Richard Ebert
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Schweine: Schlachtungen über der Millionengrenze, aber unter Vorjahr

LWK-Niedersachsen.de, Hannover (23.03.12) - Am hiesigen Schlachtschweinemarkt waren im Verlauf der 12. Kalenderwoche insgesamt ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse zu beobachten. Tendenziell fallen die verfügbaren Angebotsstückzahlen aktuell wieder kleiner aus als noch in den Vorwochen. In der 11. Woche betrug die Zahl der Schlachtungen noch 1.009.092 und lag somit oberhalb der 1-Mio.-Grenze, die Vorjahreslinie wurde dennoch um 2,6 % verfehlt. Insgesamt wurden in Deutschland bis zur 11. Kalenderwoche 4,1 % weniger geschlachtet als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im weiteren Verlauf rechnen die Marktbeteiligten mit zusätzlichen Absatzimpulsen im Rahmen des bevorstehenden Osterfestes. Festere Schweinepreise dürften die Folge sein. Für die Schlachtwoche vom 23. bis zum 29. März nennt die VEZG einen Schweinepreis in Höhe von 1,65 €/Indexpunkt.

(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/7177.html )

Bild entfernt.

Die rote Linie zeigt die durchschnittlichen Schlachtungen der jeweils letzten 52 Kalenderwochen an.

Geschrieben von Richard Ebert am
Muehlenbach
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@ Richard Ebert [#1]

Interessant.
"Angeblich" sollen in 2011 etwas über 59 Mio Schweine geschlachtet worden sein; ein Wochendurchschnitt von 1,13 Mio sein soll(te).
Wenn man dann ihre Schnittkurve so sieht; dann währen das nur knapp 52 Mio. Schweine; oder anders gesagt 12% weniger.
Und das in den Jahren gesehen in den tendenziell starken Monaten.
Aber daran kann man auch sehr gut sehen; mit welchen "nebulösen" Zahlen unsere Abnehmer arbeiten; das hat mit Seriösität nichts mehr gemein.
Welche Zahlen stimmen denn nun?
Werden wirklich 6 Mio. Schweine in Deutschland jährlich in nicht amtliche erfassten Betrieben geschlachtet?
Oder werden in Deutschland nur 45 Mio Schweine geschlachtet; oder 65 Mio:?

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Aber; auch wenn wir 20 Mio Schweine in einer Woche schlachten könnten; und eine Nachfrage von 22 Mio. bestehen würde; dann würden die teurer werden müssen.
Ebendso sind 500000 Schlachtungen p.W. nicht aussagekräftig für den Preis; wenn nur 400000 nachgefragt werden.
Allerdings; erstere Aussage wird man uns schon "verkaufen" können; und damit schliesst sich der Kreis; was stimmt nun wirklich?
Interessant währe dazu eine Kurve über die verkauften Fleischmengen....

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

D
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12 Jahre 9 Monate

@ mühlenbach (2)

Jede Statistik hat einen Herausgeber.

Der Herausgeber möchte eine "Botschaft" an den Mann bringen, vgl. die "Antibiotikastudie" des LANUV NRW. Die haben leider konkurrierende Statistker und andere Fachleute wiederlegt.
Sinngemäßer Kommentar des LANUV: Sie zerstören die gute Absicht, die dahinter steckt!

Oder um es mit Winston Churchill zu sagen: "Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefäscht hast!"

Richard Ebert
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@ Muehlenbach [#2]

"Angeblich" sollen in 2011 etwas über 59 Mio Schweine geschlachtet worden sein; ein Wochendurchschnitt von 1,13 Mio sein soll(te).

Wer hat die etwas über 59 Mio. Schweine veröffentlicht ? Sieben Millionen Schweine müssen doch besser erklärbar sein.

Unten stehend der Trend der Schlachtgewichte, seit einem halben Jahr fast immer unterhalb der Vorjahreszahlen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Bild entfernt.

Muehlenbach
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Laut AMI sind in 2010 insgesamt 58,4 Mio. Schweine geschlachtet worden; 2011 sollen 2,5% mehr geschlachtet worden sein; was etwas über 59 Mio. Schweine sein sollen; im Zeitraum von Januar 2011 bis Juni 2011 sind knapp 29 Mio. Schlachttiere geschlachtet worden.

Die ISN hat ähnliche Zahlen ohne Quellennennung herausgegeben.

Wenn wir nur mal 58 Mio. p.a. annehmen; so müssten das im Wochendurchschnitt auch 1,115 Mio sein.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

klafie
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In 2011 wurden gewerblich in Deutschland 59,4 Millionen Schweine geschlachtet. Diese Zahlen werden vom Statiatischen Bundesamt veröffentlicht.
Die Zahlen der AMI und auch der BLE bveruhen auf den Meldungen der Schlachtbetriebe an die Landesbehörden nach der 1.DVO zum Fleischgesetz. Hieh handelt es sich um Schweine S-V aus meldepflichtigen Betrieben. Die Meldepflicht legen die Landesbehörden fest. In Niedersachsen und NRW sind weit über 90% der Schweine erfasst. In anderen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Bayern gerade 60%. Der Vergleich der Schlachtungen aktuell bezieht sich auf diese Zahlen. Diese liegen aktuell um 1 Million Schweine und knapp 3% unter dem Vorjahr.

MissPiggy
Mitglied seit
12 Jahre 4 Monate

@klafie

Genauso ist es richtig erklärt. Hinzu kommt noch, dass auch nicht alle Schweine der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der DVO gezählt werden. Die Vorschrift besagt zum Beispiel, dass nur Tiere zwischen 80kg und 120kg gemeldet werden müssen. NRW erfasst diese Gruppe und meldet sie an die BLE, es werden aber auch noch davon abweichende Schweine erfasst, diese sind in der AMI Meldung enthalten. Es kommt auch vor, dass es Nachmeldungen gibt, diese werden von der BLE bei den DVO Zahlen nicht berücksichtigt. Bei der BLE werden die Schlachtungen nach Handelsklassen publiziert. Die pauschal abgerechneten Schweine fallen dann raus, was wohl zu den niedrigen Erfassungsgraaden in Schleswig-Holstein und Bayern führt. Deutlich geringer ist übrigend der Erfassungsgrad bei den Rindern und noch viel mehr bei den Schafen.

Gruß
MissPiggy

Muehlenbach
Mitglied seit
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Mein Bezug galt aber der erstgenannten Grafik.

Und dort ist erkenntlich; dass im Jahresschnitt nur etwa 1 Mio. Schweine p.W. geschlachtet wurden; was bei über 59 Mio. ja nicht ganz sein kann; ausser wir haben in der Schlachtbranche 57 Jahreswochen.

Daher mein "Einwand".

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#8]

Die Schlachtzahlen aus der Grafik in Beitrag [#1] habe ich aus den ISN Marktberichten entnommen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

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