Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Schweine: Tönnies empfiehlt: Bauen Sie Schweineställe !

„Fokus Schwein“: hochkarätige Referenten, gute Stimmung und weit über 500 Teilnehmer

animal-health-online.de / pm (10.09.12) – Tönnies kündigt Bonus-Programm zur Bezahlung von Schlachtschweinen an – Marktführer prognostiziert kostendeckende Schweinepreise

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Angesprochen auf den aktuellen Schweinepreis sagte Tönnies: „Bei €/kg 1,90 machen wir uns keine großen Sorgen. …, wir lagern ein bei einem Preis von €/kg 1,90“.

Wenn 16,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland für die Energieerzeugung verwendet würden, so seien Schweine für €/kg 1,60 einfach nicht mehr kostendeckend zu erzeugen. Mittelfristig sieht der Unternehmer das Preisniveau „nicht unter Gestehungskosten“. Deshalb „bauen Sie Schweineställe“ sagte Tönnies, denn der Weltmarkt biete noch eine Menge Potential, so dass der Selbstversorgungsgrad ohne Weiteres von 110 auf 150 Prozent gesteigert werden könne.

(Quelle und ausführlich lesen: http://www.animal-health-online.de/gross/2012/09/10/fokus-schwein-hochkaratige-referenten-gute-stimmung-und-weit-uber-500-teilnehmer/22171/ )

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
Bauer Bernie
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12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#1]

wie oft haben wir in diesem Jahr hier im Forum Sätze wie : Solange Ihr Bauern in einen vollen Markt rein produziert wird der Preis nicht steigen.

Jetzt haben wir seit kurzem einen ordentlichen Erlös und schon wird uns empfohlen aufzustocken.

Der Herr Tönnies meint wohl wir haben ein sehr kurzes Gedächtnis und wissen nicht wer in der jüngsten Vergangenheit bei jeder Gelegenheit den Hammer schwang und den V-Preis herunterprügelte. Auch die Aktion mit 1,12 im Januar 11 ist unvergessen.
Wer wollte vor ca 3 Monaten einen eigenen Preis am Donnerstag melden, auch um seine Marktmacht zu demonstrieren??
Wer will in Russland riesige Mastanlagen bauen jenseits der 100 000 Plätze um den russischen Markt zu bedienen ?? (Derzeit hört man davon nicht viel, ist es evtl. doch billiger dauerhaft Schweine zu kaufen als selber zu produzieren?)

Ich empfehle: Seinen sie nicht so dumm, bauen sie keine Schweineställe, gehen Sie Herrn T. nicht auf den Leim !

Ich kenne zig Berufskollegen die entweder die Ställe ganz leer oder nur locker aufgestallt haben weil einfach unterm Strich nichts oder zu wenig hängen blieb.
Und genau deshalb konnte der Preis jetzt steigen.
Wenn der bessere Preis nun all jene wieder zum Aufstallen bewegt gibt es Schweine mehr als genug.

Ein Beispiel aus dem Ackerbau: 100 dt Weizen x 12 € ergibt 1200 €
50 dt Weizen x 24 € ergibt auch 1200 €
Die meisten werden jetzt sagen 100 dt Weizen x 24 € gibt 2400 €. Das stimmt! Dauerhaft werden die Preise aber nur dann hoch sein, wenn dass Angebot knapper bleibt.
Unsere Produkte sind nur etwas Wert, wenn kein Überschuss da ist.

In diesem Sinne schönes Wochenende ohne Baugedanken wünscht

BB

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Bauer Bernie [#2]

Richtig. Dauerhaft Überschüsse zu produzieren, kostet Geld. Früher gab es da noch die "Intervention", die das ausbügelte. Aber dem Herrn sei es gedankt, das gibt es nicht mehr und sollte auch nicht wieder in Betracht kommen. Der Markt muss es richten, ganz allein. Kranke sterben bei niedrigen Preisen und schlechter Produktion. Derjenige, der die Sache einigermaßen beherrscht bleibt und erzielt auch den erforderlichen Gewinn. Das ist sicher keine Garantiekarte, aber besser als "Staatsgarantien" wie Intervention.
Schauen wir, was die nächsten Wochen so bringen werden. Der Markt wirds zeigen. Im übrigen habe ich in den letzten Tagen in einer Zeitschrift gelesen, dass der Fleischverbrauch in Europa bei hohen Preisen kaum beeinflusst wird.

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Bauer Bernie [#2]

sehr guter Beitrag,

schönes Wochenend Paul

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Wer jetzt schon den vergangenen Juli vergessen hat, der muss an Demenz leiden!

Zur Erinnerung: Der V-Preis lag da bei 1,60€ und die Stimmung war nicht nur bei mir mehr als schlecht. Zu der Zeit habe ich konkrete Pläne gefasst, einen Teil meiner Mastkapazitäten vorerst still zu legen (auch wenn das für die Ferkelerzeuger schlecht gewesen wäre).

Als es dann schnell auf 1,90 hoch ging, hat doch keiner Vertrauen in den markt gehabt. Damals dachten doch alle, es geht bald wieder runter. Dementsprechend wurden die Kurse im terminmarkt anfangs nicht mit nach oben gezogen. Das hat sich nun etwas geändert. Der Terminmarkt taut leicht auf. Ich stalle nun doch wieder voll auf, beobachte aber weiter den Terminmarkt, um einen teil abzusichern.

btw: ich würde für Mitte Januar meine Schweine für 1,75€ vergeben- welcher Händler hätte Interesse?

wollewatz
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Ich glaube Herr Tönnies kennt die Bauern sehr gut.
Warten wir mal die nächsten Ausgaben der top agrar ab, dann werden wir schon bald wieder lesen: "Profis stocken jetzt auf" oder so ähnlich.

MissPiggy
Mitglied seit
12 Jahre 4 Monate

Einen Selbstversorgungsgrad von 150% kann man übrigens auch erreichen, wenn bei gleicher Produktion die Nachfrage durch hohe Fleischpreise an der Ladentheke absackt. Der SVG ist das Verhältnis der heimischen Produktion zur Nachfrage. Der SVG wird dieses Jahr in Deutschland steigen, weil der Verbrauch stärker sinkt als die Produktion. Wo papawenzel gelesen hat, dass der Fleischverbrauch durch hohe Preise nicht beeinflusst wird, weiß ich nicht. Ich höre das Gegenteil, zum Beispiel diese Woche beim DBV-Veredlungstag, wo die großen Fleischvermarkter von wegbrechenden Märkten in Südeuropa berichteten und die Rewe und AMI auch in Deutschland von rückläufigen Absatzzahlen sprachen.

Wir müssen wohl davon ausgehen, dass die Produktionskosten nicht nur durch die Futtermittelpreise sondern auch durch hausgemachte Tierschutzauflagen steigen werden. Ist man da auf Dauer gegenüber Brasilien, Kanada oder den USA auf den Weltmärkten wettbewerbsfähig? Ich glaube, ehrlich gesagt, Tönnies hat Schiss seine Wachstumsstrategie nicht mehr fortsetzen zu können und fordert deshalb die Bauern zum Stallbau auf. Esdrohen ja teure Überkapazitäten.

Gruß

MissPiggy

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ MissPiggy [#7]

Warten wir mal die Verbrauchernachfrage mittelfristig ab; die zitierten Statements sind alle kurzfristig.

Was soll der Verbraucher denn auch sonst konsumieren?

Rind; ( das Jahreshoch kommt erst noch; billiges Kuhfleisch wird auch immer weniger)Geflügel wird auch immer teurer.

Der "Durchschnittverbraucher" greift momentan doch immer mehr zu Fertigwaren; in der Hoffnung auf "günstigeren" Lebensunterhalt; was im Umkehrschluss zu deutlich höheren Unterhaltskosten mutiert.

Zudem; es wird ja im Zuge dessen auch alles andere teurer; nicht nur Fleisch. In den vergangenen Jahren waren die Fleischprodukte doch immer die Inflationsbremsen im Warenkorb; und es wird doch Landauf; Landab immer davon gepredigt; dass Fleisch aus der Billigecke wieder raus muss; erst dann; wenn die Fleischtheken vorne an der Kasse anstatt ganz hinten im Laden stehen haben wir das wovon alle träumen; auch wenn wir 10 oder 15% weniger Ware verkaufen; das sollte es uns alle Wert sein.

Und aus diesem Grund redet der Clemens auch solch einen Nonsens; wie ich schon sagte; er braucht uns mehr wenn er nicht alle Stallkapazitäten selber baut. Noch zu Jahresbeginn hatte ich gesagt dass wir man gut über 52 Mill. Schlachtschweine kommen; und nicht 58 Mill. wie im vergangenen Jahr.

Und wenn Bronto jetzt sagt; es geht um nur um die 100% Auslastung anstatt über den Preis zu verramschen; dann kann das garnicht sein; müssten wir doch seit zwei/drei Wochen jedesmal 1,1 Mio Schlachtschweine haben.

Aber warten wir die Situation doch mal ab; vielleicht fällt ja der eine oder andere Mitbewerber der Roten Seite bis Jahresende aus; dann passt die 100% Parität wieder...

Was die Preisentwicklung angeht oder die Verbrauchermenge; die können wir Landwirte eh nicht steuern.

"Niederträchtig" ist alleine die Tatsache; dass wir Landwirte die ganze Produktionkette im Mainstream verteidigen müssen; und sich der Rest die goldene Nase daran verdient.

Aus diesem Grunde wird die intgrierte Produktion wie im Geflügelbereich auch nicht so schnell kommen; denn dann werden die Herren angreifbar ( siehe Wiesenhof); und den Schuh wollen die sich nicht auch noch anziehen.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

JBH
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Ich sehe dass auch so. Schweineställe gibt es schon mehr als genug. Tönnies hat wohl gemerkt, dass seine Wachstumsschritte in Osten nicht billig sind und dort die Produzenten auch nur mit Wasser kochen. Ich Glaube dort kann Tönnies die Schweine nicht kostengünstiger produzieren, vorallem nicht die Qualität. Das eingefrorene Fleisch wird nicht hier abgesetzt. Es enstehen Kosten von ca. 0,25€/kg. Dieses Fleisch wird er alles nach Russland verkauft. Wir bekommen von dem Kuchen nichts ab. Die ganze Wertschöpfung liegt bei ihm. Wir sind nur die billigen Lieferanten, die es billiger können als die Russen.

jbh

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Mir kommt es so vor als ob es bald keine Schweine in meiner Region gibt!!°
In 20 km Umkreis gibt es nur noch Rinderställe und Biogas!
Ortschaften in denen noch vor ein paar Jahren 2-3000 Mpl in Größen von 100 - 500 MPL waren sind alle ohne Schweine.
Mais und Tritticale für Biogas und die jungen auf der Arbeit die " Alten" in Rente!
Die ersten Metzger schieben Panik weil die Ortsnahen Lieferanten weg sind die man mit Schlachtschweinepreisen von ZMP inkl. Mwst verarschen konnte!

Es muß doch Daten geben die Schweinebestände erfasst haben z.B die vom 15. Mai beim Mehrfachantrag?
MfG
Saubauer

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ MissPiggy [#7]

Wenn ich mich recht entsinne stand es in einer der letzten WiWo 36/37?

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Saubauer [#10]

Es gibt schon seit vielen Jahren den Trend, dass in vielen Teilen Deutschlands die Veredlung zurückgeht, dafür aber z.B. im Nord-Westen Deutschlands zugenommen hat. Bei mir im Emsland hat es da eine rasanten Entwicklung gegeben, die allerdings seit ca. 2 Jahren deutlich gebremst wurde durch hohe Auflagen bei der Genehmigung von Ställen.

Das Gesamtpotential in den nordwestlichen Schweinehochburgen dürfte aktuell nicht mehr sehr groß sein. Gerade die niedersächsischen Kreise sind recht gut gesättigt und die Gülleentsorgung wird ein zunehmendes Problem bzw. ein immer größerer Kostenfaktor. Und in NRW gibt es die mitregierenden Grünen im Land, was auch nicht unbedingt für die Expansion der Schweinehaltung spricht.

Wenn in Deutschland also noch realistisches Potential für die Schweinehaltung da ist, ist es in den neuen Ländern mit sehr großen Einzelanlagen, die wiederum von großen Teilen der Bevölkerung nicht gerne gesehen werden (Stichwort Agrarfabriken).

Und dann müssen wir hier vor Ort mit immer weiter steigenden Tierschutz- bzw. Tierwohlauflagen und Umweltauflagen kämpfen. Das kostet Geld. Den Kunden in Osteuropa oder Asien oder sonst wo interessieren aber diese Dinge nicht und dürften nicht bereit sein, dafür etwas mehr Geld auszugeben.

Deshalb ist eine Produktionsausweitung in Richtung 150% der Selbstversorgung zum einen unrealistisch und auch nicht anzustreben, da die Abhängigkeit vom Exportmarkt zu groß wird.

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Spekulatius_Maximus [#12]

Deine Aussage kann ich nur bestätigen .Wobei in Sachsen u. Thüringen etliche Schweinehaltungen aufgegeben wurden,von Produktionsausweitung ist mir nichts bekannt.
Den Unsinn den CT gesagt hat glaubt er doch selbst nicht.
Kann mir aber vorstellen,wenn der Verbraucherpreis steigt und der Verbraucher weniger Fleisch kauft,es durchaus möglich ist das wir eine Selbstversorgung von 150% erreichen.
Dann sitzen wir bei einem Schweinepreis von 1,60€ und die Roten machen die Spanne.
Wenn einer wie CT solche Märchen erzählt,soll man ihn Fragen,welche Preisvorstellungen er hat.Bei 1,50€ oder 2,50€,dann ist sein Traum gleich vorbei.

Gruß Fritz

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Das ist doch genau dasselbe; wie hier ein grosser Kartoffelverarbeiter Tagein Tagaus gegen das EEG wettert; weil die Kartoffelflächen wegen Biogas wegbrechen und man die Kartoffeln von weit her karren muss...
Natürlich hat soein Unternehmen ein ganz anderes Gewicht bei den Politikern und Gesetzesentwerfern ( FDP?) mit mehreren 1000ende Mitarbeitern als die Landwirte.
Er "könnte" ja auch soviel Geld für die Rohware bezahlen; das es sich genauso lohnt Kartoffeln anzubauen wie Biogasmais; Getreide oder Raps.
Nur das will man ja auch nicht...
Jeder für seine eigene Geldbörse...

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

D
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ mühlenbach

kleine Ergänzung: besagter Kartoffelverarbeiter betreibt selbst eine Biogasanlage in stattlicher Größe, in der die Produktionsreste vergärt werden, anstatt sie wie vor Jahren noch als Futtermittel abzugeben.

Deswegen wird auch "lediglich" gegen den "Nawaro"-Bonus gewettert, wenn man genau hinhört, weil der den Kartoffeleinkauf stört. Jeder sorgt für sich so gut er kann...

JBH
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Mein ehemaliger Mitarbeiter aus Russland, ist dort in der Schweinbranche beschäftigt. Habe gerade mit ihm telefoniert und er sagt, dass die scheine dort 3,2€/kg kosten.

jbh

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ JBH [#16]

Glaube ich, überlege einmal was die Produktion von 1 kg Schwein in Russland oder auch Polen, Ukraine us. kostet. Wird erheblich über unsere Produktionskosten liegen trotz Auflagen die wir haben.

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ papuawenzel [#17]

Es wird dort auch Betriebe geben,die unter unseren Produktionskosten liegen.Die Leute sind nicht dumm.Was dehnen fehlt ist das Geld.Bei solchen Schweinepreisen werden die aber schnell zu Geld kommen.Deshalb sollten wir nicht Schweineställe bauen um für den Osten produzieren zu wollen.Auch wenn CT es sagt.

Gruß Fritz

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#14]

Die großen Kartoffelverarbeiter ( und andere Weiterverarbeitungsbetriebe) haben ja in manchen Jahren den Lieferanten das Fell über die Ohren gezogen bei Preisen von unter 4.- Eur und sauber satte Gewinne erziehlt und jetzt das große Gejammer!
Es stehen Rennpferde und Oltimer in Millionen auf dem Betrieb in Franken die wollen weitergepflegt und unterhalten werden!!!!

MfG
Saubauer

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ fritz44 [#18]

Ausnahmen gibt es überall, also auch hier. Denke aber, es sind wirklich ganz, ganz wenige, die das schaffen.

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Saubauer [#19]

Welch ein Wunder; bei den "Bekanntschaften".
Am vergangenen Freitag haben die 50 jähriges Bestehen gefeiert mit allem Pi und Po incl. allen wirklich wichtigen Entscheidungsträgern.
Nun soll das nicht heissen; dass ich deren Geschäftssinn nicht respektiere; ganz im Gegenteil; deren Anfänge waren ganz schön schwierig; dennoch hat man nicht den Kopf in den Sand gesteckt ( wie so manche hier) sondern mit Vollgas nach vorne.
Und natürlich hat man den Umstand; dass Landwirtschaftliche Produkte zw. 1990 und 2002 quasi verschenkt wurden sich zunutze gemacht und davon profitiert; das ist ganz legitim.
Worauf ich nur hinweisen wollte ist der Umstand; dass man egal was man macht immer genau hinterfragen sollte; wer was wann sagt.
Desweiteren ist es einfach so; dass Arbeitsplätze alles sind; je mehr; desto "Alternativloser" ist man.
Was man diesem Unternehmen zugute halten und hoch anrechnen muss; ist die Tatsache; dass die meisten Mitarbeiter aus der näheren Umgebung von 20 km Radius rekrutiert werden; und man der grösste Steuerzahler der Gemeinde ist; also alle Attribute eines Inhabergeführten Unternehmens verkörpert.
Dennoch machen solch wenige Leute mehr Agrarpolitik wie der gesammte Bauernverband im Nord-Westen zusammen.
Denn wir sind alles Einzelunternehmen...

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ papuawenzel [#20]

Mit dem Unterschied ,die bekommen dort 3,20€ und was bekommen wir wenn wir sie beliefern wollen.Fragt doch mal CT was er bezahlen will.

Gruß Fritz

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ fritz44 [#22]

Wollte damit nur erklären, dass es Blödsinn ist zu behaupten, ab einen Erzeugerpreis von sagen wir 1,90 und mehr für uns können die Schweine nicht mehr exportiert werden, wie oft behauptet wird.

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ papuawenzel [#23]

Exportieren wird man schon können,es wird halt die Spanne für den der Exportiert etwas kleiner.

picprofi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ all
Aus Südoldenburg rollen die LKW's nicht mehr soviel zu den Schlachthöfen sondern Richtung Stettin, sind unter 8 Std da , bekommen Super Geld, momentas muss das wohl sehr gut laufen da , auch bei 1,9 € hier.
Glaube hier wollen uns doch einige verschaukeln mit dem Export läuft nicht mehr und die aus GB holen hier auch Zug um Zug weg.

mfg

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ picprofi [#25]

Ja, die Nachfrage ist einfach da und folglich kann man auch schon fordern, es wird bewilligt. Der V-Preis am Freitag wird daher steigen müssen, sonst gehen die Schweine einen anderen Weg.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Bitte in diesem Thema nicht zum aktuellen Markt schreiben, sondern nur zum Titel des Themas.

Vielen Dank und schöne Grüsse, Richard Ebert

picprofi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ all
Je mehr Ställe wir bauen umso mehr schwächen wir uns selber.
Is meine Meinung.

mfg

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#27]

Hat natürlich mit dem Thema zu tun, sehe ich schon so.

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ picprofi [#28]

Ja genau,Weniger Arbeiten mehr verdienen.

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