Richard Ebert
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Schweine: Sind Juni Schweine saisonal bei 1,44 Euro zu teuer ?

Chancen und Risiken der globalen Schweinefleischerzeugung

Topagrar.com (09.04.10) - Die Auswirkungen der globalen Schweinefleischerzeugung und des internationalen Schweinefleischhandels auf die deutschen Schweinehalter war Thema von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst. Der ehemaliger Leiter des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) in Vechta referierte anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Regionalgruppe Nord des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT), die am 7. April 2010 in Großenkneten stattfand. Prof. Windhorst stellte dar, welche Chancen und Risiken sich für den deutschen Schweinefleischmarkt in den kommenden Jahren ergeben. Das Wachstum im Bereich der Schweinefleischproduktion und die starke Position Deutschlands im weltweiten Vergleich der Länder in den vergangenen Jahren zeigten eine gute Ausgangssituation für die Branche. Insbesondere der deutsche Außenhandel mit lebenden Schweinen und Schweinefleisch wies in den zurückliegenden 5 Jahren hohe Wachstumsraten auf und erreichte 2009 einen Spitzenwert von 2,5 Mio. t.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Bild entfernt.Kassamarkt: Preislethargie, aber zügige Verkäufe

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich weiterhin bewegungslos. Lediglich in Spanien kam es in den vergangenen Tagen zu einem leichten Preisrückgang von 1 Cent.

Die mengenmäßige Fleischnachfrage aus dem In- und Ausland ist ordentlich. Im Teilstückeverkauf waren höhere Preise beim Schinken durchzusetzen. Preisabschläge gab es bei Lachse und Kotelett. Die weiterhin umfangreichen Stückzahlen werden zügig aufgenommen.

Damit sich der Schweinemarkt aus seiner Lethargie befreien kann, sind wärmere Temperaturen erforderlich. Zumindest einige Wetterprognosen sehen einen Temperaturanstieg zum Ende der nächsten Woche.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bild entfernt.Terminmarkt: Lustlos

Die lustlose Situation am Kassamarkt machte sich auch im Terminhandel der Frankfurter Börse bemerkbar. Heute wurden nur 4 August Kontrakte zu unverändert 1,46 Euro gehandelt. Die übrigen Monate schlossen umsatzlos zwischen minus 0,5 Cent per Mai und plus 1 Cent auf 1,36 Euro per Dezember (siehe Grafik unten). Index plus 0,20 Cent auf 1,3865 Euro.

Ferkel wurden ungehandelt auf Vortagsbasis taxiert, nur der Kassamonat April stieg aufgrund von Kaufaufträgen auf höherem Niveau um 30 Cent auf 48,80 Euro. Index plus 3 Cent auf 42,70 Euro.

Bild entfernt.Saisonale Empfehlung: Juni Schweine zu teuer

Die unten stehende Grafik zeigt im oberen Teil die im Verhältnis zu den Terminmonaten Mei und Juli zu hoch notierenden Juni Schweine. Verkäufe zu etwa 1,44 Euro könnten lukrativ sein.

Die rote Linie zeigt für die nächsten 10 Tage saisonal weiter auf 1,29 Euro fallende Kassapreise für Schweine, bevor das Jahreshoch Ende August auf 1,47 Euro ansteigt. Dies alles baut auf den durchschnittlichen saisonalen Preisen der vergangenen 10 Jahre auf.

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Geschrieben von Richard Ebert am
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