Schweine: Wie viele Schlachtungen wurden wirklich vorgezogen ?
Dänische Mäster schreiben rote Zahlen
Topagrar.com (18.12.09) - In diesem Jahr werden die dänischen Mäster wieder rote Zahlen schreiben. Nach Angaben des Dachverbandes der dänischen Land- und Ernährungswirtschaft (LF) zahlte das Schlachtunternehmen Danish Crown den Mästern in diesem Jahr im Schnitt lediglich einen Preis von 1,26 € pro Kilogramm Schweinefleisch. Das durchschnittliche Kostenniveau lag jedoch bei rund 1,36 Euro pro Kilo.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)
Kassamarkt: Viele Partien wurden vorgezogen
Nach den Rekordschlachtungen der letzten Wochen bleibt das Schlachtschweine Angebot auch in diesen Tagen sehr umfangreich. Die angebotenen Partien lassen sich jedoch weiterhin zügig an die Schlachtbetriebe vermarkten.
Markt entlastend wirkt sich aus, dass bereits in den letzten Wochen viele Partien zur Schlachtung vorgezogen worden sind. In der kommenden Woche wird dann wohl nur noch nach dem tatsächlichen Bedarf im Lebensmittel Einzelhandel geschlachtet, da die Fleisch verarbeitende Industrie zwischen den Feiertagen überwiegend Betriebsferien macht.
Im Fleischverkauf stehen daher jetzt in erster Linie die edlen Teilstücke im Interesse der Käufer, Verarbeitungsartikel müssen teilweise eingefroren werden.
Terminmarkt: Höchste Kurse seit Beginn dieses Monats
Von der Frankfurter Terminbörse wurde ein Umsatz von 9 Kontrakten Schweine der Monate Dezember, Februar und März gemeldet mit Kursänderungen zwischen minus 0,2 und plus 0,5 Cent.
Der M 12 Index für Schweine stieg um um 0,12 Cent auf 1,3502 Euro.
Ferkel blieben umsatzlos. Der Dezember Terminkontrakt wurde um 30 Cent höher bei 41,80 Euro getaxt, der Ferkel Index stieg um 3 Cent auf 43,65 Euro.
Aussichten für den 08.01.10: Minus 6 Cent auf 1,24 Euro
Der Terminmarkt und die Erfahrung aus vergangenen Jahren lassen für den Januar einen Preisrückgang erwarten. Die Frage bleibt, ob die Aussage der ISN,
Markt entlastend wirkt sich aus, dass bereits in den letzten Wochen viele Partien zur Schlachtung vorgezogen worden sind.
nur für eine relativ geringe Zahl zur Schlachtung vorgezogener Schweine zutrifft oder für eine relativ große Zahl, die ein hohes Angebot zu Beginn des kommenden Jahres unwahrscheinlich werden lässt.
Sicher kann sich der Eine oder Andere Mäster dazu äussern.
Ein wenig stimmt das wohl mit dem Vorziehen im Schweineverkauf:
Die Schlachtgewichte liegen in dieser Woche bisher etwa 0,8 Kg unter Vorwoche.
Gruß Paul
0,8 kg bedeutet bei 800 g Zunahmen 1 Tag der als Schlachttag wegfallen kann.
Muß der Schweinepreis am 08.01.10 überhaupt zurückgenommen werden. Schweine werden doch zügig nachgefragt. Natürlich fehlen einige Schlachttage, aber wenn alle in der 1. Januarwoche ruhig bleiben, sollte meiner Meinung nach am 8. Januar ein "unverändert" möglich sein!
Euch allen frohe Feiertage!
Gruß Dorf
@ paul [#2]
Das muß mir mal einer erklären: Es fehlen 2 Schlachttage,und es sollen Schweine vorgezogen worden sein. Das heißt doch, die Schweine sind enorm knapp.
@ fisch12 [#5]
Ich habe auch keine Ferkel mehr. Gestern sind die letzten vorgezogenen verkauft worden für dieses Jahr. Die nächsten will und kann ich erst ab KW 2 wieder verkaufen.
Schöne lange Weihnachtspause. Endlich mal kein Stress mit Ferkel verkaufen.
Gruß
Lukas
@ fisch12 [#5]
Die fehlenden Schlachttage stehen an und alle haben anscheinend gelernt.
Die Roten, die alles nehmen um den Frischfleischbedarf auch für die Fehltage zu decken;
Die Mäster,die alles was einigermassen in die Maske passt, abgeben.
Ein mir bekannter Schlachthof hatte in der letzten Woche die niedrigsten Schlachtgewichte des Jahres.
Wenn der Export nicht zum Stillstand kommt, dann kommen wir vielleicht ohne Abschläge durch die ersten Januarwochen.
Gruß Paul
@ paul [#7]
Dein Wort in Gottes Ohr!!