Richard Ebert
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Schweine: Sauenschlachtungen auf höchstem Stand seit 7 Jahren

Zu Beginn dieser Woche tendiert der Schlachtschweinemarkt seitwärts. Das überdurchschnittliche Angebot wird von den Schlachtunternehmen vollständig abgefragt. Während die Nachfrage im Inland in normalen Bahnen verläuft, kann das Exportgeschäft den Markt entlasten.

Damit die saisonübliche Schwäche am Schlachtschweinemarkt abgefedert werden kann, ist ein weiterer Anstieg der Exporte erforderlich.

Wie die ZMP berichtet erreichten die wöchentlichen Sauenschlachtungen in der letzten Augustwoche den höchsten Wert seit März 2000. Diese Rekordschlachtungen führten zu erheblichen Vermarktungsproblemen und zu einem Preisrückgang von 5 Cent.

(Quelle: VR Agrarberatung)

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Die Terminkurse für Schweine sind heute erneut bis zu 2,7 Cent im Oktober Kontrakt gefallen, die für Ferkel bis zu 3 Euro. Die überaus grossen Schlachtmengen können nur verkraftet werden, wenn sich die Stagnation im Fleischhandel, die sich langsam abzeichnet, nicht anhält und der gut laufende Export weiter anhält.

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Anfrage an alle Leser Wer kann die wöchentlichen Preise von Schlachtsauen über einen möglichst langen Zeitraum elektronisch zur Verfügung stellen ? Wir möchten diese als Charts hier im Forum zeigen ?

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
BIGPIG
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Hallo,

die Situation am Ferkelmarkt, so wie sie sich jetzt darstellt, ist, nach meiner Meinung, dadurch begründet, dass immer mehr Mäster nur noch grosse einheitliche Partien aus einen oder zwei Betrieben einstallen. Herkünfte wie Dänen oder Holländer bieten sich dafür geradezu an. Diese Herkünfte bieten einen grossen Vorteil: Gesündere vitale Ferkel, schnelles Wachstum und relativ gute MFL - Anteile. Allein in meinem Ort kenne ich 4 Betriebe, welche nur noch Dänen einstallen.

Die Strukturierung in vielen deutschen Sauenbetrieben sieht da anders aus: Viele kleine Betriebe - unter 100 Sauen - und dadurch diverse Ferkelherkünfte beim Einstallen. Dieses bewirkt, dass ein guter Gesundheitsstatus nicht gegeben ist, da jede Herkunft seine eigenen Krankheiten mitbringt und diese auf Ferkel ohne entsprechenden Immunstatus treffen. Dadurch werden die Tiere insgesamt geschwächt und Krankheiten wie Circo usw. sind Tür und Tor geöffnet.

Insgesamt gesehen kann sich der Ferkelmarkt, in Deutschland, nur durch eine Umstrukturierung auf grössere Einheiten erholen. Die Nachfrage nach Ferkeln weicht, nach meiner Meinung, sicherlich nicht bedeutend von der Nachfrage vor einem halben Jahr ab. Mastplätze sind genügend vorhanden und werden noch aufgestockt.

Mein Fazit: Damit die Sauenhalter, in Deutschland, eine Zukunft haben sollten sie entweder grössere Einheiten- oder im geschlossenen System produzieren. Ansonsten bleibt nur noch der Weg der Aufgabe der Sauenhaltung.

mfg

Bigpig

Richard Ebert
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12 Jahre 9 Monate

Wer kann meine Frage vom Montag beantworten ?

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