Schweine: Wie viel Dioxin ist im Futter ?
Nach 2- 3 Std verschiedener Erklärungen und Faxe und Bestätigungen usw. suche ich noch immer neue Dioxiwerten von Futtermittel.
Fündig wurde ich nur bei einer Analyse PCDD/ PCDF in ng je kg TS von 0,09
Auch Quecksilber 0,01 und Blei 0,3mg waren weit unter dem Grenzwert.
Wer hat Daten zum Vergleich ?
Was kosten eure Analysen ?
Mfg
Saubauer
@ Saubauer2 [#1]
Wer kann Saubauer Antworten geben ?
Geheimniskrämerei hilft nicht weiter - nur Gemeinsamkeit !
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ Richard Ebert [#2]
Leider werden die Analysen nur auf Nachdruck weitergegben!! Warum die Werte waren auch in der 2. Analyse nicht schlecht.
Aber um diese Analyse auswerten zu können müßte man mehr Ahnung haben als ich !
PCB 77 81 126 168 105 usw alle Werte unter 1 ng und 2 Werte leicht erhöht 1,5 und 2 bei Schwelle von max 10-20ng
Hilft mir aber leider auch nicht weiter
Es steht immer noch eine Reaktion der Futtermittelverbände aus !!
Nicht nur weiter Preise erhöhen !!
MfG
Saubauer
Meines Wissens müssen nur gesperrte Betriebe Dioxin Proben zur Analyse nehmen, also die Risiko Betriebe. Also ich kenne niemanden, der schon mal eine gezogen hat.
Die Betriebe, die eine Dioxin Erklärung von der Futtermittelfirma haben, können normal abliefern, natürlich mit Vorlegen der Erklärung.
MfG
@ PorkyPig [#4]
Frag doch mal beim Lieferanten nach !!
Wenn die noch nie geprobt haben ist etwas nicht OK!
MfG
Saubauer
Hallo
wievie Dioxin ist eigentlich in Fisch zulässig? Ich habe gehört, dass die Grenzwerte da höher sein dürfen als für Eier.
Wenn dem so ist sollte das mal öffentlich gesagt werden damit die ganze Geschichte etwas relativiert wird
Hallo Schweinchendick,
der Grenzwert bei Fisch ist vier mal so hoch wie beim Schwein! Beim Schwein sind die Grenzwerte am niedrigsten. Siehe hier:
http://www.fleischexperten.de/startseite/dioxin-keine-auffalligkeiten-bei-analysen-von-schweinefleisch/
MfG
Timo
@ porkypig,
bei mir wurden/ werden 10 Betriebe beprobt (Pobeschlachtungen). Die ersten Ergebnisse zeigen keine Belastungen. Habe zum Glück nichts mit den Genossen gemacht.
jbh
DER TAGESSPIEGEL,
BERLIN, 16.01.2011 16:22 Uhr Von Ursula Weidenfeld
Es geht nicht um Tierliebe
Industriell hergestellte Lebensmittel sind nicht stärker, sondern meistens weniger belastet als artgerecht und tierlieb hergestellte. Das ist kein Plädoyer für industrielle Landwirtschaft. Es ist eines dafür, die Diskussion um Dioxin mit den richtigen Argumenten zu führen.
Sind die Verbraucher schuld? Fast jeder, der in den vergangenen Tagen Stellung zum Dioxin-Skandal um gepanschte Futtermittel genommen hat, sagte: Weil der Verbraucher billige Lebensmittel will, leistet er industrieller Landwirtschaft Vorschub. Durch seinen Geiz und seine falschen Ernährungsgewohnheiten sorge er dafür, dass skrupellose Futtermittelhersteller die Gelegenheit bekämen, vergiftete Produkte auszuliefern.
Das ist falsch. Verbraucher haben einen Anspruch auf ordentliche Lebensmittel, egal wie viel Geld sie dafür ausgeben können oder wollen. Wichtiger noch aber ist, dass industriell hergestellte Lebensmittel nicht stärker, sondern meistens weniger belastet sind als solche, die in kleinen Bauernhöfen artgerecht und tierlieb hergestellt, in handwerklichen Metzgereien verarbeitet und von rosigen Fleischereifachverkäuferinnen mit bloßen Händen durchgedreht werden.
Wer eine salmonellenfreie Mayonnaise rühren will, ist gut beraten, Eier aus
Massentierhaltung zu verwenden. Sie haben weniger Kontaminierungsstellen, werden durchgehend gekühlt und insgesamt besser kontrolliert als Eier von ein paar Hühnern, die überall herumpicken dürfen. Sorgt man sich wegen verkeimten Hackfleischs, empfiehlt selbst die Stiftung Warentest den Griff ins Aldi-Regal. Weil hier kein Mensch beim Abpacken der Ware in der Nähe war, sind industriell verpackte Hackfleischpakete die saubersten. Müsli mit giftigem Mutterkorn? Kaum wahrscheinlich, wenn das Getreide dagegen gespritzt wurde. Angeranzte Butter? Fast unmöglich, wenn die Butter in großen Molkereien in geschlossener Kühlkette hergestellt und abgewogen ist.
Dies ist kein Plädoyer für industrielle Landwirtschaft. Es ist eines dafür, die Diskussion um Dioxin mit den richtigen Argumenten zu führen. Hier geht es möglicherweise um Straftatbestände. Es geht nicht um große oder kleine landwirtschaftliche Betriebe und die Qualität von Produkten aus der einen oder der anderen Quelle. Es geht auch nicht darum, dass Verbraucher vielleicht falsche Prioritäten setzen.
Schon gar nicht geht es um Tierliebe. Menschen sind nicht verpflichtet, Tiere zu lieben. Wer aber Tiere zu kleinen Menschen stilisiert, die friedvoll, selbstbestimmt und in großer Würde leben sollen, bis sie zum Metzger gehen, hat kein Problem mit Dioxin. Er hat auch kein Problem mit Tieren. Er hat ein Problem mit seiner Rolle als Mensch in der Welt.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/es-geht-nicht-um-tierliebe/3704706.html
@ Schweinebacke [#9]
Auch einmal ein guter Artikel zum Thema; kommt nicht so oft vor.
Hallo,
hier noch mal ein interessantes Video. Das beste kommt zum Schluß! Warum wird das nicht mal in den Medien gezeigt?
http://www.youtube.com/watch?v=5KgLa488USM
MfG
Timo
Ein Link zu Fakt im MDR
http://www.mdr.de/fakt/8117442.html
Gruß
@ Lukas [#12]
Die Sachlichkeit erhält nun endlich Einzug!
Leider zu spät.
Hier mal ein Artikel, der unter aller Sau ist: http://www.bild.de/BILD/news/2011/01/10/dioxin-skandal-pestizide/pflanzenschutzmittel-ursache-verseuchtes-futterfett.html
Pressefreiheit hin oder her, aber das ist doch wirklich die absolute Falschinformation! Rechtlich kann man da nichts machen?
Jetzt hat man auch noch seit 15 Jahren verbotenes Antibiotika entdeckt !
Nachrichten gestern Abend !
MfG