversorgung des Landes.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln dürfe als gesichert gelten, wenn ein Importabbruch auf keine Nahrungsmittelkrise hinausläuft, sagte Gorgejew am Montag im russischen Parlamentsoberhaus (Föderationsrat).
Die Krise könne unter anderem vermieden werden, wenn russische Produkte 90 Prozent des landesweiten Milchverbrauchs, 85 Prozent des Fleisch- und 80 Prozent des Fischverbrauchs ausmachen würden.
„Wenn wir diese Orientierungspunkte mit dem aktuellen Stand vergleichen, so handelt es sich beim akutesten Problem um die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch- und Milchprodukten“, hieß es.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://de.rian.ru/business/20081027/117963801.html)
Dieses Jahr war eine Delegation aus Moskau bei meinem Nachbar, ein guter Fleckviehzüchter, um Zuchttiere zu kaufen.
Der Russe hält ca. 5000 Milchkühe im Nebenerwerb und sucht einen tüchtigen Manager. Er bot sofort dem deutschen an seine Betriebe zu führen.
Zwischen den Zeilen lesen ist angesagt.
Wir wollen..wenn wir können... Heisst aber nicht wir machen... Russland eben.
Und dazu braucht man Geld; welchen man im Moment nicht hat. Diese Gigantomanie ist natürlich atemberaubend; aber fahrt mal hin und seht euch das selber an; auch hinter den Neubauten. Dann sieht die Welt ganz anders aus.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach