Thaddeus
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Schweine: V-Preis vom 11.07.2008
Der Vereinigungspreis wurde heute auf 1,77 Eur/kg festgestellt.
Gruß
Thaddeus
Geschrieben von Thaddeus
am
Der Vereinigungspreis wurde heute auf 1,77 Eur/kg festgestellt.
Gruß
Thaddeus
Nachtrag:
Die angegebene Spanne lag bei 1,75 bis 1,78 Eur/kg.
Gruss
Thaddeus
Ist das durchsetzbar gewesen? Basis war 1,73 ( immerhin + 3 ct / kg zur Vorwoche ). Selbst glaube ich + 7 ct. / kg ( auf 1,77 Bsis ) nicht wirklich. Wird dieser Preis wirklich erzielt?
mfg
Berrendorf05
@ berrendorf
Haben Sie gestern Abend etwa zu tief ins Glas geguckt? ;-) Irgendwie verstehe ich die Logik und den Sinn Ihrer Aussage nicht.
Basis war 1,70€. Ob die 1,77€ durchsetzbar sind, werden wir ja spätestens nächsten Freitag sehen. Dann geht die Fahrt nach oben nämlich weiter, wenn sich am Markt nicht gravierend etwas ändert.
MfG
@ berrendorf05 [#3]
Die mir bekannten Abnehmer halten sich an den neuen Preis, ja sie hatten intern schon mit diesem Preis gerechnet.
Jetzt solltet Ihr den LEH und den Verbraucher auf das Szenario der nächsten Wochen vorbereiten.
Die Ware bleibt knapp.
Ehrlich gesagt,wenn lebende Schweine ohne Probleme zum derzeitigen Preis in osteuropäische Staaten abgesetzt werden, dann wird auch der deutsche Verbraucher das angehobene Preisniveau akzeptieren.
Gruß Paul
@ Paul
"dann wird auch der deutsche Verbraucher das angehobene Preisniveau akzeptieren"
ich bin der Meinung, dass Preissteigerungen nicht endlos an die Verbraucher weiter gegeben werden können. Die Verbraucher werden zunehmend mit Kaufzurückhaltung reagieren. Doch nicht der Inlands- sondern der Auslandsmarkt sorgt z.Zt. für einen zügigen Abfluss der Ware.
Dazu meine Frage: Wie hoch ist z Zt. der Anteil der im Inland verkauften Ware im Vergleich zum Export?.
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#6]
1.Lebendschweine nach Osteuropa ist für mich Auslandsmarkt ohne Exportförderung.
2.Daß der Fleischpreis steigt, ist dem Verbraucher seit über einem Jahr bekannt.
3.Der LEH hat noch genug Spanne (seit letztem Herbst) um die "gefühlte" Preissteigerung dem Verbraucher so angenehm wie möglich zu machen.
4.Das Preisniveau der nächsten Wochen wird "Normalität", nicht Ausnahme sein.
5.Wo drohen "endlose" Preissteigerungen?
Deine Frage zum Exportanteil kann ich nicht beantworten.
Gruß Paul
Haben wir denn effektive Steigerungsraten bei den Fleischpreisen gehabt? Laut allen Statistischen Erfassungen war dem nicht so.
Das gilt allerdings nur für die reinen Fleischwaren; also ohne Convinience. Komisch aber auch; dass Verbraucher mehr Geflügel verspeist haben; welches Preismässig noch etwas über dem Schweinefleisch liegt.
Wir haben in allen Belangen Steigerungen im zweistelligen Prozent-Bereich gehabt; obwohl der Rohwarenanteil bei den allermeisten Artikeln eine Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich (im Schnitt) hätte haben müssen. Und egal wo man irgendwas zu diesem Thema liest; alle sind zu der Ansicht gekommen dass die Fleischpreise im Relation zu allem anderen Unterbewertet ist.
Ausserdem; wir hatten schon weitaus häufiger Preise weit über diesem Niveau; gestört hat es dort niemandem. Nicht immer nur waren Krisen daran schuld.
Nur; wenn man sich einmal an ein Niveau gewöhnt hat; ist es schwer davon abzulassen, hier der bis dato günstige Einstandspreis; auch um so die Kostensteigerungen in anderen Bereichen wie Lohn; Transport; Verpackung usw. schön unsichtbar unterzubringen. Beim Getreide hat es auch Jahre gedauert.
Das letzte Jahr war nur der Anfang; denn in diesem Jahr bin ich mir sicher; werden wieder Flächen stillgelegt; bei denen man keinen sicheren Ertrag hat; denn dazu sind die Erzeugungskosten in diesem Jahr zu stark gestiegen; sodass der Grenzertrag sich weiter nach oben verschiebt.
Auch hier kommt mal wieder die alte Weisheit zum Tragen; dass sich andere auf Kosten der Landwirtschaft die Taschen voll machen.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Hallo PorkyPig,
der Preis von 1,73 war ohne Frage machbar. 1,77 und mehr wird ein Strohfeuer sein und sich schnell erledigen. Hier sind enorme Widerstände zu erwarten. Nicht mehr nicht weniger.
MfG
Berrendorf05
Auf jeden Fall ist es kein Problem, kurzfristig mehr Schweine anzumelden.
@Berrendorf05
Findet euch damit ab; dass ihr irgendwann 2 Euro zahlen müsst....
Wir wurden letzten Winter auch nicht gefragt; ob wir mit 1,32 Euro zufrieden waren...
Der Sprit kostet auch immer mehr; obwohl es mehr Rohöl gibt und der deutsche weniger verbraucht hat....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@Mühlenbach,
in einer globalisierten Welt habe ich kein Problem damit 2.- € zu zahlen! Siehe dazu aber auch den Weltmarktpreis für Milch und die Mini- Revolution in D; wem hat es etwas gebracht? Wo sind die Agitatoren heute? Wie immer abgetaucht.
mfg
Berrendorf05
@ Berrendorf und wer mehr Zahlen hat
Kosteten nicht schon vor einem Jahr östlich der EU- Grenzen Schweinehälften 2 € das Kilo und mehr ?
Wo ist Weltmarkt, wer ist Weltmarkt bei Schweinefleisch? Den echt freien offenen Weltmarkt für Schweinefleisch gibt es wohl nicht, nur Hürden und Handelshemmnisse !
Klar ist, das in der EU ca. 3-8 % Überproduktion an Top-Schweinefleisch gibt. Ob die Qualitäten der USA oder Brasilien da immer ranreichen ?
Es gibt wohl alle möglichen Exportzahlen, doch oft werden Schlachtabfälle, Speck, Fett, Bäuche oder Filets kaum differenziert oder die Mengen gar monetarisiert. Wer hat Zahlen über differenzierte Handelsströme, an Menge, Preis und Qualität ?
OS,
keine Bange; hier kommt nichts. Die gegenwärtigen Zahlen sind überdreht. Soll man die Top- Qualitäten zu Top- Konditionen doch auch am Weltmarkt verkaufen; zuzüglich der in Asien gefragten Nebenprodukte!
Ruhe ist die erste Bürgerpflicht! Hat bei Milch auch funktioniert.
Mit freundlichen Grüßen
Berrendorf05
OS,
haben im Osten der EU S.- Hälften in 2007 wirklich 2.- € und mehr gekostet? Dann haben sich ja unsere Big Boys dumm und dusselig verdient und alle nur vorgeführt.
Erfahre gern Deine Meinung.
MfG
Berrendorf05
@ Berrendorf05
Nanu kennt der große Berrendorf nicht die Märkte außerhalb der EU ?
Warum versuchen wohl pfiffige Holländer und Dänen seit einem Jahr Ferkel und Mastschweine, zum Teil mit Transporten über drei Tage, mit deren Problemen und Skandalen, östlich der EU-Grenzen zu fahren ? Warum belegte Smithfild seine Ställe in Rumänien über ?
Zur Zeit ist es oft einfacher lebende Tiere (zum Teil als Zuchtvieh, nur Sauen, deklariert) nach Russland und Co zu exportieren als in Hälften zerlegt. Aber die "Moksel" der Welt kannten aber schon immer Wege auch gut geschützte "Grenzen" zu überwindenden.
Mach mal Urlaub östlich der EU und besuch die Fleischmärkte.
Schöne Ferien wünscht
OS