Schweine: Verbesserung der Beobachtung von Schweinen
Verbesserung der Schweinebeobachtung
Agrarheute.com, Horstmar (29.12.11) - Was hat es zu bedeuten, wenn ein Schwein diese oder jene Signale aussendet? Um das zu verstehen bietet die Agrar- und Veterinär-Akademie einen Schweinebeobachtungskurs an.
Fühlt sich Ihr Schwein bei Ihnen wohl oder hat es einige Verbesserungsvorschläge? Wie Sie seine Signale richtig interpretieren, können Sie z.B. im Schweinebeobachtungskurs lernen.
Die Agrar - und Veterinär - Akademie (AVA) bietet den zweitägigen Workshop zur "Verfeinerung der Tierbeobachtung" und dem "Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen" in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens und Dipl.-Ing. agr. Lucia Lake (Ernährungswissenschaftlerin) an. Dieser Schweinesignale-Workshop ist sehr erfolgreich und wird mittlerweile zum 21. Mal angeboten. Ziel ist es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen "Schweinesignalen" entsprechende Konsequenzen zu ziehen. "Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen", so Kees Scheepens.
Ein Tag Theorie, ein Tag Praxis
Nachdem die Kursteilnehmer am ersten Tag mit der theoretischen Kenntnissen vertraut gemacht werden, steht am zweiten Tag die Umsetzung in die Praxis auf dem Programm. Neben den Checklisten, die zu der intensiven praktischen Schweinebetriebsanalyse (ein Ferkelerzeuger und Mastbetrieb) am zweiten Kurstag gehört, fehlt z. B. auch nicht Litermaß, Stoppuhr, Nebel-, Ammoniak - & CO2-Messgeräte und vor allem das Fieberthermometer. Jede Auffälligkeit wird dokumentiert und in der Nachbesprechung intensiv diskutiert. "Sind die Nasenrücken der Ferkel geschwärzt? – dies ist ein Zeichen für gute Milchleistung der Sau", erklärt Kees Scheepens. Kotmenge, Kotkonsistenz, BCR, Fütterungsregime, Stallwetterbeurteilung, Geburtsgewichte,….- halt alle Auffälligkeiten müssen zusammengetragen und die "Schweinesignale" gedeutet werden. Je früher "Auffälligkeiten" erkannt werden, umso früher könne man "eingreifen", um die Leistungsbereitschaft der Tiere zu erhalten.
(Quelle und weitere ausführliche Informationen: http://www.agrarheute.com/schweinebeobachtung )