Schweine: Schlachtzahlen drücken auf die Preise
Westfleisch-Export läuft weniger rund - Angesichts der Finanzkrise hat vor allem das Exportgeschäft der Westfleisch gelitten
Topagrar.com (31.03.10) - Die Finanzkrise ist an der Westfleisch-Gruppe nicht spurlos vorüber gegangen. 2009 hat vor allem das Exportgeschäft des Fleischvermarkters gelitten. Nach ersten, teilweise noch vorläufigen Zahlen hat die Unternehmensgruppe rund 786.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)
Kassamarkt: Deutsche Schweineschlachtungen fast auf Allzeithoch
Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich in diesen Tagen gut ausgeglichen. Die nach wie vor sehr umfangreichen Stückzahlen an schlachtreifen Schweinen lassen sich problemlos an die Schlachtbetriebe vermarkten.
Die Zahl der Schweineschlachtungen hat in der vergangenen Kalenderwoche ein neues Jahreshoch erreicht. Mit 1,052 Millionen Schweinen wurden nochmals ca. 43.000 Tiere mehr als in der Vorwoche geschlachtet. Übertroffen wurde diese Zahl in der Vergangenheit lediglich in den beiden Wochen unmittelbar vor Weihnachten im vergangenen Jahr.
(Quelle: ISW, Damme, auszugsweise)
Terminmarkt: Herbst Schweine bis 1 Cent tiefer
Am Terminmarkt in Frankfurt kam es zu etwas lebhafteren Geschäften, es wurden 15 Kontrakte Schweine der Monate Mai, Juli, August und September gehandelt. Die Kurse gaben dabei um durchschnittlich 0,5 Cent nach. August Schweine notierten im Tagestief mit 1,46 Euro um 1,2 Cent unter Vortag (siehe Grafik unten). Der M 12 Index gab um 0,18 Cent auf 1,3883 Euro nach.
Ferkel blieben unverändert auf Vortagsbasis. Index unverändert 42,46 Euro.
August Schweine konnten im Februar mit 1,53 Euro verkauft werden
Aussichten für morgen: Unverändert 1,32 Euro
Nach Auskunft von Marktexperten kam es heute zu den weiter nachgebenden Schweinekursen wegen der Rekordschlachtungen am deutschen Schweinemarkt, die innerhalb eines Jahres um 77.000 Stück oder rund 8 Prozent von 975.000 auf 1.052.000 Stück zugenommen haben. Bei solchen Zahlen kann kaum ein Optimismus für steigende Schweinepreise aufkommen.
Nur mal so eine Frage. Sind die hohen Schweineschlachtungen von über 1 Mio Stck nicht darauf zurückzuführen, dass die Schlachtereien Schweine vorziehen aufgrund der fehlenden Schlachttage (Feiertage)??
Die Kühlhäuser sind voll, also gehen die Schlachtmengen direkt an den Abnehmer im In- und Ausland. Die D&S liefert als erstes Schlachtunternehmen Schweinefleisch nach Korea.
MfG
@ PorkyPig [#2]
Klar, es werden Schweine vorgezogen. Doch sind die Schlachtungen nun schon seid drei Wochen über der Millionenmarke. Und drei Wochen vorher stallt keiner wegen Ostern die Schweine früher aus. Das Angebot ist einfach groß.
Gruß
MissPiggy
Erstens sind wir; auch wenn ich mich zum Erbrechen wiederholen muss; in Europa.
Und dort sind die Schlachtzahlen immernoch rückläufig.
Denkt ihr denn allen Ernstes; dass wenn wir nur noch wieder 85% Selbstversorgungsgrad haben; und es bspw. wieder in Polen die zweithöchste Schweinemenge innerhalb der heutigen EU gibt ( ca.5 Mill. mehr) und in DK wieder 4 Mill. Schweine mehr geschlachtet würden der Preis in Deutschland höher währe?
Wo lebt ihr eigentlich alle?
Und mit dem Vorziehen; wartet noch mal zwei Wochen ab.
Dann beginnt bei den Landwirten die "heisse" Phase.
Auch; weil das Wetter bislang die Situation noch verschärft.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Vielleicht sollten unsere Freunde der Abnehmerseite mal die Klientel wechseln:http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/drei-milliarden-euro-fuer-tierfutter-426572/
Hier wird nicht auf den Euro geschaut.
Und wie war das noch gleich: 20% Rabatt auf alles; ausser....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach