Schweine: Verzwickte Marktsituation !
Die heimische Schlachtindustrie sitzt in der Zwickmühle. Sie hat ein unterdurchschnittliches Angebot und Sie hat einen nach ihrer Aussage zu hohen Preis. Wenn Sie den Schweinepreis drücken können, dann verlieren sie noch mehr Schweine in den Lebendexport, wenn sie die Preise anziehen, könnte der Export nachlassen aber der Einkauf wird zu teuer.
Welche Lösung wird uns in dieser Woche präsentiert?
MfG
agriculus
Der Lebendexport erreicht mittlerweile eine logistische Grenze.
Den Rest kannst du dir denken.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ agriculus [#1]
Es gibt diese Woche nur eine Lösung.....
Gruß Bronto
Hallo Bronto,
bei dir gibt es immer nur eine Lösung, oder hast du schon mal ernsthaft (nicht ironisch) steigende Preise in Aussicht gestellt?
Der Lebendexport erreicht mittlerweile eine logistische Grenze.
Letzte Woche gelesen in die Holländische Agrar Zeitung:
Russland erwartet dieses jahr 1 milj lebende Schweine zu importieren.
Bis ende Juni hatt mann 365.000 Schweine bekommen aus Holland Deutschlend u.s.w.
Also noch 635.000 Schweine zu gehen dieses jahr.
@ Brontosaurus:
Es gibt leider keine Lösung fur Sie diese Woche.
@ henrydunnink [#5]
Ich denke doch, das es diese Woche eine Lösung geben wird, die mag ich hier aber noch nicht kundtun, weil ich Angst habe, das ich sonst gesteinigt werde1
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#6]
Mach ruhig Bronto, die meisten werden sich über diese Lösung eher schlapplachen, als dass hier jemand gesteinigt wird.
Die letzte Woche hat den Kurs für diese ebenfalls vorgegeben.
Oder will jemand sagen, dass die erste Augustwoche, (Monatsanfang, Rückkehrer in NRW) im Verkauf schlechter läuft als die letzte Juliwoche?
MfG
Speedy
@Bronto,
Ich glaube ich kenne die Lösung schon: Mäster werden um ihren Lohn gebracht und mit einem Geflecht aus Lügen und Drohungen in die Verzweiflung getrieben. Aus diesem Grund werden sich auch die, die bislang aus ethischen Gründen den Export ihrer Schweine nicht wollten an die Export Händler wenden damit den deutschen Preisdrückern der Rohstoff abhanden kommt. Selbst wenn alle Osteuropäer bald Pleite gehen.
MfG
agriculus
@ die Grünen
Tolle Lösungen für alle Beteiligten (Erzeuger + Schlachter+ Zerleger) fallen mir auch keine ein. Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass viele kleine und mittlere Zerleger kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Dies betrifft dann natürlich auch die Versandschlachtbetrieben und euer Abnehmerkreis verringert sich auf 5 große Häuser,so wie es jetzt schon im LEH ist.
Vielleicht müssen alle Schweine erst lebend exportiert werden, bevor sich in unserem Land an den Vermarktungsmöglichkeiten und an der Esskultur (Designerküche und im Discounter einkaufen) was ändert.Europaweit haben wir die höchsten Ansprüche und Vorgaben für ein Lebensmittel, nur bezahlen will es keiner. Verbraucher beschweren sich über Analogkäse Formfleischschinken u.ä.,aber die Pizza soll am Besten nur 99 Cent kosten.
Man sollte als erstes mal den Verbrauchern den Spiegel vor die Nase halten.
Fleisch gibt es viel zu viel und zu allen Preisen.
Wenn Lachspreise um bis zu 50 Cent auseinander liegen, stellt sich die Frage, wie groß ist die Not (Überhang) um so etwas zu tun. Denn die Kalkulationen liegen eigentlich überall gleich.
Wenn ihr nicht wollt:
Freitag zwischen minus 4-6 ct.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Muehlenbach [#10]
Sehr schön Herr Mühlenbach, einer weniger auf dessen Meinung man hier hören sollte.
MfG
Speedy
@Speedy
Das ist das; was mir mehrere Stellen gesagt haben.
Aber wenn dich folgendes Glücklich macht:
In den Monaten März bis Mai hat Tschechien 31% mehr Schweinefleisch importiert; da die heimische Erzeugung am Boden liegt.
Die Selbstversorgung beträgt 63%.
Das ist die andere Seite der Medallie.
Der (wenn er kommt) Preisabschwung hat rein garnichts mit Markt zu tun.
Allerdings Vorsicht:Im Export wird zunehmend mit Heisswasser gekocht; leider.
Zuviele windige Leute haben sich dort eingfunden; um daran mit zu verdienen.
Desweiteren haben hier tatsächlich es einige Schlachtbetriebe geschafft; ihre Lieferanten ( Händler/EZGs) so dermassen einzu lullen; dass diese mehr und mehr "gefügig" sind.
Hört sich scheisse an; ist aber so...
Desweiteren; ob die Schweine nun 1,30 oder 1,70 kosten; es werden definitiv z.Zt. nicht mehr.
Wenn wir Landwirte das nutzen könnten; dann währen wir an der oberen Preisspanne.
Das ist aber in den letzten zwei Wochen nicht passiert...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Jedes Mal wird in Juli (Ferien) der Schweinemarkt runter geredet, und jedes mahl ist in august und september die schweinemarkt am besten.
Glauben Sie wirklich das es dieses jahr anders ist??
Bemerkenswert ist, dass der Einzelhandel im ersten Halbjahr fast denselben Umsatz mit frischen Schweinefleisch gemacht hat, obwohl die Verkaufsmenge runter ging. Anders herum gesagt heißt das: Die Verbraucherpreise sind in diesem Segment trotz Rabattschlachten und sinkender Erzeugerpreise über dem Vorjahresniveau geblieben. Das heißt weiter: der LEH kauft das Fleisch billiger ein und verkauft es teurer. Damit ist wohl auch geklärt, wer im Moment noch Geld am Schwein verdient.
Gruß
MissPiggy
@ Muehlenbach [#12]
Und mir haben heute morgen mehrere gesagt, dass es keinen Grund gibt, den Preis der letzten Woche zu verändern.
Schweine sind (trotz reduzierter Schlachtung) nicht im Überangebot vorhanden, auch wenn seit gestern mittag fälschlicherweise von Schweineschwemme gesprochen wird.
Der Export läuft weiterhin hervorragend, gerade bei unveränderten Preisen. Lediglich im steigenden Markt wären dort Kapazitäten weggebrochen.
Welcher Schlachthof kann es sich leisten in der ersten Monatswoche seine Schlachtung zu drosseln? Folge ist zwar weniger Verlust, aber keine Ware.
Ich bin sehr gespannt, ob die grüne Seite genauso den Arsch in der Hose hat wie letzte Woche, an der Situation hat sich nichts geändert.
Und ich will lediglich sehen wie es ist, nicht glücklich gemacht werden, aber mich auch nicht einlullen lassen hier.
MfG
Speedy
@ Speedy [#15]
Das hat hier mit einlullen garnichts zu tun! Das Geschäft ist grottenschlecht und die Schweine müssenrunter! Der Export läuft besch.... und im Inland ist nichts mehr zu verkaufen!!!
Das sind Fakten! Da kann das Angebot sein wie es will!
Gruß Bronto
Mein Tipp: - 6 Cent
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#16]
DANN SCHLACHTE DOCH NICHT MEHR, DANN BRAUCHST AUCH NICHTS ZU VERKAUFEN!!!!
MfG
Speedy
Ein bisschen Ironie kann ich mir nicht verkneifen...
Die Rote Seite braucht doch garkeine Schweine mehr schlachten; sind doch noch locker geschätzte 3 mill. in den Kühlhäusern...
Und das zu 1,36..
Oder nicht?
Welche "Steigerung" kommt nach grottenschlecht; kein Inlandsmarkt vorhanden; keine Nachfrage?
Richtig: Wir haben eine negative Inlandsnachfrage zum Quadrat.
Das trifft dann ein; wenn die Verbraucher das gekaufte Fleisch wieder zu ihren Versorger bringen mit dem Hinweis auf Umtausch in Rindfleisch...
Wie Miss Piggy schon sagt: Im ersten halbjahr Schweinefleischverzehr in Deutschland minus knappe 4%; PREISSTEIGERUNG bei Fleisch und Wurstwaren zwischen 3-4,5%...
Noch Fragen?
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
So ist Markt eben
Nachfrage wird über den Preis geregelt.Das kleine Angebot ist dann ausreichend.
Fritz
@ Bronto
"Das hat hier mit einlullen garnichts zu tun! Das Geschäft ist grottenschlecht und die Schweine müssenrunter! Der Export läuft besch.... und im Inland ist nichts mehr zu verkaufen!!!
Das sind Fakten! Da kann das Angebot sein wie es will!"
Sag mal, hast Du diesen Satz irgendwo abgespeichert!? Der kommt ja immer wieder von dir, egal zu welcher Jahreszeit und Marktlage, wie aus der Pistole geschossen! Ist ja schon echt belustigend! Aber tue dir keinen Zwang an.
MfG
@ PorkyPig [#20]
Den Ball kann ich aber zurück spielen! Ihr faselt auch das ganze Jahr nur in eine Richtung und wollt einfach nicht wahrhaben, was drauße am Markt los ist! Aber wir werden ja sehen, wer morgen Recht behält.
Bis dahin
Bronto
@ Bronto,
genau wie du, nur eine Richtung! Das ganze Jahr.
@ BRONTO
Wer ist denn dann so bescheuert und kauft gestern an der Internetauktion Schweine für 1,59 €? Da passt doch was nicht. Wenn dann allle genug hatten und für den Preis eh nicht verkaufen können, warum dann noch so teuere Schweine ersteigern?
MfG
Schneemann
@schneemann
Es gab schon Unterschiede von 12 ct vom V-Preis zur Internetbörse; aber nur einmal soweit ich mich erinnern kann lag der V-Preis 1ct über Internet-Preis...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Damit ist die Frage nicht beantwortet.
Wer ist so bescheuert am Mittwoch für 1,59 Schweine zu ersteigern,
wenn man nach NW-Preis Schweine für (sagen wir mal) 1,52 kaufen kann?
Das kann ja nichts mit Auktionsglück oder Pech zu tun haben, denn die I-Auktion
liegt bekanntlich regelmäßig hoch.
Es kann doch wohl nicht allein am (ebay)Feeling liegen Waren zu ersteigern.
Gruß Ben
@ Ben
Laut meinen Beobachtungen liegt die Internetbörse oft 3 Cent über dem V-Preis. Gibt es im Forum Teilnehmer, die erklären können, warum das so ist?
Da sich am V-Preis heute wahrscheinlich nichts ändern wird, ist das doch der üblich Abstand oder?
@all
Weil bekanntlich hier auch jede menge Leute ZMP + bekommen und können sich den Schlachthof dabei selber auswählen. Kommt also aufs selbe raus . Dat passt schon so.
mfg