Schweine: Weniger Schweine im Angebot ?
Kassamarkt: Angstverkäufe der Mäster und Ende der Grillsaison sorgen für Preisrückgang
In der aktuellen Schlachtwoche präsentiert sich der europäische Schweinemarkt in vielen Staaten erneut mit einer fallenden Tendenz in unterschiedlichen Höhen. Der Druck auf den Märkten führte zu unveränderten Preisen in Dänemark bis hin zu Preisrückgängen von 6 Cent in Spanien. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist zu groß für die Nachfrage nach Schweinefleisch.
In den Niederlanden wird der Preisrückgang von 5 Cent mit der zu Ende gehenden Grillsaison und dem damit verbundenen großen Preisverfall beim Nacken begründet. In Dänemark blieb der Preis zum sechsten Mal in Folge unverändert.
Der deutsche Preis musste um 3 Cent nach unten korrigiert werden, weil die Landwirte durch die 'Angstverkäufe' mehr Schlachtschweine auf den Markt gebracht haben. Doch dieser Preisrückgang reichte der Vion mal wieder nicht aus. Sie hat für die laufende Schlachtwoche die Parole eines Hauspreises von 1,45 Euro herausgegeben. Da fragt man sich doch zum wiederholten Mal, ob dies die richtigen 'Partner' der deutschen Schweinehalter sind.
Tendenz: In der aktuellen Woche wird mit einem Rückgang bei der Anzahl an schlachtreifen Schweinen gerechnet, so dass sich die Preise stabilisieren könnten. Jedoch ist der Fleischabsatz im Inland weiter schwierig. Dagegen läuft das Exportgeschäft insbesondere im Lebendbereich weiter auf hohem Niveau.
(Quelle: ISW, Damme)
(die aktuelle Grafik ist morgen zu sehen)
Terminmarkt: Zufallsbedingter Handel
Am Terminmarkt in Frankfurt wurden nur 8 Kontrakte Schweine September zu Kursen zwischen 1,467 und 1,47 Euro gehandelt. Schlusskurs: minus 0,1 Cent auf 1,469 Euro.
M 12 Index für Schweine: plus 0,07 Cent auf 1,3728 Euro - höchster Stand seit einer Woche.
Am Ferkelmarkt wurden 3 Kontrakte November zu 41 Euro gehandelt, 50 Cent mehr als am Freitag vergangener Woche.
M 12 Index für Ferkel: plus 0,04 Cent auf 43,42 Euro - höchster Stand seit einer Woche.
Aussichten: unverändert 1,47 Euro
Derzeit stehen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen gegenüber. Fehlender Absatz im Inland wird durch gut laufende Exporte entlastet. Die Angstverkäufe der Mäster sollten sich in dieser Woche nicht wiederholen. Die Vion könnte ihren Hauspreis um 2 Cent erhöhen. Die Aussichten auf in dieser Woche unveränderte Preise sind gut.
Der deutsche Preis musste um 3 Cent nach unten korrigiert werden, weil die Landwirte durch die 'Angstverkäufe' mehr Schlachtschweine auf den Markt gebracht haben. Doch dieser Preisrückgang reichte der Vion mal wieder nicht aus. Sie hat für die laufende Schlachtwoche die Parole eines Hauspreises von 1,45 Euro herausgegeben. Da fragt man sich doch zum wiederholten Mal, ob dies die richtigen 'Partner' der deutschen Schweinehalter sind.
Herr Ebert.
Quelle ISW???
Die quote hier oben habe ich nicht gefunden auf Schweine.net.
henry
@ henry
ISN hat das recht passend so formuliert.
mfg
In den Niederlanden wird der Preisrückgang von 5 Cent mit der zu Ende gehenden Grillsaison und dem damit verbundenen großen Preisverfall beim Nacken begründet. Der deutsche Preis musste erneut nach unten korrigiert werden, weil die Landwirte durch die „Angstverkäufe“ mehr Schlachtschweine auf den Markt gebracht haben. In Dänemark blieb der Preis zum sechsten Mal in Folge unverändert.
So hatt die ISN das formoliert auf http://www.schweine.net
henry
@ henrydunnink [#4]
Die ISN hatte exakt so formuliert wie von mir geschrieben. Ich habe einen kostenpflichtigen Dienst der ISN abonniert, in welchem vor der Veröffentlichung im Internet berichtet wird. Diesen darf ich zitieren und habe dies getan. Sie können sich das von der ISN gerne bestätigen lassen.
@ Richard Ebert [#5]
Dann muss die ISN den Satz über die Vion im nachhinein herausgenommen haben oder? Anders ist das nicht zu erklären, denn henrydunnink hat Recht mit dem was er schreibt!
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#6]
Die ISN hat nichts geändert. Nochmals:
- Ich habe den Text aus dem von mir abonnierten Faxdienst. Diesen darf ich im Forum veröffentlichen und habe dies auch gemacht.
- henrydunnink hat einen Text von deren Internetseite, einen Tag später veröffentlicht.
Fragen Sie bitte bei der ISN an warum das so gehandhabt wird. Ich habe keine Grund nachzufragen. Die INS ist hier zahlendes Mitglied, äussert sich aber nicht.