Schweine: Stabilisierung der Preise auf niedrigem Niveau
Schweinepreise stabilisieren sich auf niedrigem Niveau
ISN, Damme (20.01.09) - Am europäischen Markt für Schlachtschweine scheint der Tiefpunkt der Preise nun endgültig erreicht.
Aus Sicht der Erzeuger tendieren die Notierungen endlich weitestgehend seitwärts und stabilisieren sich in der laufenden Schlachtwoche auf niedrigem Niveau. Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich und Irland partizipieren von der neuen Stabilität. In Spanien und Dänemark gibt der Preis noch einmal nach. Dadurch ergeben sich Änderungen im europäischen Preisgefüge: Spanien gibt die Position als Spitzenreiter zu Gunsten von Deutschland auf und Dänemark ist wieder Träger der roten Laterne. Währungsbedingt werden die Preise in Großbritannien und Schweden aufgewertet. Die neue Stabilität ist in dem nachlassenden Angebot schlachtreifer Schweine zu begründen. Auch der Export kommt wieder langsam auf Touren. In Frankreich ist eine gute Binnennachfrage und eine erste Belebung der Ausfuhren in osteuropäische Länder festgestellt worden.
Weil das Angebot weiter zurück pendelt, ist von mindestens unveränderten Preisen auszugehen. Eine Verbesserung der Inlandsnachfrage könnte weitere positive Impulse liefern. Die genauen Notierungen können sie hier sehen.
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Am Terminmarkt in Hannover kam es heute bei sehr geringen Umsätzen genauso kleine Kursänderungen zwischen unverändert bis minus 0,3 Cent bei den gehandelten Kontrakten.
Ferkel wurden umsatzlos zwischen plus 10 Cent und minus 80 Cent getaxt.
Am Mittwoch wird der Handel des Terminmonats Januar 2010 freigegeben. Der erste Kurs könnte zwischen 1,50 und 1,55 Euro getaxt werden.
Am Mittag kommt die Preismeldung der Internet Schweinebörse. Vor einer Woche wurde zum Durchschnittspreis von 1,38 Euro gehandelt.
Zur Wochenmitte sind die von uns ermittelten Schlachtgewichte zu erwarten. In der Woche zum 09.01.09 lagen sie bei 97 kg, ein kg über dem Gewicht der Vorwoche.