ZMP_GmbH
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Schweine: V-Preis vom 13.02.2019
Der V-Preis ist 1,40€ ( +/- 0 Cent)
Die Spanne beträgt 1,38 - 1,40 €
Viele Grüße
Ihre ZMP GmbH
Geschrieben von ZMP_GmbH
am
Der V-Preis ist 1,40€ ( +/- 0 Cent)
Die Spanne beträgt 1,38 - 1,40 €
Viele Grüße
Ihre ZMP GmbH
Gibt es wieder Hauspreise? Angeblich wollte sich WF dieses Mal zurückhalten....
Erneuter Anlauf
Wer setzt sich durch ? Notierung oder erneute Hauspreise?
Die Erzeugerseite hält an der Notierung von 1,40 €kg fest. Die Notierungskommission kann Ihre Markteinschätzung im Lebendsektor als bestätigt ansehen, bzw. kann sogar noch draufsatteln. Mit Schlachtzahlen von 901.721 Stück fällt das Angebot gegenüber den ersten beiden vollen Jan- Wochen um mehr als 100.000 Stück zurück . Unter Berücksichtigung der Schlachtgewichte beträgt die rückläufige Fleischmenge rd 117.000 t bzw -12 %.
Für die Folgezeit kann aufgrund der Voranmeldungen von 208.600 Tieren nochmal mit einem geringen Schlachtaufkommen um die 900.000 gerechnet werden. Ein solcher Angebotsrückgang im Lebendviehmarkt in mehrwöchiger Folge sollte eigentlich für ein höheres Preisniveau reichen.
Rückendeckung kommt von den steigenden Notierungen der Nachbarländer. (Siehe anliegende Grafiken)
Der schwache Absatz im Fleischhandel sollte zwar nicht übersehen werden, aber wir haben Mitte des Monats Februar (28 Tage) die fälligen Gehaltsauszahlungen, die die Konsumbereitschaft bei niedrigen Angebotspreisen bessern können. Selbst wenn die Marge im Fleischhandel etwas schlechter ausfällt, bei den Erzeugern ist sie schon länger schlecht.
Möglicherweise greift noch das Argument der Konkurrenz um die Auslastung der Schlachthaken.
Für Hauspreise bleiben nur wenige durchschlagende Argumente,
meint der Läufer
Es gibt ihn den Markt
. . . und der Markt setzt sich auf Dauer durch!
1,40 €/kg lautet zum erneuten Male die V-Preisnotierung und diesmal gibt es keine Hauspreise. Damit setzt sich die Erzeugerseite mit ihrer Markteinschätzung gegenüber den Schlachtunternehmen durch. So schwach - wie häufig vermutet - ist die Marktposition der Schweinehalter doch nicht, als dass die andere Marktseite machen kann, was sie will.
Die Schlachtzahlen der letzten 3 Wochen lagen im Durchschnitt bei rd. 935.000 Tieren erheblich niedriger als die 1,015 Mio. Stück in den ersten beiden vollen Jan.-Wochen. Bezogen auf das Schlachtgewicht fehlen rd. 110.000 t Schweinefleisch bzw. rd 12 %. Aufgrund der niedrigen Voranmeldungen ist bei üblicher Marktbeschickung wieder nur mit rd. 900.000 Schlachttieren zu rechnen. Ein derart ungewöhnlicher Angebotsrückgang rechtfertigt in jedem Fall eine Preiserhöhung, auch wenn der Fleischabsatz zu wünschen übrig läßt.
Wenn in allen konkurrierenden Nachbarländer die Schweinepreise in den letzten Wochen eine Aufwärtstendenz zeigen, spricht diese Entwicklung für eine knapper versorgte Marktlage.
Auf Dauer in diesem Marktumfeld eine deutsche Sonderrolle spielen zu wollen, funktioniert bei noch so großer Marktmacht nicht.
Vor Fehleinschätzungen der Marktlage ist aber keiner geschützt,
meint der Läufer
Antwort auf Es gibt ihn den Markt von Läufer
Danke für die Auskunft!
ISN-Umfrage
Die jüngste iSN-Umfrage zu Frage " werden Sie die Schweinemast aufgeben?" haben über 850 Mäster geantwortet, die vorwiegend aus Ns und NRW stammen.
Das Ergebnis: - rd 31 % der Betriebe wollen in den nächsten 10 Jahren die Schweinemast aufgeben.
- hochgerechnet soll der Schweinebestand um 10 % sinken
- der Schwerpunkt der Betriebsaufgaben liegen im Bereich der "kleinen" Bestände unter 800 Plätzen und im Süden Deutschlands
Zum Vergleich: Termin Betriebe Schweine
Mai 2007 80.450 27,125 Mio Schweine
Mai 2010 60.100 27,571 Mio Schweine
Mai 2018 22.500 26,44 Mio Schweine
2018 zu 2007 - 687 % - 2, 5 %
Wie passt das zusammen?
Die Aufgabe der Schweinemast in einzelnen Betrieben bedeutet nicht automatisch, dass der Stall leerstehen bleibt! Manche warten nur nur auf die Pachtmöglichkeit, weil sie häufiger günstiger als ein Neubau mit allen bürokratischen Hindernissen ist. Von der finanziellen Vorbelastung ganz zu schweigen.
Den Aufgaben kleinerer Bestandseinheiten stehen Aufstockungen in den größeren Betriebsgrößenklassen (Neubau oder gepachtet) gegenüber!
So wars in der Vergangenheit. Diese Erfahrung ist jedoch nicht 1 zu 1 auf die Zukunft übertragbar, weil die Investitionsbedingungen einerseits durch Auflagen ungünstiger geworden sind, andererseits durch niedrige Zinsen aber auch eine Entlastung erfahren haben.
Ein Rückgang der Schweinebestände um 10 % in 10 Jahren entspricht durchschnittlich 1 % je Jahr, immerhin, aber nicht sonderlich viel!
Unter Berücksischtigung der Pachtställe und vereinzelter Neubauten könnte der Bestandsabbau auch deutlich kleiner ausfallen.
Nicht unberücksichtigt bleiben, sollte der zurzeit vorherrschende Stimmungseffekt bei Umfragen.
Es wird nichts so heiß gegessen, wie . . . .
meint der Läufer