Schweine: Was geschieht wenn die Exportnachfrage einbricht ?
Polen importiert weniger Schweinefleisch
Topagrar.com (20.10.10) - In Polen erholt sich die Erzeugung von Schweinefleisch von historischen Tiefständen. Der Importbedarf wird kleiner. Für 2011 zeichnet sich allerdings Stagnation ab.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=view&id=21364&Itemid=520)
Internet Schweinebörse bei hohen Umsätzen minus 2 Cent
Bei dem mit 1.118 gehandelten Tieren höchsten Umsatz der Internet Schweinebörse gab der gehandelte Durchschnittspreis um 2 Cent auf 1,40 Euro nach. Die Preisspanne wurde mit 1,39 bis 1,40 Euro veröffentlicht.
Terminmarkt: Schweine und Ferkel freundlich
Am Schweineparkett der Eurex wurden die Terminkurse heute freundlich mit Aufschlägen bis zu 1,5 Cent (Februar) und 1,3 Cent (März, siehe Grafik) höher getaxt.
Gehandelt wurden 4 Kontrakte Ferkel der Monate Februar bis April mit Aufschlägen von 20 Cent bis 1,50 Euro, außerdem wurden 7 der 8 Oktober Futures am heutigen letzten Handelstag zu 34 Euro, dem Abrechnungspreis der Börse, glatt gestellt.
Freitag vermutlich unverändert
Die Schlachtzahlen liegen deutschlandweit mit über 1 Million Schweine auf einen so hohen Niveau, dass an eine erhoffte Preissteigerung in den kommenden Monaten nicht zu denken ist. Im Gegenteil ist zu fragen, was mit dem Preis geschieht, wenn im Dezember die Nachfrage aus Russland - wie von Fachleuten vermutet - abreisst und damit die bezahlten Preise möglicherweise komplett in der Hand der Roten gelegt werden.
Für diese Woche ist mit einem "unverändert" zu rechnen.
Noch werden Dezember Schweine zu 1,32 Euro gesucht - 5 Cent unter dem aktuellen V-Preis.
@ Richard Ebert [#1]
"Schlachtzahlen in Deutschland noch deutlich über 1 Mill."
Was ist wenn Exportnachfrage einbricht.
Ist es nicht so, daß die hohen Schlachtzahlen verursacht sind durch große Lebendanlieferungen aus Ländern wie DK und NL ?
Weil in D die Kosten deutlich günstiger, weil die Arbeiter in den Schlachtereien in D deutlich schlechter bezahlt werden.
Entscheidend dürfte aber doch das Gesamtangebot sein für den Markt. Ist das soviel höher als letztes Jahr ?
Mfg
@ papuawenzel [#2]
Du hast vollkommen Recht, die Schlachtzahlen lassen sich zum Vorjahreszeitraum nicht vergleichen. Da spielen die Lebendeinfuhren immer eine variable Rolle.
Wenn man diese gesondert auflisten könnte, dann kann man was mit solchen Zahlen anfangen, oder man geht direkt auf EU Ebene.
MfG
Bis Woche 39 von 2010 hat Holland 2,48 milj Schweine nach Deutschland verkauft.
In 2009 bis Woche 39, 2,35 milj Schweine.
Dass ist + 5 %.
Quelle: boerderij.nl
Henry
Dass sind 130.000 Schweine mehr.
Und dass sind dan wieder 3300 Schweine in die Woche.
Und wieviel Schweine slachtet mann mehr in Deutschland gegenuber 2009??
Henry
Das sind ja nur 3333 Schweine pro Woche mehr. Ist nicht viel bei 1 Million Schweine die in Deutschland geschlachtet werden.
Gruß
Lukas