Da kann man mal sehen was die Preisfindung bzw. Notierung noch mit einigermaßen normalem Marktgeschehen zu tun hat, nämlich gar nichts mehr. Gibt es da nicht irgenwelche rechtlichen Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken liebe Vertreter der landw. Seite?
schönes WE
Geschrieben von breader am Fr. 24 Sep 2010 - 14:51
Durch das " Oligopol " der großen drei Schlachtabnehmer ist die sogn. freie Marktwirtschaft ausgehebelt und nicht mehr wirksam!
Der Preis kann nach belieben gedrückt werden, bis viele Schweinehalter pleite sind oder freiwillig aus der Produktion aussteigen.
Wenn wir wieder bei 100 % Selbstversorgung in Europa sind dann haben wir Chancen auf gute Gewinne.
Doch solange ist der "böse Mäster" schuld, daß die Ferkel so billig sind ! Der schwarze Peter wird rübergeschoben weil man keinen anderen Schuldigen bei der Hand hat.
Schönes WE
Saubauer
P.S. Danke für die Bewertungen
Geschrieben von Saubauer am Sa. 25 Sep 2010 - 10:12
Ich glaube hier ist vielen noch nicht bewußt, was allein die Fa. Tönnies für eine Macht hat. Ganz deutlich sieht man es zur Zeit bei der Preisfindung der Sauen. Tönnies möchte den Markt allein beherrschen. Ohne Rücksicht auf Verluste - Scheiß egal! Und bei den Schweinen wird der selbe Weg gegangen.
Aber: Wer hat Ihn so groß gemacht? Wer hat Ihn so groß werden lassen?
Und im Großviehbereich ist schon der nächste Clou im Gespräch, mit "Mitwirken" aus Rheda-Deutschland.
Allen hier ein schönes Wochenende.
-Topschwein-
Geschrieben von Topschwein am Sa. 25 Sep 2010 - 12:35
Tja; das ist aber nichts neues; Topschwein.
Deine Frage ist aber interessant; Wer hat ihn so gross gemacht?
Ich füge dann noch eine Weitere hinzu: Warum merkt ihr das erst so spät?
Ist es nicht wie in vielen Fällen so; dass es jemanden gibt; der die Arroganten; Konservativen und vollkommen am Markt vorbei Agierenden "Mitbewerber" eines besseren belehrt?
Vergleiche mit der Entwicklung des Einzelhandels zum Discounter sind doch vollkommen parallel...
Wenn diese Geschichte mit den Sauen nicht währe; dann würden die meisten der Roten Seite sich doch freuen; dass der Vorreiter die Hauptschelte der Preisanpassungen einstecken muss...
Glaub mir; das Rad dreht sich weiter; in zehn Jahren wird es nur noch 30 Futtermittelhersteller geben; und vielleicht genausoviele Viehhändler/EZGs; die dann im Verbundsystem arbeiten; und dann geht ohne Vertrag wie im Geflügelbereich garnichts mehr; alleine schon aus Gründen der vollkommenen "Verbrauchersicherheit" nach HACCP; EurepGap; QS; 4*D; Co2-Foodprint und das WerWeissWasSonstNoch-System...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Geschrieben von Muehlenbach am Mo. 27 Sep 2010 - 11:26
@ Schweineturbo [#1]
schreib es doch komplett, das alle es lesen können !
Schweine 1,37 € in der Spanne von 1,35 € bis 1,39 €
Sauen 1,50 € in der Spanne von 1,48 € bis 1,52 €.
Schönes Wochenende.
@ Topschwein [#2]
Entschuldigung
Habe den Preis reingestellt wie ich ihn wußte,so das alle ihn lesen konnten.
Sauenpreis habe ich gestern schon reingestellt.
mfg
Da kann man mal sehen was die Preisfindung bzw. Notierung noch mit einigermaßen normalem Marktgeschehen zu tun hat, nämlich gar nichts mehr. Gibt es da nicht irgenwelche rechtlichen Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken liebe Vertreter der landw. Seite?
schönes WE
@ breader [#4]
ISN/ISW fragen, da gibts ne CT- und Sauenhalterfreundliche Antwort.
Nochmals, da ist der Ansprechpartner der die Beiträge der Mäster verkonsumiert.
Gruß Paul
Was hier passiert ist doch eindeutig !
Durch das " Oligopol " der großen drei Schlachtabnehmer ist die sogn. freie Marktwirtschaft ausgehebelt und nicht mehr wirksam!
Der Preis kann nach belieben gedrückt werden, bis viele Schweinehalter pleite sind oder freiwillig aus der Produktion aussteigen.
Wenn wir wieder bei 100 % Selbstversorgung in Europa sind dann haben wir Chancen auf gute Gewinne.
Doch solange ist der "böse Mäster" schuld, daß die Ferkel so billig sind ! Der schwarze Peter wird rübergeschoben weil man keinen anderen Schuldigen bei der Hand hat.
Schönes WE
Saubauer
P.S. Danke für die Bewertungen
@ Saubauer2 [#6]
Ich glaube hier ist vielen noch nicht bewußt, was allein die Fa. Tönnies für eine Macht hat. Ganz deutlich sieht man es zur Zeit bei der Preisfindung der Sauen. Tönnies möchte den Markt allein beherrschen. Ohne Rücksicht auf Verluste - Scheiß egal! Und bei den Schweinen wird der selbe Weg gegangen.
Aber: Wer hat Ihn so groß gemacht? Wer hat Ihn so groß werden lassen?
Und im Großviehbereich ist schon der nächste Clou im Gespräch, mit "Mitwirken" aus Rheda-Deutschland.
Allen hier ein schönes Wochenende.
-Topschwein-
@ Topschwein [#7]
Genau das ist auch meine Meinung, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
Gruß Bronto
Tja; das ist aber nichts neues; Topschwein.
Deine Frage ist aber interessant; Wer hat ihn so gross gemacht?
Ich füge dann noch eine Weitere hinzu: Warum merkt ihr das erst so spät?
Ist es nicht wie in vielen Fällen so; dass es jemanden gibt; der die Arroganten; Konservativen und vollkommen am Markt vorbei Agierenden "Mitbewerber" eines besseren belehrt?
Vergleiche mit der Entwicklung des Einzelhandels zum Discounter sind doch vollkommen parallel...
Wenn diese Geschichte mit den Sauen nicht währe; dann würden die meisten der Roten Seite sich doch freuen; dass der Vorreiter die Hauptschelte der Preisanpassungen einstecken muss...
Glaub mir; das Rad dreht sich weiter; in zehn Jahren wird es nur noch 30 Futtermittelhersteller geben; und vielleicht genausoviele Viehhändler/EZGs; die dann im Verbundsystem arbeiten; und dann geht ohne Vertrag wie im Geflügelbereich garnichts mehr; alleine schon aus Gründen der vollkommenen "Verbrauchersicherheit" nach HACCP; EurepGap; QS; 4*D; Co2-Foodprint und das WerWeissWasSonstNoch-System...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach