ZMP-Verwaltung
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12 Jahre 6 Monate
Schweine: Schweine V-Preis vom 19.10.2016
Der V-Preis ist 1,52 € ( - 3 Cent)
Die Spanne beträgt 1,50 € - 1,55 €.
Viele Grüße
Ihre ZMP GmbH
Geschrieben von ZMP-Verwaltung
am
Marktpflege - ein Fremdwort?
So hat das Anbieterverhalten in den zurückliegenden Wochen ausgesehen; wie soll da eine geregelte Markt- und Preisentwicklung gerade in einer kritischen Zeitspanne zu Beginn des 4. Quartals zustande kommen? Preisrückgang im 4. Quartal ist üblich, aber muss es dieser Paukenschlag von 0,20 €/kg innerhalb kurzer Frist sein?
37. KW 38. KW 39. KW 40. KW 41. KW 42. KW
Schlachtzahlen 979.754 983.583 1.010.500 887.698 1.046.456 ( 1.030.500 rechnerisch aus Voranmeldungen möglich, aber ohne Gewähr)
Zugehörige Voranmeldungen 223.800 220.340 243.000 242.200 234.200
Es geht nicht um 10.000/15.000 Schweine je Woche Unterschied, sondern wir sehen Differenzen von 125.000 bis 158.000 innerhalb von 14 Tagen. Aber wem will man es verdenken, wenn der Einzelne aus seiner Sicht entweder zurückhält oder vorzieht. Aber so machen es eben Viele mit der Folge eines Multiplikationseffektes. Es handelt sich um ein altes Problem im Schweinefleischmarkt. Gott sei Dank kommen diese Extreme nicht sehr häufig vor, zeigt aber die besondere Sensibilität dieses Marktes.
Könnte man das nicht besser steuern? Die Erzeugergemeinschaften scheinen jedenfalls in solchen Marktsituationen überfordert zu sein.
Wer hat Ideen? fragt der Läufer
@Läufer,
Da muss noch was anderes sein! Ist ja genau das Gegenteil passiert. Wenn die Zahlen stimmen, dann hätten die Bauern in KW 40 die Schweine zurückgehalten obwohl anzunehmen war dass in 41 der Preis nochmals fallen kann. Nach Ihrer Theorie wäre das im steigenden Markt logischer. Sie halten in Erwartung steigender Preise die Tiere zurück.
Das Schieben oder Vorziehen ist meiner Meinung nach nur ganz begrenzt möglich. Ein Gewinn durch den besseren Preis wird meistens durch Maskenschlupf nach oben oder unten wieder aufgefressen.
Mfg
BB
Antwort auf @Läufer, von Bauer Bernie
Hallo!!!
Seid ihr alle verblendet?
In der 40. Woche wurden nicht freiwillig weniger Schweine abgeliefert als angemeldet, bedingt durch den Feiertag am 03.Oktober konnten einfach nicht mehr Schweine abgenommen werden. Der Mengendruck der sich schon in den 2 vorherigen Wochen zeigte, setzte sich dann in der 40. Woche noch einmal stärker fort.
@ BB
Obwohl es schwer fällt, den Schlachtzahlen zu trauen, möchte man doch verstehen. 5 weitere Überlegungen:
(1) Bei angenommenen rd. 1 Mio Schlachtungen und unterstellten durchschnittlichen 250 Schweinen je LKW-Ladung sind 4.000 Fahrten notwendig. Wenn man bei gleicher Fahrtenzahl von 275 Schweinen (nur 10 % mehr raussortiert) ausgeht, müßten Schlachtzahlen von 1,1 Mio. Schweine herauskommen. 2 % mehr Fahrten je Woche bringen zusätzliche 20.000 Schweine an den Schlachthof. Eine Kombination von erhöhten Fahrtzahlen und nur wenig mehr Schweinen je LKW ist auch denkbar. Dabei muß der Maskenschlupf nicht überstrapaziert sein. Übrigens lliegen die Schlachtgwichte bei 96,3 kg eher am oberen Ende.
(2) Gelegentlich werden Schlachtzahlen aus den neuen Bundesländern nicht rechtzeitig gemeldet. Die Größenordnung passt etwa zu den o.g. Differenzen von 135.000 Tieren. Wenn die Zahlen veröffentlicht werden, hätte es üblicherweise einen enstsprechenden Hinweis gegeben. Spätestens in der nachfolgenden Woche hätte es eine Korrektur geben. müssen.
(3) Die gelieferten Schweine sind vor rd 18 Wochen eingestallt worden. Tatsächlich kann man an den gemeldeten Ferkelzahlen mehrerer großer Notierungsgebiete ablesen, dass in der 21. und 22. KW rd. 2,5 % weniger Ferkel gehandelt wurden. Ist zwar nur ein Fingerzeig, weil nur ein Drittel der Ferkelmengen erfaßt werden. Reicht auch nur für eine Erklärung von rd 25.000 Schweinen.
(4) Haben die schlagartig niedrigen deutschen Schlachtschweinepreise in der 40. KW die Auslandslieferungen abgeschreckt? Erst als alle umliegenden Länder inhre Notierungen ebenfalls absenkten, normalisiert die Auslandszufuhr wieder. Leider liegen noch keine Zahlen darüber vor. Als alleiniger Grund für die Differenzen der Schlachtzahlen reichen die Importzahlen nicht aus.
(5) es fehlte schlicht ein Schlachttag
Läufer
Antwort auf @ BB von Läufer
@Läufer,
Bitte nicht so viel auf den LKW laden! Die Tierschützer lünchen uns. Die größten Züge unseres Vermarkters fassen max 185 Tiere. Auch vom Gewicht her 250 Tiere mal 120 kg wären 30 to. Mit dem Gewicht des LKW´s 10 to zuviel.
Mfg
BB
Bei uns iist noch kein LKW Sattler, der 180 Schweine laden kann, unter 21 to Leergewicht auf den Hof gefahren, dann noch 180 Schweine x 120 kgoder mehr ist
der LKW reif für eine Strafe wegen Übergewicht bei einer Gewichtskontrolle, ddie Richtung Österreich häufig passiert.
Ist es richtig, daß teilweise Hauspreise von 1,47 - 1,50 Euro gezahlt werden? Internetbörse heute + 2 ct.
Kommt drauf an wieviel Duroc drin ist. Sonst wohl nicht.
Es wird aber etwas geschoben.
FR diese Woche -5,9. DK -0,2.
Gruß
Ich hörte was von Essen/Oldb. und Rheda
1,47€
Rheda zahlt 1,52
Hallo zusammen,
Rheda Deutschland 1,52 € / in Essen Oldenburg gibt es für einen Teil der Lieferanten 1,47 € und bei Grün-Weiß soll es - je nach dem ( Vertrag und Frei ) - zwischen 1 und 2 cent weniger geben. Der Konzern aus den Niederlanden bezahlt auch 1,52 €.
Hallo Topschwein,
schön mal wieder von Dir zu lesen. Traust Du Dir einen Ausblick für die nächste Woche zu?
Moin Moin Dorf 1963,
klar traue ich mir das - 1,52 € ( unverändert ) wird das am 26.10.2016 sein.
Dann muß CT das durchwinken. Die Anderen scheinen etwas unwillig. Schlachgewichte scheinen aber leich unterdurchschnitlich zu seien. FR -1 zum Wochenanfang (kein gutes Zeichen).
Kann auch im Bereich 1,48-1,50 landen.
Gruß
Hallo zusammen,
wie bereits geschrieben - die 1,52 € steht !!