Richard Ebert
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Schweine: Umfangreiches Angebot in den Niederlanden

Schweinefleisch günstiger importiert

schweine.net (01.03.10) - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2010 um 1,4% über dem Vorjahresstand. Dies war der erste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Oktober 2008 (+ 2,8%).

Im Dezember 2009 hatte die Jahresveränderungsrate - 1,0% und im November - 5,0% betragen. Gegenüber Dezember 2009 stieg der Einfuhrpreisindex im Januar 2010 um 1,7%. Der Preisanstieg im Januar 2010 ist insbesondere auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen (+ 11,3% gegenüber Januar 2009 und + 5,3% gegenüber Dezember 2009).

Im Nahrungsmittelsektor stiegen im Vorjahresvergleich vor allem die Preise für Rohkaffee (+ 11,6%) und Rindfleisch (+ 3,0%); zum Dezember 2009 stiegen die Preise für Rohkaffee um 3,6% und für Rindfleisch um 4,9%. Dagegen fielen die Preise für Getreide gegenüber Januar 2009 um 8,7% (- 0,4% gegenüber Dezember 2009).

Milch und Milcherzeugnisse waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1% billiger (unverändert gegenüber dem Vormonat). Preiswerter als vor einem Jahr wurden Schweinefleisch (- 4,8%) und Geflügelfleisch (- 7,6%) importiert.

Der Index der Ausfuhrpreise stieg im Januar 2010 im Vergleich zum Januar 2009 um 0,4%. Dies war der erste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit November 2008 (+ 1,1%). Im Dezember hatte die Jahresveränderungsrate - 0,4% und im November 2009 - 1,7% betragen. Bezogen auf den Vormonat Dezember 2009 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex um + 0,6%.

(Quelle: http://www.schweine.net/schweinefleisch_guenstiger_importiert.html)

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Der Index zeigt die Preiserwartung für den Durchschnitt der kommenden 12 Monate

Kassamarkt: Sehr umfangreiches Schweineangebot in den Niederlanden

In der aktuellen Wochen zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa uneinheitlich. Die Notierungen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Österreich mussten um 3 bis 6 Cent nachgeben.

In den Niederlanden wurde der Preisrückgang wie in Deutschland mit dem schlechteren Preis von Schweinefleisch begründet. Zudem ist das Angebot an schlachtreifen Schweinen sehr umfangreich. Aus den Niederlanden wird eine leichte Verbesserung der Exporte von lebenden Schlachtschweinen nach Polen und Ungarn gemeldet.

Die französischen Schlachtunternehmen geben an, dass der dortige Lebensmittel Einzelhandel nicht bereit ist, die geforderten Preise für Schweinefleisch zu bezahlen, so dass dort die Notierung ebenfalls nachgab.

Tendenz: Nach den teilweise deutlichen Preisrückgängen wird für die aktuelle Woche mit unveränderten Schlachtschweinepreisen gerechnet.

(Quelle: ISW, Damme, auszugsweise)

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Terminmarkt: Fast kein Umsatz, nachgebende Kurse

Zu Wochenbeginn wurde am Terminmarkt lediglich ein Schweine Kontrakt August gehandelt, der Kurs gab um 0,5 Cent auf 1,48 Euro nach. Juli Schweine wurden um 1,5 Cent auf 1,46 Euro herabgetaxt, nachdem ein Verkaufsauftrag mit niedrigeren Kursen an die Börse kam. Der M 12 Index verlor 0,17 Cent auf 1,4026 Euro.

Auch am Ferkel Terminmarkt kam es nur zu einem Kontrakt Umsatz. Die Fälligkeit Juli wurde um 1,50 Euro niedriger mit 41 Euro gehandelt. Der M 12 Index für Ferkel gab nach der Umstellung auf die neuen Fälligkeiten um 81 Cent auf 42,79 Euro nach. Die endabgerechneten Februar 2010 Ferkel wurden im Index durch Februar 2011 Ferkel ersetzt.

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Aussichten für Freitag: Unverändert 1,32 Euro

Nach dem Rückgang der Schweinepreise im In- und Ausland sowie am Terminmarkt kommt es möglicherweise erstmalig in diesem Jahr auch zu einem Rückgang der Preise am Ferkel Kassamarkt. Besonders in Süddeutschland wird die Bayern Notiz mit minus 1,30 auf 51 Euro erwartet.

Der V-Preis am kommenden Freitag dürfte auf ein unverändert 1,32 Euro hinaus laufen. Am Terminmarkt werden aktuell März Schweine mit 1,322 Euro gesucht und in größerer Stückzahl mit 1,33 Euro vergeblich angeboten.

Geschrieben von Richard Ebert am
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