paul
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate
Schweine: Wie wird der V-Preis am 13.01.12 ?
Meine Erwartung für die nächsten Wochen:
13.01 . 1,46 €
20.01 1,42 € (gemeldet werden 1,46, Hauspreise 1,42
27.01. 1,42 €
02.02. 1,48 €
Die Erwartungen sind abgeleitet aus den Normalverläufen früherer Jahre.
Gruß Paul
Geschrieben von paul
am
tippe heute auf unverändert, da der Markt Schweine gut aufnehmen kann.
Mfg
BB
@ Hogstrader [#31]
"Börse ist schuld", habe ich nicht geschrieben! Bitte richtig lesen.
Heute unverändert oder auf 1,53 € !!!
Alles andere ist nicht real !!!
Die Internetbörse hat gezeigt wieviel die Schweine bringen können.....
Gruß Schinken
Heute: unverändert, Terminbörse steigt etwas
MfG Poldi
@ papuawenzel [#28]
Herr Ebert, Sie wissen doch auch, dass man mit ganz wenigen Kontrakten bei den geringen Umsätzen an der Eurex eine andere Richtung vorgeben kann.
Der Satz stimmt, ist aber im Zusammenhang nicht richtig. Der Börsenkurs für Januar Schweine hätte heute mit dem Kauf von nur 5 Kontrakten auf 1,50 Euro hoch getrieben werden können und mit dem Verkauf einiger Kontrakte auf 1,40 Euro.
Nur - was hätte der Käufer oder Verkäufer davon gehabt ? Er hätte sehr teuer (über Markt) gekauft oder weit unterhalb des Wertes verkauft. Wer ist so verrückt und handelt mit Absicht verlustbringend ?
Nach einigen Minuten oder spätestens einigen Stunden wären die Geld- und Briefkurse oder Umsätze wieder da, wo sie vor einer solchen Aktion waren.
Wenn es wirklich einfach wäre, über den Terminmarkt den Kassapreis nach oben zu manipulieren - warum macht das die Grüne Seite nicht indem sie ein paar Kontrakte kauft ?
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ Richard Ebert [#36]
Ein kleines grünes Bäuerlein mit seinen paar Schweinchen macht nicht absichtlich Miese an der Börse, damit er vielleicht das gleiche beim Schweineverkauf wieder wett machen kann.
Ein Schlachtunternehmen mit huntertausend Schweinen und mehr pro Woche macht dicken Profit, wenn es mit ein paar wenigen Kontrakten die Tendenz verändern kann.
Mfg
BB
@Bauer Bernie,
am Donnerstag sind 26 Kontrakte im Januar gehandelt wurden. Die offene Position hat sich um 20 verringert. Also sind 20 Kontrakte von Käufern und Verkäufern glattgestellt worden. Es gab keinen Druck von neuen Verkäufern. Die Nachrichtenlage war dementsprechend. Androhungen von Hauspreisen und wenig Vertrauen in die Erzeugervertreter. Am Freitag war die Situation wieder eine andere.
@ Bauer Bernie [#37]
Ein kleines grünes Bäuerlein mit seinen paar Schweinchen
Es gibt nicht nur EIN kleines Bäuerchen, sondern zehn- oder hunderttausende von Bauern, die wöchentlich bis zu 1 Million Schweine (über 10.000 Kontrakte !) vermarkten.
Glauben Sie nicht, dass die Masse von Bauern und Agrarunternehmen in der Lage wäre, durch Käufe am Terminmarkt mit einigen tausend Euro Einsatz den Terminkurs zu bewegen ? Warum tun sie es dann nicht ?
Die Marktmacht der Bauern ist riesig, wenn sie denn genutzt würde.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ Richard Ebert [#39]
Warum tun sie es dann nicht ?
Weil man als Mäster/Bauer schon eh genug um die Ohren hat. Es fehlt oft die Zeit und auch das Wissen. Hier wäre doch ein Betätigungsfeld für die Händler, Agenten, EZG`s usw.. Ähnlich wie ein Makler im Getreide- und Futtermittelhandel könnten sie tätig werden, gegen eine akzeptable Provision natürlich. Vielleicht käme dann Bewegung an der Eurex ähnlich wie an der MATIF bei Weizen, Mais, Raps.
Hallo,
nach meiner Meinung ist eine Absicherung an der RMX Börse für die Bauern uninteressant, weil kein vernünftiger Gewinn gesichert werden kann. Bei den aktuellen EK-Preisen für Ferkel, Futter etc. müssen schon mindestens 1,70 Euro an der Börse, für die nahe Zukunft, gehandelt werden. Hinzu kommen die Brokerkosten.
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#41]
das haben wir ja auch schon oft durchgekaut: manchmal ist es auch sinnvoll eine schwarze NULL abzusichern... und als der Januar an der Börse über 1,50 lag, war die Absicherungsneigung auch eher verhalten... Die Börse wird immer wichtiger werden bzw. müsste immer wichtiger werden, schon alleine wegen der Liquiditätsplanung!
@ BIGPIG [#41]
Wenn an der Eurex mehr leben wäre, würde sich der Handel sicher anders darstellen. Siehe Weizen u.a., wie vorher geschrieben. Wenn aber alle so wie Du denken, wird das eh nichts werden. Dann aber auch nicht immer maulen. Wie Spekulatius_Maximus schon sagt, kann es manchmal auch richtig und besser sein, eine Nullrunde abzusichern. Das Gebühren anfallen, ist doch klar. Die Frage ist, was ist das kleinere Übel. Vor allem wenn ich einen Stall gebaut und zu finanzieren habe, könnte es beruhigen.
@ BIGPIG [#41]
Die Brokergebühren sind immer noch billiger als wenn du einen negativen DkfL hast und diese Liquidität von der Bank zu 8% Zinsen holen mußt. Daher ist es manchmal auch besser mal eine null Runde abzusichern (eine Meinung haben) anstatt immer nur über andere zu schimpfen.
Marktanalyse gehört zu den Aufgaben eines Bauern. Preise wie die Futures-Märkte sind oft nicht effectief aufgezeichnet