ZMP
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12 Jahre 10 Monate
Schweine: V-Preis und Schlachtsauenpreis vom 03.05.2013
Der V-Preis ist 1,60 € (-4 ct zur Vorwoche)
Die Spanne beträgt 1,60 € - 1,61 €
Der Schlachtsauenpreis ist: 1,27 € (- 3ct)
Die Spanne beträgt: 1,27 € - 1,28 €
Viele Grüße
Ihre ZMP GmbH
Geschrieben von ZMP
am
70 + 85 + 25 = 180 .
180 - 160 = - 20
Gruß Paul
@ paul [#2]
mühlenbach hat recht, da müsste nun 1,40 stehen , das würd uns allen helfen und den roten auch.
das licht am ende des tunnels ist nicht mehr zu sehen !!!
in dem sinne
@ picprofi [#3]
ok, und wie würden uns die 1,40 helfen? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Glaubt ihr, durch 4 Wochen 1,40 sind genügend Leute pleite, damit in der 2. Jahreshälfte deutlich bessere Preise kommen? Ich erinnere mal daran, dass alle Ferkel, die bis Oktober in die Mast eingestallt werden, bereits in der Mache sind. Für dieses Jahr ist sowieso schon alles zu spät, es sei denn die Ferkelerzeuger hauen ihre tragenden Sauen tot oder auch die Ferkel.
Jedes geborene Ferkel wird erfahrungsgemäß auch gemästet. Die Marktbereinigung kommt sicher, aber nicht künstlich innerhalb von 4 Wochen. Das braucht seine Zeit, und wer garantiert, dass nach 4 Wochen 1,40 da plötzlich wieder 1,80 stehen?
Gruß Pigeldy
@ Pigeldy [#4]
Jedes geborene Ferkel wird erfahrungsgemäß auch gemästet.
Dann wird der Ferkelpreis sicher solange ins bodenlose fallen, bis die Erzeuger Ihre Ferkel mit 30 kg schlachten, die Mäster auf einem knappen Ferkelmarkt "endlich mal Geld" ausgeben müssen und nur noch Ferkel produziert werden, die mit GEWINN am Markt unterzuubringen sind.
Dies ist jedenfalls der blanke Horror! So geht es nicht weiter!
Schönes WE
Schneemann
@ Pigeldy [#4]
Da müsste auch nicht 4 wochen 1,40 stehen sondern 4 Monate
Die Leute würden keine mehr eistallen da sie von den banken das geld dafür nicht mal mehr bekommen
wirst dich wundern wieviele sauen dieses jahr noch verschwinden, ihr versteht es glaub ich nicht , die meisten haben ken geld mehr um ferkel zu kaufen und das futter dazu, nicht weil sie nicht wollen sondern nicht mehr können
frag mal deine futtermittelfirmen wieviel weniger futter die jetzt schon verkaufen als vor 3 monaten
aus der ungewissheit ist langsam angst vor dem geworden was kommt
seit ein paar tagen laufen einem doch die ferkelverkäufer die tür ein , sag mir mal warum wenn doch alle wieder einstallen ?
gruss
Mal ne Frage?
Was machen eigentlich die, die ne Biogasanlage auf Güllebasis (Schweine) laufen haben, die noch nicht abbezahlt ist? Die werden doch sicher weiter machen und den Markt verzerren, nehme ich an.
MfG
Geno-Bauer
@ schneemann111 [#5]
@ picprofi [#6]
so sind sie, die Bauern. Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Dazwischen gibt es nichts.
Frag mal deine Futterleute, was wirklich die Ursachen sind für den rückläufigen Futterabsatz. Die sind meines Wissens in erster Linie im Geflügelbereich zu suchen und nur zu einem kleinen Anteil bei den Schweinen. Drastische Bestandsrückgänge stehen uns jedenfalls vorerst nicht bevor. Die Ställe, die jetzt leerstehen, stehen auch aufgrund anderer Ursachen leer (Gülleproblematik, Gewerblichkeit, Filter, Angst vor Kontrollen).
Seit 4 Monaten werden erst kleinere und mittlerweile happige Verluste in der Mast verzeichnet, das ist richtig. Im ersten Halbjahr des aktuellen WJ sind aber auch gute Gewinne eingefahren worden. Das WJ wird trotzdem unterdurchschnittlich abschneiden, das ist klar.
Wenn man das Problem nachhaltig lösen will, ist uns mit 4 Wochen oder auch Monaten 1,40 trotzdem nicht geholfen, solange die Ställe stehen bleiben. Dann braucht es auch eine Abrissprämie, so ähnlich wie in Holland. Sonst kommen bei 1,80 sofort die Leute, die jetzt nach drastischen Maßnahmen schreien, und pachten diese Ställe, wenn sie sich etwas dabei ausrechnen. Dann sind wir wieder da, wo wir jetzt sind.
Gruß Pigeldy
@ Pigeldy [#4]
Hätten wir im Vorjahr nicht so hohe Ferkelpreise gehabt, wäre die Marktbereinigung längst gelaufen. Jetzt kommts um so brutaler.Die vielen viel zu teuren Ferkel (s.#2)kann keiner mehr bezahlen und ab sofort wird ein Überhang den Ferkelpreis nach unten drücken. Die Schlachter geben ihre Probleme konsequent weiter, die Mäster haben keine andere Wahl, um den eigenen Verlust zu mindern, dasgleiche zu tun.
@ Pigeldy [#8]
Und wieder der Ruf nach Prämien??
Gruß Pasul
@ paul [#9]
nein, gerade nicht! Aber auch kein rufen nach künstlichen 1,40. Ich bin nicht bereit, meine Schweine jetzt zu verschenken, damit andere davon in ein paar Monaten profitieren. Sehe ich nicht ein. Also lieber die Kräfte des Marktes wirken lassen, auch wenn diese häufig zweifelhaft erscheinen.
Gruß Pigeldy
C.T. sagt doch aber wir sollen Ställe bauen, da ist doch noch soviel potenzial...
jbh
Ihr versteht das nicht.
Das "angebliche" Drohpotenzial für den LEH sind doch die hohen Bestände in den Frostern.
Dennoch geht ja Ware raus; es gibt nähmlich keine Kühlmöglichkeit für 25 Mill. Schweine.
Das ist wie mit den Ferkelaufgeldern; wenn nur wenige kleinst-Partien auf dem Markt zuviel sind; drücken die auch die dann und wann auch gerechtfertigten Aufgelder für die guten Partien.
Wenn man nun aber die Devise "Alles muss raus" ausgibt; und man dann Angebotswochen fahren kann; dann sind die Läger schneller leer wie wir uns das denken können.
Dann aber gibt es immernoch Nachfrage; und keine Kühlware mehr.
Allerdings wollen unsere Abnehmer keine hohe Abschreibung auf die "Restposten" hinnehmen; weil es zum einen richtig weh tut ( und die sind kein Schmerz wie wir gewohnt); zum anderen schmälert das die Bilanzen weil ja effektiv Geld vernichtet wird; was im gegenzug schlechtere Ratingbewertungen und daraus führend höhere Refinanzierungskosten bedeutet.( wir Landwirte haben im vergangenen Jahr nur deshalb "Geld" verdient; weil die Bewertungen für die Schweine so hoch gewesen ist im Gegensatz zu den Produktionskosten; dennoch war auf dem Konto kein Geld "mehr" vorhanden).
Also versuchen unsere Abnehmer das ganze mit einer Art Mischkalkulation zwischen abgesenktem Bewertungspreis und niedrigerem Auszahlungspreis für die Landwirte.
Und je mehr Druck man aufbaut; desto besser oder "schneller" geht das.
Kostet im Umkehrschluss etwas Geld für die; und viel Geld ( weil ja nicht täglich jeder Mäster tausende von fetten Schweinen hat) für uns; wenn man grade abiefert.
Meine Forderung hat erstmal nichts mit irgendwelchen Nichteinstallen oder Ferkeldruck zu tun; denn zweiteres kommt sowieso; ist aber keinem in unserer Wertschöpfung dienlich.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Muehlenbach [#12]
für deine Ausführungen bin ich zu blöd. Warum so einfache Tatsachen so verkomplizieren? Ich will nicht für die Schlachter Partei ergreifen, aber rückblickend wäre es für alle besser gewesen, wir hätten zu Jahresbeginn, als viel Fleisch eingelagert worden ist, einen richtigen Crash gehabt. Dann wäre die Situation jetzt deutlich entspannter.
Nur um mal ans letzte Jahr zu erinnern, damals war die Situation vergleichbar. Hohe Preise zu Jahresbeginn, und dann bis zum Ende des Sommers eingefrorende Preise. Wem ist damit gedient?
Mühlenbach, wenn zu viel Schweine auf dem Markt sind, ist es egal ob diese noch leben oder tiefgefroren im Kühlhaus liegen. Das Problem wird nur weiter ins Jahr verschoben, wenn zu teuer eingefroren wird. Mir jedenfalls ist es lieber, wenn so wie früher die Preise im Januar und Februar schlecht sind. Dem konnte man ein Stück weit aus dem Weg gehen, wenn man es nur wusste. Mit einem derartigen Preisverfall zu Beginn der Grillsaison, wie wir ihn jetzt sehen, habe ich so meine Probleme, zumal jetzt eigentlich die Zeit zum Geld verdienen beginnt. Im Nachhinein muss man wohl sagen, dass alle Beteiligten den Markt zu Beginn des Jahres zu optimistisch eingeschätzt haben. Und tatsächlich sind es mal wieder nur LEH und Verbraucher, die von dem Preisverfall profitieren.
Du unterstellst ständig, dass einzelne durch ihr Handeln die Gesetze von Angebot und Nachfrage dauerhaft manipulieren können. Daran will ich eigentlich nicht so richtig glauben. Ich würde eher sagen, wir erleben jetzt die Kehrseite der starken Exportabhängigkeit, wie sie Dänen und Holländern schon seit Jahrzehnten bekannt sind. Das konnte man kommen sehen.
Gruß Pigeldy
@Pigeldy
Pigeldy Du hast meine Hochachtung! Vollkommen richtig analysiert!
Da gibts das Sprichwort, das auch hier zutrifft: der erste Schaden ist der beste.
Nun ist es so das ihr Landwirte nicht mal was dafür könnt, wenn die bekloppten Schlachter und Zerleger 10% mehr schlachten trotz schleppender Exportnachfrage. Vorreiter war hier CT,
der sich das sicherlich anders ausgerechnet hat. Jetzt wird es doppelt problematisch und, hier
muss ich Mühlenbach recht geben, denn jetzt müssen die "Frosterverluste," mit positiver Spanne
beim Frischfleisch kompensiert werden!
Denn eines muss man ehrlicherweise sagen, das Geschäft ist mittlerweile bei fallenden Preisen wesentlich besser geworden als zu Zeiten von wochenlangen unverändert! Erschwerend hinzu kommt das erdrückende Angebot und hier spielt jetzt - rote Leser mögen mir verzeihen - die Schlachtbranche ihre Macht aus. Für mich allerdings verständlich denn monatelang ging das Spiel ja auch
"zu Gunsten" von Grün und zu unseren Lasten.
Fakt ist, und hier hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen, das "hochhalten" des Preises
wird letztendlich beiden Seiten mehr Nachteile als Vorteile bringen.
Die Ware die jetzt noch im Froster liegt wäre jedenfalls weg gewesen!
Das ist meine Meinung zu der Geschichte und ich persönlich fühle mich durch die derzeitigen
Geschehnisse bestätigt.
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#14]
Es ging aber in erster Linie darum; wie wir die Ware nun am besten für alle Seiten an den Mann(Frau) bringen.
Und da geht das nicht mit zaghaften Methoden; oder sonstwas.
Sondern nur und ausschliesslich über den Preis.
Nur wie ich o.g. sagte; das macht ihr zumeist auf unseren Kosten.
Also ist es egal; ob die Schweine zu Weihnachten 1,30 Euro; zum Karneval 1,40 Euro gekostet hätten; für uns währe die Summe im Endeffekt dieselbe.
Denn dann hätten wir anstatt 10 Euro Verlust zu dem Zeitpunkt 40 Euro gehabt; und nun anstatt 40 Euro nur "noch" 10 Euro...
Das kannst du mir glauben.
Und komm mir nicht wieder mit irgendwelchen Nonsens wie " dann hättet ihr zu dem Zeitpunkt weniger Ferkel eingestallt" oder so; denn die Ferkel hätten auch irgendwo gemästet werden müssen; und die währen vielleicht 10 Euro billiger gewesen; denn dann hätten unsere Osteuropäischen Nachbarn ebendso die günstigen Ferkel eingestallt um das Sommergeschäft für sich zu machen..
Mit "hätte" und "währe" kommen wir auch nicht weiter.
Fakt ist; das kostet euch ein bisschen Geld; und uns viel Geld.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@Mühlenbach
Genau genommen bringt diese ganze Diskussion, hätte,wäre,wenn usw. uns allen nichts,
am Ende wissen wir doch eigentlich das in einer globalisierten Welt mit einem SVG von über
100% in Deutschland, der Export und damit die Konkurrenzfähigkeit die entscheidende Rolle spielt.
Da haben dann Erzeugerpreise, seien sie notwendig oder nicht lassen wir mal dahingestellt,
die nicht konkurrenzfähig sind, keine Chance. Wenn dann die Mastbedingungen, bzw. die Wetttbewerbsvorteile anderer Erzeugerländer ihr übriges dazu tun, dann sind wir da wo wir jetzt sind.
Unterm Strich gesehen hat für mich ein hoher Auszahlungspreis über einen längeren Zeitraum
in den nächsten Jahren überhaupt keine Chance, es sei denn unvorhersehbare Dinge, treten ein.
Der Markt wird es von alleine richten ob es uns schmeckt oder nicht.
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#16]
Ich will es mal überspitzt so sagen: Jede neue in Russland gebaute Schweinemastanlage wird zu Schliessungen im Rest der Welt führen müssen. Und wenn die Produktionskosten in der kleinen Halbinsel von Asien, die sich Europa nennt, die höchsten sind, dann da am ehesten.
Gruss
.. genau wie in der Solarindustrie, also einpacken bevor die Verluste zu hoch werden!!!
jbh
und die Tierschützern haben auch ganz nebenbei erreicht was sie wollen.
Ausgeblendet wird aber dass die Haltungsbedingungen weit weg nochmals anders sind als bei uns.
Aber das ist weit weg und egal, Hauptsache in Sichtweite werden die Tiere nur in Öko gehalten.
Mfg
BB
Sagt mal; habt ihr alle zuviel Alkohol gehabt die vergangenen Tage?
Wir haben 116% SVG; DK liegt höher; B liegt höher; NL liegt höher; in Europa haben wir unter 100%...
Wir könnten locker im Weltweiten Vergleich mitspielen.
Kurze Wege; Know How; sehr gutes Futterangebot ( Frankreich; England; Ostdeutschland; Baltische Staaten; Ungarn; Polen); eine hohe Verbraucherdichte usw.usv.
Aber; die Landwirtschaft in Deutschland soll als einzigster Wirtschaftszweig nicht; nicht einen Millimeter; wachsen; während sonst das Wirtschaftswachstum an sich doch das Allheilmittel ist; scheiss auf die Umwelt bei der Versiegelung von Gewerbeflächen; Strassenbau; scheiss auf den Wasserverbrauch zur Herstellung von Gütern; Scheiss auf den Rohstoffverbrauch ( Öl) zur Bereitstellung der Rohstoffe aus aller Herren Länder...
Dabei ist der einzigste Wirtschaftszweig in Deutschland mit einem momentanen Wachstum die Verwaltung und Kontrolle; es wird nichts mehr hergestellt.
Gott sei Dank lehrt uns die Geschichte; was dann; wenn dieses so weiter geführt wird; passiert:
Das Römische Reich ist z.B. daran gescheitert; und momentan sollte es uns doch Lehre genug sein; denn wir haben solch einen Fall doch direkt vor Augen: Griechenland.
Und das macht mir momentan mehr Sorgen wie die Absatzmärkte bestehend aus Angebot und Nachfrage.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ mühlenbach
Verwaltung/Kontrolle/Bürokratie als Wachstumsbranche!
Ideal, vor allem, weil die "Kunden" per Verordnung/Gesetz konkurrenzlos "beglückt" werden können. Jüngstes Beispiel aus Nds: Minister Meyer führt "kostendeckende" Kontrollen der Futtermitelbranche und Tierhalter ein und kann mit den erwarteten Einnahmen 200 neue Kontrolleure einstellen.
Die decken dann vermutlichnoch mehr "Mißstände" auf und erfordern wiederum "mehr Kontrolle", die dann "kostendeckend" u.s.w.
Dann wird mir schon klar, warum auf die Rekordsteuereinnahmen nach Ansicht einiger Parteien noch mal ordentlich draufgestattelt werden muß.
Ich wähle beim nächsten mal : AFD
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#22]
Bronto wenn du so denkst in Richtung AfD dann tust Du mir leid. Wenn alle Beteiligten in der Fleisch erzeugung nicht langsam wach werden lösen wir uns von selber auf mit unseren Unternehmen und auch persönlich
Werner
Ist ja alles richtig was Du schreibst,aber als Unternehmer ist das für mich unbedeutend.Ich muss als Unternehmer Geld verdienen.Bei einem SVG von 116% ist das schon sehr schwierig.Wer Futtergetreide
über 20€/dz kauft wird wohl kein Geld verdienen wollen.
Wenn Du Geld verdienen willst braucht man dann einen Schweinepreis von 2€/kg SG. Um das zu erreichen müsste der Fleischpreis für den Verbraucher ca 40-50% angehoben werden.
Für den Export Schweine zu mästen ist Deutschland der falsche Standort.Wer etwas anderes glaubt wird nur Geld verbrennen.
Gruß Fritz
@ fritz44 [#24]
Wir haben in den allermeisten Industriezweigen mehr wie 100% SVG.
Dennoch läuft das ganze wie dumm ( naja; in der Autobranche auch nicht mehr).
Zum Beispiel ersäuft Brasilien in Soja; kann den aber erstens wegen fehlender Infrastruktur im Inland nicht an die Häfen bringen; zweitens wegen Dauerregen nicht verladen.
In den USA könnte man niemals so billig Mastschweine füttern; wenn die keine GVO Sorten hätten; denn dann würde die Fruchtfolge Mais Mais Soja nicht gehen; und Mais ist dort der Ertragsbringer.
Die riesigen Rinderfarmen unter freiem Himmel; mit den sich selbst "separierenden" transportwürdigen Tierdung versuch mal in Deutschland; dazu die zahmen Tierchen wegen den Hormonkapseln...
Oder Russland; wo schon 50% des Ertrages auf wundersame Weise verschwinden; Tönnies ist da jetzt seit 10 Jahren am bauen und planen; noch kein Ende in Sicht; zudem wenn das Schweinefleisch dort auf unsere Preiskategorien kommt; steigt der Verbauch um mehr als 150%!.
Nur wollen einige "Parteigenossen"; dass das auch noch so bleibt; die haben bei Bronto und Gelber gelernt; "wenig Ware; hoher Preis"...
Nochmal; es "lohnt" sich momentan in Deutschland nur wegen der Politik nicht; weil es dauernd teurer werden muss.Denn hier lässt sich mit wenig Aufwand viel Erreichen ( Wähler) bei wenig Gegenwehr.
Es ist halt einfacher zu sagen "Achtung; wenn wir so weitermachen; vergiften uns die Bauern"; und während der Bürger dass sieht in der Tagesschau und dann just aus dem Fenster schaut wie ein Landwirt mit der Spritze über den Acker bügelt...; und es sich dann in dem 99ct Schlafanzug von Kik oder wie auch immer; hergestellt in wer weiss wo; den nachfolgenden Tatort ansehen will; dann ist alles "perfekt".
Sprich wir sind "präsent" und können uns nicht verstecken.
Eigentlich sollten wir alle Äcker einzäunen und mit dicken Schildern ausstatten " Biohazard"; also sprich uns so verhalten wie es uns vorgeworfen wird.( Zusatz: ist euch schonmal aufgefallen; dass nur die Schweineschine mit all den Auflagen dran ist; sei es Remmel oder Meyer; die sind wohl von den anderen "gekauft" worden..)
Was dann wohl los währe.
Denn in den neunzigern hatten wir zw.78-82%SVG; und der Schweinemarkt lief dort auch nicht besser wie jetzt; es gab auch dort verdammt beschissene Zeiten ( denkt nur mal an 1998; 1,20 DM!).
Wo wir eigentlich "Markttechnisch" dran arbeiten müssten; ist das wir die Vermarkterstruktur ändern müssen.
Es gibt Schlachtmonopole; und die meisten Händler oder EZGs stecken da doch irgendwie mit unter einem Hut ( siehe VVVG ).
Dort sieht jeder zu; dass die LKW am rollen sind und man seine Marge im Schnitt über das Jahr hat; was der Sauenhalter oder Mäster davon hat ist doch egal.
Genauso ist es mit der ISN; die steckt doch auch überall mit drin.
Was könnte man machen:
Es müsste per Gesetz verboten werden; Gutschriften zu schreiben.
Sprich wir müssten per Gesetz die Rechnungen schreiben; dann würde auch vorher der Preis feststehen müssen; "Reklamationen" oder heute Allgemein unter dem Wort "Abzüge" währen dann so einfach nicht mehr machbar; zumindest Kaufmännisch anfechtbar.
Nur daran traut sich auch keiner ran...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Kann man eigentlich davon ausgehen, daß mit 1,60 Euro kg/SG der Tiefpunkt zunächst erreicht ist? Schweine werden ordentlich geordert. Natürlich ist am Donnerstag schon wieder Feiertag, aber ich meine es läuft wieder etwas besser.
MfG
@ Muehlenbach [#25]
Ist ja alles richtig ,aber davon kann ich mir nichts kaufen.
Wir sind hier in Deutschland nicht in Brasilien oder USA.
Wir haben eben hier nicht die Möglichkeiten wie dort.
Auf dem Weltmarkt will eben keiner 2€ bezahlen. Wie viele Verbraucher wird es bei uns geben,die für Fleisch mehr bezahlen wollen?Deshalb sind 116% SVG 40%zuviel.
Mit unserem Bauerndenken machen wir uns zu nützlichen Idioten der Gesellschaft.Darauf brauchen wir wirklich nicht stolz sein.
Gruß Fritz
@ Muehlenbach [#20]
Alles o.k., was wir brauchen sind noch mehr Ökos und nicht auf dem Teller, außer Wasser und Kartoffeln. Dann wird auch Herr Meyer ein Grummelgefühl bekommen. Wobei nicht alles was er sagt und andenkt falsch ist. Darüber sollten wir auch nachdenken, zumindest einige in der Branche.
@ papuawenzel [#28]
Euer Minister Meyer braucht nur zu sagen was das kostet,was er dem dummen Bürger verspricht,und er wäre weg vom Fenster.
Aber solange es genug nützliche Idioten gibt,die seinen Unfug mitmachen,glaubt er ja er macht alles richtig.
Gruß Fritz
@ fritz44 [#29]
So ist es.
Und was machen die (Entschuldigung) Schwachmaten vom Landvolkverband Cloppenburg?
Die laden den Ökofaschist zur Deligiertentagung am 13.6 nach Thüle ein...
Zum "Honig um den Bart schmieren".
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Muehlenbach [#30]
Es gibt Schweinehalter die freuen sich das es nur 1,60€ gibt,in der Hoffnung das der Nachbar nicht mehr lange macht.
Gruß Fritz