Schweine: Steigende Preise in Europa
Deutsches Schweinefleisch braucht einen Mehrwert
Topagrar.com (17.05.10) - Neben dem Nährwert brauche deutsches Schweinefleisch einen Mehrwert. Das hat der Präsident des Landesbauernverbandes (LBV) Schleswig-Holstein, Werner Schwarz, auf der Bundestagung des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) in Lübeck erklärt. Von einem Lebensmittel werde heute mehr erwartet als ein Sättigungsgefühl im Magen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)
Kassamarkt: Steigende EU-Schweinepreise
Schweine.net (18.05.10) - Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Woche von einer positiven Tendenz geprägt. Die Notierungen konnten zwischen zwei Cent in Deutschland und vier Cent in Großbritannien zulegen. Der Preis in Frankreich blieb auf unverändertem Niveau stehen.
Der Preisanstieg in den Niederlanden wird mit einem besseren Verkaufserlös beim Schweinefleisch begründet. Außerdem wird das Angebot bei einigen Schlachthöfen in Holland eher als knapp beschrieben, bei anderen ist das Angebot der Nachfrage angepasst. Aus Dänemark werden nochmals verbesserte Exportgeschäfte insbesondere in Drittländer gemeldet, so dass der Preis dort erneut anzog. In Spanien ist das Angebot an schlachtreifen Schweinen knapp, deshalb konnte die Notierung einen Anstieg um 3 Cent verbuchen.
Tendenz: Die rege Nachfrage nach Schweinefleisch und das etwas zu geringe Angebot an schlachtreifen Schweinen lassen für den Schlachtschweinepreis eine weiterhin freundliche Tendenz erwarten. Diese positiven Aussichten werden von den bevorstehenden Pfingsttagen mit steigenden Temperaturaussichten und damit erhöhten Grillaktivitäten weiter genährt.
(Quelle: http://www.schweine.net/euschweinepreise_steigende_notierungen_in_eur_1.html)
Terminmarkt: Hohe Umsätze
Der Terminmarkt in Frankfurt blieb freundlich, der M 12 Index stieg um 0,11 Cent auf 1,4039 und damit den höchsten Stand seit Februar dieses Jahres. Mit 40 gehandelten Schweine Futures wurde der Höchststand seit Aufnahme des Terminhandels an der Eurex erreicht.
Ferkel wurden unverändert notiert, der Index blieb bei 44,61 Euro.
Juni und Juli Schweine zu teuer ?
Die obige Grafik zeigt, dass die Kurssteigerungen der Schweine Terminmonate Juni und Juli einen Aufschlag von jeweils rund 6 Cent auf den saisonalen Wert zu dieser Zeit bewirkt haben. Dieser "falsche" Terminkurs kann jedoch schnell am Markt wieder korrigiert werden, entweder durch fallende Kurse dieser beiden Monate oder einen kräftigen Anstieg der Kassapreise am Freitag dieser Woche
Kleine Ergänzung zur Saisonalentwicklung auf 10-Jahresgrundlage.
Gruß Paul