Kaack-Terminhandel
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12 Jahre 9 Monate

Schweine: Unverändert, doch erste leichte Überhänge

An der ausgeglichenen Marktlage bei weiterhin hohen Umsätzen im Schweinefleischsektor hat sich auch in der Vorweihnachtswoche nichts geändert.

Allerdings nehmen die Schlachtzahlen mit näher rückenden Festtagen etwas ab. Deshalb bilden sich wie üblich zu dieser Zeit im Lebendmarkt erste leichte Überhänge, was nichts daran ändert, das weiterhin eine unveränderte Notierung erwartet wird.

Nach vorangegangenem Anstieg bleiben die Ferkelpreise nun wohl bis zum Jahresende überwiegend unverändert.

Geschrieben von Kaack-Terminhandel am
Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Kaack-Terminhandel

die Notierung ist "eingefroren" worden bis zum 04.01.2008. Am 11.01.2008 soll das erste mal eine "neue" Notierung kommen. Aber schauen wir mal.

M f G
Topschwein

BIGPIG
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12 Jahre 9 Monate

Hallo

Topschwein hat Recht - die Notierung ist bis zum 11.01.2008 festgeschrieben. Was danach kommt ist noch sehr unsicher.

Nach meiner Meinung könnte sich folgendes Scenario abspielen: Angebot ist weiterhin hoch, die Nachfrage könnte, bedingt durch die Beendigung der Einlagerung in die PLH, nachlassen. Dadurch würden die Preise unter Druck geraten.

Meine Begründung: Fax der ISN vom 23.11.2007, ich zitiere:

"Zusätzlich nimmt die Private Lagerhaltung erhebliche Mengen Schweinefleisch vorübergehend vom Markt."

Zitat Ende. Diese Mengen werden zwar erst im April und Mai kommenden Jahres ausgelagert, aber die fehlende Einlagerung könnte im Januar dazu führen, dass die Ware Schwein nicht vollständig vermarktet werden kann. Ob dann die Exporterstattungen greifen ist noch fraglich. Im Inland ist vorübergehend mit nachlassender Nachfrage zu rechnen. Die Exporte in Richtung Osten könnten in den ersten Wochen des Januars ins Stocken geraten. Ich rechne ausserdem damit, das sich die Russen wieder vermehrt mit Ware aus Polen eindecken werden. Schliesslich ist noch anzumerken, dass der Januar in den vergangenen Jahren immer wieder durch Preisschwächen aufgefallen ist.

mfg

Bigpig

Dorf 1963
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Was ich in letzten beiden Tagen so gehört habe, wird es keine großen Überhänge durch die Feiertage geben. Die Schlachthöfe sind sehr aufnahmebereit. Es wird auch schon gefragt, wieviel Schweine man vom 2. - 5. Januar bringen kann.

Frohe Feiertage

Dorf

Muehlenbach
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Erst sollte ab vergangenen Donnerstag nicht mehr geschlachtet werden; nun brauchte man unbedingt heute noch Schweine; und morgen.

Bei vielen Schlachtbetrieben wird morgen um 0.00 Uhr angefangen zu schlachten; um halbwegs um 14 Uhr fertig zu sein.

Das Problem ist halbwegs schwere Schweine zu bekommen; da viele schon im Vorfeld abgeliefert hatten. Vielleicht wird ja in der nächsten Woche "Urlaub " gemacht.

Die neue Notierung am 18.01 wird richtig spannend; zumal zu dem Zeitpunkt das Russische Weihnachtsfest beendet ist und der Export wieder volle Touren aufnimmt.

In dem Sinne
Frohe Feiertage
MFG
Mühlenabch

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#5] und alle anderen

Seit Ihrem Beitrag sind 5 Tage vergangen und ich hoffe Sie haben die Feiertage gut verbracht.

Wie sieht es denn aktuell mit der Nachfrage nach Schweinen für heute, morgen und die nächsten Tage aus ?

Werden die Schweine noch immer gesucht oder wird schon 'geschoben' ?

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hab heute morgen noch eine Lieferung für das Wochenende platziert,
Angebot fließt nach Aussage des Disponenten zügig durch.
Schlachtgewichte leicht rückgängig 93,80 Kg.

Gruß Paul

Gast

Rohmaterial ist nicht das Problem für Schlacht-und Zerlege- Unternehmen, lediglich die Verbringung durch Speditionen in die Filialen war ein Engpass. Ansonsten war alles von der Schweinepfote bis zum Filet verfügbar. Niemand musste über Weihnachten hungern.

Hat jemand andere Info?

MfG

Berrendorf05

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Das kommt darauf an, was man daraus macht.

Vermarkter; die überwiegend mit Abnehmern zusammenarbeiten die Exportieren haben leichte Überhänge; auch weil es in Russland etwas ruhiger wird.

Dagegen haben andere Vermarkter noch kurzfristigen Bedarf an Schweinen; die nicht immer gedeckt werden können.

Also ist der Markt wohl ausgeglichen; wenngleich auch die Schlachtgewichte weiterhin abgenommen haben.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

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