Richard Ebert
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Schweine: Wetter sorgt für niedrige Schlachtzahlen / Terminmarkt fest

Polen: Leichter Zuwachs der Schweinebestände

Schweine.net (02.02.10) - In Polen stocken die Landwirte ihre Schweinebestände weiter auf. Nach Angaben des Warschauer Hauptamts für Statistik wurden Ende November 2009 mehr als 14,2 Millionen Schweine im Land gezählt; das waren 0,1 % mehr als im Vergleichsmonat des vorangegangenen Jahres, berichtet Agra-Europe.

Im März 2009 war mit 13,3 Millionen Schweinen der zuletzt tiefste Stand registriert worden. Der Zuwachs des Gesamtbestandes fiel im vergangenen November zwar sehr bescheiden aus, doch sowohl bei den Sauen als auch bei trächtigen Tieren gab es einen Anstieg von jeweils 6,4 %. Die positive Entwicklung wurde den Statistikern zufolge durch einen sukzessiven Anstieg der Rentabilität in der Schweinehaltung ausgelöst, bedingt durch die seit mehreren Monaten zu beobachtenden, relativ hohen Erzeugerpreise und die vergleichsweise günstigen Futterpreise.

Bei den Rindern verzeichnete die offizielle Statistik im Zuge einer Erhebung im Dezember 2009 etwa 5,6 Millionen Tiere, was gegenüber dem Vorjahresmonat einer leichten Zunahme um 0,5 % entspricht. Allerdings stockten die Landwirte den Kuhbestand um 3,4 % auf rund 2,7 Millionen Tiere ab. Außerdem ging die Zahl der Schafe im gleichen Zeitraum um 17,2 % auf rund 223 200 Tiere zurück, so Agra-Europe.

(Quelle: http://www.schweine.net/polen_leichter_zuwachs_der_schweinebestaende.html)

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Kassamarkt: Weiter abnehmende Schlachtzahlen

Mit 709.000 geschlachteten Schweinen im Nordwestraum wurde das Vorwochenergebnis erneut um etwa 7.000 Stück unterschritten. Seit Jahresbeginn nimmt die Wochenschlachtung kontinuierlich ab. Im Vergleich zur ersten vollen Woche des Jahres wurden in der vergangenen Woche über 25.000 Schweine weniger geschlachtet.

Das reduzierte Lebendangebot erklärt auch die verstärkte Suche der Schlachtbetriebe in den vergangenen Tagen. Da der Bedarf der Schlachtbetriebe auch in den nächsten Tagen weiter anhalten dürfte, sollte am kommenden Freitag ein weiterer Preisanstieg möglich sein.

(Quelle: VR Agrarberatung)

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Terminmarkt: Februar Schweine erreichen 1,35 Euro

Die Kurse am Schweine Terminmarkt der Frankfurter Eurex steigen weiter an. Bei lebhaftem Handel (Februar 20, gesamt 25) schlossen Februar Schweine am Tageshoch mit einem Anstieg um 1,5 Cent bei 1,35 Euro und blieben auf dieser Basis weiter gesucht. März und April Schweine legten 1 Cent und 0,5 Cent zu.

Der M 12 Index für Schweine schloss mit einem Anstieg von 0,25 Cent auf 1,4142 Euro auf Tageshoch.

Während die Ferkelpreise auch in dieser Woche weiter anziehen, gibt es am Terminmarkt kaum noch höhere Kurse. Heute wurden März und April Ferkel um je 50 Cent höher taxiert, die anderen Monate blieben unverändert. Index plus 11 Cent auf 43,88 Euro.

Aussichten für Freitag: Plus 1 Cent auf 1,35 Euro

Die gemischten Wetteraussichten werden unter anderem als Grund für niedrigere Schlachtzahlen genannt. Ändern sich diese nicht, ist am Freitag mit einem Anstieg von 2 Cent auf 1,36 Euro zu rechnen.

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Geschrieben von Richard Ebert am
Gast

Sehr geehrter Herr Ebert,

aus meiner Sicht ist die Nachfrage für einen weiteren Preisanstieg zu schlecht.

Einen wirklichen Schub werden wir in D erst im März erleben, mit deutlich steigenden Temp. + einer entsprechenden Nachfrage auf allen Ebenen.

Mit freundlichen Grüßen

Berrendorf05

henrydunnink
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die nachfrage nach Schweine ist sehr gut für ein weiteren Preisanstieg.
Am moment ist nur die Nachfrage nach Schweinen in Ost-Europa etwas ruhig.(zu kalt)
Aber die Deutsche Slachthofen wollen auch die Schweine die normal nach Osten gehen sehr gerne slachten.
Wenn die Temperauren steigen, sind auch diese Länder wieder auf die zuche nach Schweine.
Zusammen mit die nachfrage aus Deutschland wird das fur richtig höhe preisen sorgen in März.
Die +4 von Freitag ist nur das begin.

Henry

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ henrydunnink [#3]
Ich glaube nicht, das der Schweinepreis am Freitag weiter steigen wird, denn dann vergeht den meisten Schlachthöfen die Lust am schlachten und zerlegen!
Gruß Bronto

Lukas
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@ Brontosaurus [#4]

Genau den "meisten", aber eben nicht alle.

Ich habe auch nicht immer Lust zu produzieren, aber sonst rennen mir die Kosten davon. Solange der Rohertrag noch hoch genug ist wird eben weitergemacht, ob ich die Lust noch habe oder nicht. Im Schnitt des Jahres muss es eben passen.

Gruß
Lukas

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Na Bronto,

wenn du da mal nicht ganz falsch liegst ! ! !

Gruß
-Topschwein-

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Topschwein [#6]

Meinst Du nur den Preis?
Gruß Bronto

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Bronto,

ja ich meine nur die Preisfindung am Freitag und die wird bestimmt nicht unverändert sein.

Gruß

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Topschwein [#8]

Lauft ihr so hinter den Schweinen her? Ich habe für dieses miese Geschäft mehr als genug!

Die Spanne paßt doch vorne und hinten nicht! Da macht es doch keinen Sinn, wie bekloppt zu schlachten. Oder was ist Deine Meinung?
Gruß Bronto

P.S. Ich bin nicht alleine der Meinung das es unv. bleiben muß!

Werner
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Bronto jedes mal die gleiche Warnung, begründe es bitte mal
mit Zahlen, So wie Sie schreiben darf der Erzeugerpreis
allenfalls bei 70 Cent liegen und auch dann nur, wenn die
Erzeuger die Schlachtkosten übernehmen.

Gruß Werner

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ alle,

in der lustigen ISN Internetbörse wurden heute sage und schreibe 455 Schweine gehandelt:

90 Schweine zu 1,38 €
185 Schweine zu 1,41 €
180 Schweine zu 1,41 €

Median 1,40 € ( unter Vorbehalt )

Ist bestimmt kein Maßstab.

Aber die Richtung draußen ist klar. Das Lebendangebot reicht nicht für 100% Auslastung aus.

M f G
-Topschwein-

Brontosaurus
Mitglied seit
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@ Topschwein [#11]
Wäre es nicht richtig die Auslastung mal nicht in den Vordergrund zu stellen?
Erstens um das Angebot zu vergrößern und zweitens um die Spanne wieder
zu verbessern. Ich kann die Denke einiger Schlachtbetriebe nicht mehr nachvollziehen! Diese Spannenverluste holt doch kein Mensch über die
Auslastung wieder rein.
Berichtige mich, wenn ich falsch liege!
Gruß Bronto

@ Werner [#10]
Auf diesen Schwachsinn werde ich nicht antworten!

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ BRONTO,

auf eine Art hast du Recht. Lieber mal ein paar weniger schlachten und zerlegen - aber gut - ich werde mir nicht den Kopf zerbrechen über die Firmen.
Ein großer Viehhändler aus NRW zahlt seit Dienstag schon den neuen Preis plus Aufschlag x . Das ist doch alles nicht normal oder?
Aber wir werden es nicht ändern können. Ich habe es aber schon so oft geschrieben, das alte Gesetz von Angebot und Nachfrage und nach dem müßen und werden die Schweine Freitag rauf gehen.

M f G
- Topschwein -

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die Schweine von gestern bekomme ich mit dem neuen Preis vom Freitag bezahlt! Da werden eher Schweine zurückgehalten, mit der aussicht auf etwas höhere Erlöse. Zum alten Preis hätte ich diese Woche gar nichts gemacht...

Bauer Bernie
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Spekulatius_Maximus [#14]

glaubt wirklich einer daß durch Zurückhalten von Schweinen im Schnitt der Jahre mehr verdient werden kann ?? Beeinflusst denn nicht Panikausstallen und Zurückhalten von Tieren je nach Marktlage den Preis nicht im Grunde immer negativ.
Meine Devise ist, wenn sie im Maskenoptimum sind raus damit.
So schnell sind die Tiere über´s Ziel hinausgeschossen, das tut fast so weh wie diejenigen die unten durch fallen.
Ich habe hier im Forum schon öfters von Kollegen gelesen, die aus Trotz die Stalltür "diese Woche" zuliessen und in den folgenden zwei stieg der Preis auch nicht.(Es darf ja diesmal anders sein) :-)
Was ist da gewonnen?

Mfg
BB

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Bauer Bernie [#15]

Es geht hier um 3 bis 7 Tage, die ich nun eher geliefert habe. Meine Schweine sind sehr gut klassifiziert worden (AutoFOM), fast schon zu gut... Ich gehe von einem Preisanstieg am Wochenende aus und hätte normalerweise nicht noch diese Woche ausgestallt, wenn mir nicht der neue Preis garantiert worden wäre! So einfach (und verwerflich?) ist das.
Leidet die Klassifizierung unter das Zurückhalten bzw. Aufschieben, dann müssen die Preissteigerungen stärker ausfallen, damit die Rechnung für den Einzelnen aufgeht. Das die "Allgemeinheit" darunter leiden kann, will ich nicht abstreiten.

Diese Woche ist es aber wohl sehr einfach, noch kurzfristig Schweine bei den Schlachthöfen unterzubringen. Somit sehr ich das sogar als entlastende Maßnahme im Bezug auf die nächsten Wochen! ;)

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