JBH
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Schweine: Wie wird der V-Preis am 15.06.12 ?
Schweine: Hauspreise !
Will Tönnies am Freitag ca. 10 cent runter ?
JBH
Geschrieben von JBH
am
Schweine: Hauspreise !
Will Tönnies am Freitag ca. 10 cent runter ?
JBH
@ JBH [#67]
Nicht ganz 10 cent, 8 cent auf 1,60 €.
Gruß
Ist dann ja ein Wahnsinn!!!
Früh genug den Mästern Angst machen damit genügend Schweine kommen. Gut gemacht. Nur man sieht sich zweimal im Leben!!!!
Gruß
Lukas
@ Lukas
Gut gemacht?
Kommen denn so große Mengen?
Das ist doch das Pfeifen im Walde!
Welche Seite z. Zt. die meiste Angst hat (oder kurzfristig bekommt) ist die große Frage!
@ alle
Bevor die neue Wochenfront eröffnet wird, meine Frage:
Was ist den jetzt mit den 1,72 von letzter Woche? Werden diese durchgängig bezahlt?
MZI
@ Topschwein [#2]
Kann es sein, dass der Kampf der grossen Roten um das Produkt Schwein zu
Lasten der Produzenten schon in vollem Gang ist ?
Angebot geht weiter zurück und dennoch soll Preis runter, das riecht doch mächtig.
Die ISN schreibt in ihrem Marktbericht heute um 18:37 Uhr unter anderem:
Nach der Veröffentlichung des V-Preises haben zahlreiche große Schlachtunternehmen Hauspreise in Höhe des Vorwochenpreises herausgegeben und sind damit für die laufende Woche wieder einmal auf Konfrontationskurs gegenüber den Landwirten gegangen.
Derzeit ist es nur schwierig abzusehen, ob sich die Hauspreise die gesamte Woche über halten können.
An der grundsätzlich freundlichen Marktlage dürfte sich jedoch nichts ändern.
---
Wenn wir nach der heutigen Meldung von Topschwein gehen, können sich die Hauspreise (1,68 Euro) tatsächlich nicht halten und werden mit 1,60 Euro nochmals um 4 Cent unterschritten.
Was wird denn tatsächlich gezahlt. Bitte die Wahrheit und nicht nur Stimmungsmache.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Nach dem Gesetz der Serie ist ein möglicher Preisrückgang noch eine Woche zu früh.
Wenn; dann idR. erst zum 22.
Kann dieses jahr anders sein; aber wie gesagt; das ist so wie ein Preisrückgang zwischen den Feiertagen; ob es nun Marktkonform ist oder nicht; schliesslich ist bei den Kleinbauern ja Wirtschaftsjahrende.
Fragen wir doch ma Herrn Ebert; ob es Statistiken gibt zum Preisverlauf zwischen Kw.22 und Kw 28.....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ papuawenzel [#6]
meiner Meinung nach, NEIN - den dann sollte Tönnies doch einfach mehr bezahlen wie die anderen um an das Material "Schwein" zu kommen oder? aber zur Zeit braucht er das halt nicht - genau wie die anderen.
Wer hier schreibt, er bekommt die 1,72 € - möge bitte die Schlachtabrechnung hier rein stellen! Mein Wissensstand ist, das keiner! die 1,72 € bezahlt. Die großen klar, aber Vogler, Steinemann, Böseler - selbst die Müller Gruppe ( Ulmer Fleisch ) sollen nur die 1,68 € zahlen. Sicherlich kann es sein, das Händler die 1,72 € bezahlen, aber auch die bekommen nur die 1,68 €, den Rest bezahlen Sie aus der "Porto Kasse" oder wie wir es halt nennen wollen?
Das Problem ist - meiner Meinung das, das wir immer noch zu viele Schweine haben. Das Angebot an lebenden Schweinen muß merklich kleiner werden, sonst gibt das nichts! Was mich aber gewundert hat, die Mäster haben die letzten Monate eingestallt wie "doof" - ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, das daß nicht gut geht! In dieser laufenden Woche kommen immer noch!!! genug Schweine. Es ist kein Artikel knapp, im Gegenteil - Mitbewerber rufen an und bieten diese und andere Teile an. Normal könnte man noch weniger schlachten und den Rest "günstig" zukaufen. Das merklich weniger Schweine kommen? kann ich nicht bestätigen!
Ich weiß nicht, wie es bei den anderen "Roten" aussieht? vielleicht hier mal kurz ein paar Zeilen von anderen "Roten" oder auch "Gelben" ...................
Meine Sicht der Dinge!
Gruß
-TS-
Angebot heute für Verladung morgen früh 1,72 Basis Vion über
MfG
Hallo,
bei mir gestern und heute 1,72 + Aufschlag. Ob das die jeweiligen Händler ausgleichen, das können nur sie beantworten. Bei einem glaub ich das allerdings nicht.
Interessant wäre allerdings, wenn sich Händler dazu äußern würden, aber alle wissen doch das sie das hier nicht tun werden.
Genauso kann ich hier auch mal die These aufstellen das besagte Hauspreis-Schlachthöfe bei dem einem Händler 1,68 zahlen und bei dem nächsten 1,72. Ist halt undurchschaubar für den Landwirt und so soll es ja wohl sein....
Gruss
Hanna
Das scheint wohl das Ende des V-Preises zu sein(Zurück in die Urzeit). Wenn sich doch keiner dran hält.
Dumm nur das die Mäster/EZG`s/Händler kein Hauspreis zu stande bekommen.
Es sind doch genug Viehhändler hier im Forum registriert! Diese können doch anonym dazu Stellung nehmen!?
MfG
@ PorkyPig [#13]
Wo liegt denn das Problem.Wer seine Schweine nur abliefert ob Mäster Händler oder EZG bekommt Hauspreis.
Wer seinen Preis entsprechend aushandelt und vertraglich festlegt
stellt sich das Hauspreis Problem gar nicht.Verträge müssen eingehalten werden. Leider werden im Viehhandel noch viele Verträge per Handschlag geschlossen.
Es wird also der Anteil die Hauspreis bekommen sehr hoch sein.
Meine Stellungnahme als Mäster und Händler.
Gruß Fritz
@ Topschwein [#9]
Ich gebe Dir zu 100% Recht. Ich hatte ja schon vor 2 Wochen gesagt dass ich mit unveränderten Preisen rechne und wenn sich der Preis bewegen sollte dann wahrscheinlicher nach unten als nach oben. Das was die am Freitag gemacht haben ist nicht nur mir unerklärlich. Entweder hatten die wirklich alle Alkohol im Blut oder wollten einfach mal testen ob man nicht doch der stärkere Verhandlungspartner ist. Jedenfalls war das komplett am Markt vorbei.
Hier mal eine Frage an topigs wegen einem Ende des V-Preises: Was erwartest Du vom V-Preis?
Das einfach irgendwas notiert wird und alle dann brav bezahlen? Wenn das was am Freitag passiert ist richtig sein sollte, dann brauchen wir wirklich keinen V-Preis mehr. Das geht auch einfacher: Jeden Freitag ein grüner und ein roter an den Tisch, 3 Würfel dazu und sollen die jeden Freitag den Preis auswürfeln. Wäre jedenfalls genauso gerecht und marktgerecht wie das was man am Freitag notiert hat.
Ich höre seitens der roten, dass die Hauspreise rigoros durchgezogen werden und man auch ganz bewusst die Schlachtzahhlen kürzt, da die Ware selbst zu unveränderten Preisen schwer zu vermarkten ist. Die Lieferanten würden aber trotz Hauspreis gerne mehr liefern. Meiner Meinung nach kommt Druck auf in der Lebendvermarktung. Mag natürlich sein das Händler und EZG's den V-Preis an die Landwirte auszahlen, entzieht sich meiner Kenntnis. Dazu mal eine Anmerkung zu dem berühmten "Arsch in der Hose". Ihr habt das hier am Freitag so hoch gelobt. Ich bin der Meinung wenn diese Preisemelder einen Arsch in der Hose haben sollten, dann sollten sie zu ihrem Fehler von Freitag stehen und das ihren Mitgliedern erklären und auch nur die 1,68 bezahlen. Aber so wie ich die einschätze haben die keinen Arsch in der Hose und bezahlen die 1,72 aus, denn das kann denen ja auch egal sein. Ist ja nicht ihr eigenes Geld.
Jedenfalls haben die Preismelder ihren Mitgliedern mit ihrem Verhalten einen Schaden angerichtet. Ich glaube bei 1,68 hätten die roten normal weitergeschlachtet und somit hätten auch diese Woche alle Schweine ihren Weg zum Schlachter gefunden. Jetzt wird weniger geschlachtet, es bilden sich eher Überhänge. Also wenn es denn einen wie von Euch immer geforderten gerechten Marktpreis gibt, dann muss der Preis ohne Diskussion runter.
Wenn rot sein Fleisch zu unveränderten Preisen verkaufen kann, dann 1,63. Wenn nicht dann 1,60.
Ich habe gerade Schweine verladen. Ohne wenn und aber gibt´s den V-Preis! Von Hauspreisen war nie die Rede!
Ich bin nun sehr gespannt, was die ISN-Schweinebörse macht. Hier lässt sich dann wirklich ablesen, was der Lebendmarkt macht. Zumindest gibt es eine Tendenz vor...
@ Gelber [#15]
Wenn rot sein Fleisch zu unveränderten Preisen verkaufen kann, dann 1,63. Wenn nicht dann 1,60.
Ich habe schon gewartet, dass sie mir den Elfer auflegen ;-), man kann sicher sein, der kommt bei Ihnen so sicher wie das Amen im Gebet.
Sie meinen also wirklich, das Kriterium für den Schweinepreis ist ausschließlich ob und wie das Fleisch verkauft werden kann?
Wer können gerne an die Diskussion von letzter Woche anschließen: Die rote Seite leidet zwangsläufig, weil sie ihre Kapazitäten nicht im selben Maße auslasten kann, wie letztes Jahr. Deshalb werden auch Verluste von 5 €/Schwein hingenommen. Das kommt noch immer billiger als stillstehende Bänder.
Die Nachfrage nach Schweinen kann groß sein, bei gleichzeitig geringer Nachfrage nach Fleisch.
@ MZI [#17]
Kann sein, nur die Nachfrage nach Schweinen ist nicht so groß und nach Fleisch noch viel weniger.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär
@ Gelber [#18]
Schön langsam nähern wir uns des Pudels Kern: Mit welchem Maßstab wird den die Nachfrage gemessen?
Meinung, Glauben, Wünschen? Diese Frage geht an Grün und Rot. Deshalb meine wiederholte Forderung nach verlässlichen, zeitnahen Verbrauchs- und Exportzahlen.
Meine Kritik gilt jenen, die meinen es ist Gesetz dass negative Spannen in der Schlachtung automatisch an die Mäster weitergegeben werden müssen. Ist die Produzentenseite jedoch Verlusten ausgesetzt, so heißt es: "produziert doch einfach weniger". Das ist schlichtweg dumm.
MZI
Habe letzten Donenrstag 2 Züge Schweine für diese Woche bei meinem Händler angemeldet. Von Freitag bis Montag sprach er noch von Hauspreisen. Gerade hat er mir bestätigt, dass der V-Preis durch geht.
Eine Frage an Topschwein. Was bedeuted deine Aussage:"die Mäster haben die letzten Monate eingestallt wie "doof"". Kannst du das anhand von Zahlen belegen?
@ MZI [#19]
Nachfrage ist wenn jemand nach etwas fragt, sagt ja eigentlich schon das Wort Nachfrage.
Übersteigt die Nachfrage das Angebot, egal ob Lebendschwein oder Fleisch, steigt der Preis.
Ich glaube da denken einige Leute, wie evtl. auch Du, falsch. Warum soll ich mich an irgendeiner Stückzahl festklammern? Das scheint ja auch das Problem der Preismelder zu sein.
Auch bei geringerer verfügbarer Menge an Schweinen kann es durchaus sein, dass das Angebot höher als die Nachfrage ist. Ihr geht einfach davon aus wenn es 5% weniger Schwein gibt dann muss der Preis hoch. Aber was ist wenn in gleichem Atemzug die Nachfrage um 10% geringer ist?
Das ist wie es am Freitag war, wenn die Nachfrage schlecht ist, dann bekommt man eben im Fleischverkauf nicht mehr Geld, auch wenn einige sich einbilden die Schweine wären zu knapp.
Auslastung der Bänder hin oder her, dann muss man mal 1 Tag mit Schlachten aussetzen, auch das spart an Kosten.
Man sollte das ganze auch mit Verstand betrachten und ein wenig Gefühl für die Geschichte ist auch nötig.
@ Gelber [#18]
Nein ,die Nachfrage nach Schweinen ist groß.MZI hat es vollkommen
richtig beschrieben.Die Roten stecken nämlich in einer Falle.
Weniger schlachten heißt schlechtere Auslastung,höhere Kosten.
Hauspreis ist weniger Schweine,die man für bessere Auslastung eigentlich braucht.Höhere Fleischpreise können nur schwer durchgesetzt werden ,weil man mit Kontrakten an LEH gebunden ist.
Es gibt aber Schlachter die 1,72 zahlen können.
Es gibt aber auch welche, die stecken eben in dieser Falle,wird auch welche geben die darin verhungern.Dehnen ist auch mit einem niedrigen Schweinepreis nicht zu helfen.
Gruß Fritz
@ fritz44 [#22]
Nachfrage nach Schweinen ist groß??
Aha
@ Gelber [#15]
Ich sag ja; Gutsherrenart.
Wer soll den "den" Preis festsetzen?
Müller; Meier; Schulze an der Fleischtheke?
Oder mein dreijähriger Neffe?
Oder unser Opa?
Der Preis sollte die momentane Nachfrage für die kommende Woche darstellen;und zwar für den Rohstoff Schwein; nicht für die schon getätigte Nachfrage nach Lachsen; Schinken; Speckartikeln.
Und deshalb hatte das zwei Wochen vorher sehr gut geklappt; die Nachfrage nach Schweinen wurde künstlich von deiner Zunft Mittwochs und Donnerstags gedeckelt; und schwups war es unverändert.
Vergangenes Wochenende aber war die Nachfrage unverändert; und alle; wirklich alle Händler hier ( und nicht Bayern) hatten Mühe; ihre Stückzahlen zusammen zu bekommen; also Preis hoch.
Aber das passt den Gutsherren nicht; ist ja klar.
Nach welcher Art soll denn der Preis gemacht werden?
Wie währe es wir koppeln den an eine Art "Bierindex"; sprich den Verkauf des Haupt Nahrungsergänzungsmittels; hohe Nachfrage; viel Grillfleisch...
Schweine sind ein Rohstoff; wie Eisen; Sand oder Öl.
Grade bei letzteren kann man den Preis an der Tanke nicht nachvollziehen; obwohl der Barrelpreis grade steigt; sinkt der Preis an der Tanke....
Und genau so verkaufe ich meinen Rohstoff; unabhängig davon; ob der Grillfleischabsatz läuft; oder der Export oder auch nicht.
Und dafür werden momentan gute Preise gezahlt; ich kann mir meinen Abnehmer aussuchen und liefern wann und wie ich will.
Ob es euch passt oder nicht.
Ach ja; der V-Preis ist bei mir momentan keine Verhandlungsgrundlage; wie V-Preis plus oder minus x bei xy Kosten oder xyz Maske; sondern es gibt einen fixen Preis.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Gelber [#23]
Ja ,die Nachfrage ist groß ,eben weil nachgefragt wird.
Gruß Fritz
@ Gelber [#23]
in SH und im Süden ist von Hauspreisen komischerweise keine Rede , Die zahlen durch.
Alle
Srellt euch doch mal die Frage warum der Preis bei unseren Nachbarn
steigt wo es auch Vion etc. gibt??? Der nette Ton gegen rot ist
vorbei verarschen lasse ich mich von den Roten nicht mehr. Freitag
muß es weiter hoch
Nfg Werner
Also ich bin auch dafür das es am Freitag weiter hoch geht! Die Wetteraussichten für das Wochenende sind grandios, der Absatz läuft ohne Ende und die Kunden haben schließlich die Preissteigerung vom vergangenen Freitag anstandslos geschluckt... Also los! Ich denke +6 bis +10 Cent sind drin!
Nicht zu vergessen bitte ich das die Schweine wenn es so heiss wird nicht mehr so viel zu nehmen und von daher locker ein Engpass bei schlachtreifen Schweinen entstehen kann!!!
@ Bagira [#28]
Kann man dann auch 2 Hälften an einen Haken hängen wenn die Gewichte rückläufig sind?
Würde ja dann die Nachfrage verdoppeln, glaube nicht dass dann +10 ausreichend sind
@ alle
Etwas mehr Sachlichkeit würde der Diskussion und dem Forum gut tun.
---
Am Marktplatz der ISN wurden heute in den sehr frühen Morgenstunden Schweine zu 1,71 bis 1,72 Euro gehandelt. Gegenüber Freitag der letzten Woche ist dies ein Rückgang von 1 bis 2 Cent.
Und an der Terminbörse wird für KEINEN Termin dieses Jahres mehr geboten als 1,70 Euro, was bedeuten würde, dass wir die höchsten Preise dieses Jahres schon hinter uns haben.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
die haben doch keine Ahnung am Marktplatz der ISN, bei der regen Nachfrage und dem knappen Angebot billiger?? tztztz