Schweine: Schlachtzahlen steigen von Woche zu Woche weiter an
In der vergangenen Woche erreichten die Schlachtungen im Nordwestraum einen neuen Jahreshöchststand. Mit insgesamt 667.144 Schlachtungen wurde die Vorwoche nochmals um etwa 3.000 Stück und der entsprechende Vorjahreswert um knapp 60.000 Stück übertroffen.
Auch in dieser Woche ist kein deutlicher Rückgang des Angebots zu erkennen.
Trotz des großen Schlachtschweineaufkommens sind die Schlachtbetriebe aufnahmefähig, so dass eine reibungslose Vermarktung möglich ist.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Hat jemand genaue Zahlen zum Export, um wie viel Mio t dieser in den letzten Wochen gestiegen ist?
MfG
Der Export ist z.Zt. auf einem "normalen; hohen Niveau". Genaue Zahlen bekommt man aber nicht wirklich.
Aber; alle warten wie die Katzen vor dem Mäuseloch; versucht mal irgendwo Kühlkapazitäten zu bekommen in West-Europa; alles voll.
Insofern wenn die Exporte weiter zunehmen (sei es China; oder der Winter-Export nach Russland geht in den nächsten drei Wochen los) dann haben wir erstmal eine grosse Menge auf Lager; was zwar einerseits dem Preis nicht durch die Decke schiessen läst; aber uns andererseits nun auch vor einem Absturz bewahrt.
Denn eines ist sicher; wenn China massiv importiert; egal aus welchen Teilen der Erde; wird ein grossteil der Schweine abfliessen.
Aber; und das ist Problem Nummer zwei; das ist nicht mehr der Markt, der dann den Preis regelt; sondern die Politik. Dieses "Problem" kennen wir von Russland schon zur genüge.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Wenn die Kühlkapazitäten fast ausgeschöpft sind, wie lange werden die risigen Mengen dann noch abgenommen? Der Inlandsverbrauch kann so stark nicht gesteigen.
Warum sollen die Chinesen in Deutschland Fleisch kaufen, wenn es in den USA und Brasilien deutlich billiger zu haben ist?
Die Chinesen kaufen bereits in den USA, aber warum fällt der Schweinepreis dort?
Gruß Hogstrader
Ich werde beim Wort 'Fleischexport nach China' immer an eine Fata Morgana am Horizont erinnert, die den Mästern erscheint, um ihnen immer mehr Schweine aus immer mehr Ställen abzunehmen.
Was passiert denn, wenn nicht nach China exportiert werden darf ?
Eine andere Frage: Warum sollte ein Agrarland wie China auf Dauer seine Schweine im Deutschland mästen und halb um den Erdball importieren lassen ? Zumal die USA vermutlich nicht teurer erzeugen und einen kürzeren Weg nach China haben ?
Wie lange wird es dauern, bis Chica die Mastkapazitäten in jeder Grössenordnung aufgebaut hat, um dann Schweine nach Deutschland exportieren zu können ? Oder gibt es Gründe, warum sich die Schweinemast in China weniger rentiert wie der Export aus Europa ?
Schöne Grüsse, Richard Ebert