* Schweine: Was wird aus den Preisen ? Warum steigen sie nicht ?

Wenn man sich díe heutigen WTB-Kurse ansieht, weiß man schon fast nicht, was uns die nächsten Tage erwarten wird.

Geben sich die Schlachtereien denn jetzt endgültig geschlagen?

Wird das wieder so wie im vergangenen Frühjahr, wo die Ferkel knapp waren, aber alle Beteiligten gesagt haben, wo keine Ferkel, da im Sommer auch keine Schweine?

Jeder, der zu dem Zeitpunkt einstallte, weiß, was ich meine. Lohnt es sich denn noch, einzustallen mit Schlachtterminen Ende Juli / August, bei Ferkeleinstandspreisen von über 70 Euro?

Oder sollte man doch in den Urlaub fahren?

Ein schönes Wochenende

MFG
Mühlenbach

Geschrieben von Muehlenbach am
Beobachter
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12 Jahre 7 Monate

Seit geraumer Zeit sieht die Bilanz der Mäster schlecht aus. Und jetzt, wo es wieder Berg auf gehen sollte, droht es noch schlechter zu werden. Die Speu wird in diesen Zeiten vom Weizen getrennt. Was hat der Mäster zu tun:

1. Schlecht Ställe leer stehen lassen

2. Kosten für Pachtland reduzieren, besonders in den Veredlungsregionen

3. Effizent Arbeiten, den bürokratischen Schreibkram minimieren, auch QS

4. Ferkelkosten reduzieren

Hier steckt noch viel Einsparpotenzial, um mit den Preisen fertig zu werden.

Richard Ebert
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12 Jahre 7 Monate

In der zweiten Wochenhälfte zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa weiter unter Druck. Frankreich meldet unverändert 1,19 Euro, Belgien minus 3 Cent auf umgerechnet 1,13 Euro. Die Nord-West-Notierung neigte mit minus 2 Cent auf 1,21 Euro weiter zur Schwäche. Viele Marktbeobachter hatten jedoch bereits im Vorfeld mit einer deutlicheren Preiskorrektur von bis zu 5 Cent gerechnet.

Die Erzeugerseite berichtet von einer Zunahme des Schlachtschweineangebotes bis hin zu normalen Stückzahlen. Nicht alle Vermarkter schaffen es zur Zeit die gewünschten Stückzahlen am Markt zu platzieren. Viele Schlachtstätten können eine Absatzbelebung feststellen, jedoch reicht diese nicht aus, um im Verkauf unveränderte Konditionen durchzusetzen.

Eine weitere Marktschwäche ist daher wahrscheinlich.

(Quelle: Auszüge aus dem Schweinefax spezial, Agrarberatung der Volksbanken)

Richard Ebert
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12 Jahre 7 Monate

Das Hälften- und Teilstückegeschäft steht an diesem Wochenende weiter unter Druckt. Die Schlachtunternehmen beklagen eine deutliche Zurückhaltung seitens der Zerlege- und Verarbeitungsindustrie. Gleichzeitig hört man auf der Erzeugerseite von einem zunehmenden Angebot.

Ein weiterer Preisrückgang am Montag scheint daher unvermeidlich. Unsere Prognose für die kommende Nord-West-Notierung am Montag lautet daher minus 3 Cents auf 1,18 Euro.

Nachdem es gestern an der WTB zu einer kleinen Erholung kam, setzte sich heute der Abwärtstrend weiter fort.

(Quelle: Hansa Terminhandel)

Richard Ebert
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Fleischerhandwerk mit düsterer Prognose

Kaufzurückhaltung und Konkurrenz durch Lebensmittel Discounter lassen das deutsche Fleischer Handwerk pessimistisch in die Zukunft blicken.

Für 2003 würden wie im Vorjahr rückläufige Zahlen erwartet, teilte der Deutsche Fleischer Verband einen Tag vor Beginn der Internationalen Handwerks Messe I.H.M. in München mit.

Der Umsatz der deutschen Fleischer Fachgeschäfte ging 2002 um 6,4 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zurück. 815 Fleischer Fachgeschäfte mussten schliessen.

(Quelle: FZ 13.03.03)

Spekulatius_Maximus
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12 Jahre 7 Monate

die ALDI-sierung wird stetig vorangetrieben! Das ist wirklich bedauerlich, einerseits wird die regionale Vermarktung gefordert und gefördert und andererseits verarmt die noch vielfältige Produktpalette zunehmens.

Echt traurig.

MfG

Bonekamp-WTA Brok.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Ich sehe das anders. In Holland ist der Absatz von Fleisch um 5% gestiegen, nachdem Aldi und andere Frischfleisch in die Selbstbedienung gepackt haben.

Mehr Fleisch gibt mehr Nachfrage, die brauchen wir dringend! Erst wenn die Überhänge weg sind, steigt der Preis!

MfG. B.Bonekamp

Richard Ebert
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Aus dem In- und Ausland wird von Druck auf den Hälftenmarkt berichtet. Hiesige Teilstücke werden nochmals günstiger verkauft.

Europaweit wird mit rückläufigen Notierungen für Schlachtschweine gerechnet. Die Schlachtbranche fordert für Montag eine Preiskorrektur von bis zu 7 Cent auf 1,14 Euro. Auf der Erzeugerseite wird von einem Preisrückgang von bis zu 3 Cent auf 1,18 Euro ausgegangen.

Tendenz: Niederlande minus 3 bis 4 Cent, Nord-West-Notierung minus 3 bis 4 Cent auf 1,17 bis 1,18 Euro.

(Quelle: Auszüge aus dem Schweinefax spezial, Agrarberatung der Volksbanken)

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Die Fleischgeschäfte sind so ruhig wie schon lange nicht mehr. Schweine gibt es nächste Woche eher etwas reichlicher.

Das kann für den Nord-West-Preis am Montag nur eins bedeuten: Südwärts. Ob das nun 1,18 Euro (minus 3 Cents) oder 1,15 Euro (minus 6 Cents) oder sogar noch weniger wird, muss man abwarten. Aber das ist der Rahmen, in dem wir uns nächste Woche bewegen werden. Und es sind momentan noch keine Anzeichen zu erkennen, die auf eine Entwarnung hindeuten.

Wir kommen jetzt aber ganz allmählich in einen Bereich, wo Exporte in den ehemaligen Ostblock wieder möglich sein müssten. Denn so ganz viel billiger als wir sind die USA ab Ende nächster Woche nicht mehr.

(Quelle: Fritte)

Gast

Heutiger Nord-West-Ost-Schweinepreis: 1,17 EUR/kg SG (Spanne 1,16-1,18).

Unverändert schwierige Fleischgeschäfte; der Preisdruck scheint noch nicht überwunden zu sein.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Nord-West-Preis minus 4 Cent auf 1,17 Euro.

Die schwierigen Fleischgeschäfte und das zunehmende Angebot haben heute für weiteren Preisdruck am Kassamarkt gesorgt. Zusätzlich belasten Billigangebote aus den Nachbarländern den Markt.

Entlastende Exportschäfte sind momentan nicht in Sicht und da man kaum davon ausgehen kann, dass der Fleischmarkt in der zweiten Monatshälfte nennenswerte Impule erhält, erwarten wir, dass der Nord-West-Preis am Donnerstag nochmals schwächer notiert.

(Quelle: Hansa Terminhandel)

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