Schweine: Schlachtungen im 3. Quartal auf Vorjahreshöhe
AMI, Bonn (28.11.11) - Nachdem die Schweineschlachtungen im August ein Rekordniveau erreichten, fiel das Angebot im September wieder etwas kleiner aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 5,16 Mio. Schweine an den Haken, das waren ebenso viele wie im Vorjahr.
Das durchschnittliche Schlachtgewicht lag im Sep-tember mit 94,4 kg rund ein Kilogramm über dem Niveau des Vorjahres, weshalb die Schweinefleischerzeugung um 0,6 % größer als im September 2010 ausfiel. Die Einfuhr von Schlachtschweinen aus dem Ausland, die gewerblich geschlachtet wurden, beziffert das Statistische Bundesamt auf 403.000 Tiere, das waren knapp 10 % weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen 2011 wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine halbe Million Schlachtschweine weniger nach Deutschland exportiert.
In den ersten drei Quartalen dieses Jahres wurden 44,2 Mio. Schweine in Deutschland geschlachtet. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum stieg die Nettoerzeugung um annähernd 670.000 Schweine, was einem Zuwachs von 1,5% entspricht. Der Anstieg des Schlachtgewichtes sorgte dafür, dass die Schweinefleischerzeugung im bisherigen Jahresverlauf um 87.000 t oder 2,1% größer als im Vorjahr ausfiel.
(Quelle und Grafik: http://www.ami-informiert.de/ami-maerkte/ami-fleischwirtschaft/ami-meldungen-fleischwirtschaft/meldungen-single-ansicht/article/schweineschlachtung-im-september-auf-vorjahresniveau-1.html )