Schweine: Wie wird der V-Preis am 21.12.12 ?
Die ISW sieht in ihrem Wochenausblick die Tendenz wie folgt:
Die Nachfrage von Seiten der Schlachtunternehmen ist aktuell sehr bescheiden. Gleichzeitig bekommen Händler und Vermarkter selbst heute von einigen Schlachtunternehmen keine klaren Ansagen, wann über die Feiertage geschlachtet werden soll. Eine vorausschauende Planung wird dadurch sehr erschwert, aber vielleicht ist das von einigen ja auch so gewollt.
Die gesunkenen Schlachtgewichte sowie die hohen Schlachtzahlen der vergangenen Wochen deuten darauf hin, dass viele Landwirte Partien vorgezogen haben. Ob dieses ausreicht, das aktuelle Preisniveau mit in das Jahr 2013 zu nehmen, ist aus heutiger Sicht noch unklar.
(Quelle: ISW)
Der Kurs für den Handel von Januar Schweinen (schwarz) und der V-Preis (rot) passen sich immer weiter an und werden in einem Monat gleich hoch notieren.
Saisonal gesehen werden die Schweinepreise in dieser Woche um weitere 2 Cent auf 1,66 Euro und bis Januar um insgesamt 10 Cent auf 1,58 Euro zurückgenommen werden (rote Linie). Die blauen Rechtecke über der roten Linie zeigen die Kurse am Terminmarkt der Eurex in Frankfurt an, hier wird mit einem Rückgang der Januar Schweine auf ein Tief bei 1,65 Euro gerechnet, nur 3 Cent unter dem aktuellen Preis.
Der V-Preis lag in diesem Jahr bei durchschnittlich 1,70 Euro, für 2013 ist unter saisonalen Gesichtspunkten mit einem Anstieg um 5 Cent auf 1,75 Euro zu rechnen (grüne Linie).
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Hallo zusammen,
am 21.12.2012 wird wieder die 1,68 € kommen.
So wie es dieses Jahr gelaufen ist, gerade zum Ende des "schweren" Jahres - für beide Seiten - ist schon "brutal".
Ich und auch alle anderen, hätten sich glaube ich ein anderes Preis- Jahresende gewünscht, aber wie heißt es so schön, wir sind hier nicht bei "wünsch dir was".
Ich hoffe nur, das die "Preismelder" nicht so schnell vergessen!!!!!!!!! Aber das hatten wir auch schon so oft !!!
Es wird nächstes Jahr - so denke ich - genug "Möglichkeiten" geben, sich das Geld wieder zuholen!!
Schönen Abend noch
-TS-
@ Topschwein [#2]
Hallo Topschwein,
du scheinst dir ja sehr sicher zu sein. Weißt du ob der Preis wieder festgeschrieben wurde? Wird er bis zum 04.01. oder vielleicht sogar bis zum 11.01. bestehen?
Viele Grüße
Timo
@ Timo [#3]
das könnte so kommen, bis zum 11.01.2013 !?! Aber wir haben gesehen, was alles möglich sein kann!!
Gruß
-TS-
Wochenschlachtung auf Allzeithoch
Agrarberatung der Volksbanken (18.12.12) - auszugsweise - Saisonbedingt steigt die Wochenschlachtung im Nordwestraum weiter an und erreichte mit 819.000 in der vergangenen Woche den höchsten Stand der jemals erreicht wurde.
Die Vermarktung gestaltet sich schwieriger. Fleischgeschäfte sind bis auf Edelteile unbefriedigend.
Am Marktplatz Schweine der ISN ist der Handel derzeit fast eingeschlafen. Heute wurde eine Partie mit 1,72 Euro gehandelt, 5 Cent unterhalb des letzten Umsatzes und 4 Cent über dem V-Preis vom Freitag der vergangenen Woche.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
So Freunde; da habt ihr es schwarz auf weiss; wir sind selber schuld an dem Preisverfall; ich kann mich davon ausnehmen; hab ja keine "Abbezahlten" Ställe...
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schlachter-kritisieren-irrefuehrende-Bruttomarge-der-AMI-1019954.html
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ mühlenbach
Die Kritik der Fleischbranche an der Milchmädchenrechnung der AMI ist völlig berechtigt. Ich frage mich, warum nicht UNSERE Interessenvertreter darauf kommen konnten, daß die Berechnung unter Vollkostenbedingungen durchzuführen ist (wenn man denn schon Zahlen veröffentlichen MUSS?!?)
Das ist so ählich wie die LWK, die einem Betriebsleiter in einer Modellrechnung einen Stundenlohn von 15 € zubilligt, wenn er sich entscheiden soll, ob es finanziell rechnet, seinen Sauenstall auf die Gruppenhaltung umzubauen.
Aber wir Bauern sind auch nicht besser, denn es gibt ja kaum einen Landwirt, der nicht am Stammtisch oder im Gespräch mit seinem Handelspartner die veröffentlichten Leistungsdaten locker überbietet bzw. die Kosten deutlich unterschreitet.
Also hat die Branche insgesamt noch ein deutliches Verbesserungspotential
Hallo,
neue Nachrichten von der Schweine-Front:
C.T. soll, für Freitag, mit einem Hauspreis von 1,58 Euro je Kg SG !!! gedroht haben - Minus 10 Cent
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#8]
wo kommt der Mist den weg?, bis jetzt kein Kommentar aus dem Hause Rheda!!!
@ Topschwein [#9]
diese Info stammt aus Händlerkreisen.
Ich persönlich traue C.T. durchaus zu, dass er, ohne Rücksicht auf Verluste und bedingt durch die Marktlage, seine Macht an den Bauern demonstriert. Für ihn zählt nur eins: Profit!!. Seine Lieferanten lässt er dabei am langen Arm verhungern.
Übrigens soll die "AMI" für 2013 mit einem Durchschnittspreis für Schweine in Höhe von 1,80 Euro je kg SG rechnen. Bei mir erhärtet sich der Verdacht, das solche Veröffentlichungen und Sprüche von C.T., der Berater usw. nur Durchhalteparolen sind um die "dummen" Bauern zu ermutigen einzustallen oder in neue Ställe zu investieren um genügend Ware Schwein zu produzieren. Was danach kommt, erleben wir z. Zt.. Sowas nenne ich Vera..... der Bauern.
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#10]
Bei mir erhärtet sich der Verdacht, das solche Veröffentlichungen und Sprüche von C.T., der Berater usw. nur Durchhalteparolen sind um die "dummen" Bauern zu ermutigen einzustallen oder in neue Ställe zu investieren um genügend Ware Schwein zu produzieren
Das ist schon lange meine Meinung. Immer mal wieder Prognosen von Durchschnittspreisen 1,80 oder 2 Euro rumreichen, die von den Mästern begierig aufgenommen werden und die Baukonjunktur für Ställe erneut ankurbeln.
Nach meiner "saisonalen Prognose" wird am Terminmarkt der Durchschnittspreis in 2013 bei 1,75 Euro liegen. Vor einer Woche lag er noch bei 1,80 Euro = AMI Prognose. Er lässt sich ermitteln, indem alle 12 Monatskurse am Terminmarkt addiert und dann durch 12 dividiert werden - fertig ist die Prognose.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
[i]Am Terminmarkt wird ein Preisanstieg in 2013 von 1,71 auf 1,75 Euro erwartet. Diese Prognose, sichtbar an der grünen Linie, wird täglich mehrfach neu ermittelt.
Die AMI schrieb am 09.10.12:
Auch preislich sind sich die Teilnehmer des Prognoseausschusse weitestgehend einig. Der aktuell europaweit hohe Preis für Schlachtschweine wird auch über 2012 hinaus Bestand haben. Weiterhin knappe Stückzahlen, rege nationale und internationale Konkurrenz um das Produkt, sowie stetig steigende Kosten werden zumeist als Gründe genannt.
Spitzenreiter in den Preisprognosen ist Frankreich. Der Mittelmeerstaat erwartet im ersten Quartal 2013 einen um über 25 Prozent höheren Preis als im Vergleichszeitraum 2012.
Vergleichen wir die Prognose vom Oktober mit der Entwicklung bis Dezember:
Der französische Schweinepreis ist in dieser Zeit um 35 % gefallen und liegt aktuell nur noch 3 % über dem Preis vor einem Jahr.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
https://www.youtube.com/watch?v=FQWDhNloows
geht´s doch noch vor Weihnachten mit dem Preis runter? Wenn ja, dann fordere ich Masken, die nach oben offen sind!
@ Richard Ebert [#12]
Für die Fehlprognosen der Franzosen kann die AMI nichts, da sind die selber für verantwortlich.
Im April hatte die AMI in Brüssel den deutschen Jahresdurchschnittspreis für 2012 auf 174 Euro/100kg geschätzt. Nach elf Monaten stehen wir bei einem Schnitt (arithmetisches Mittel der Monatswerte) von 173,8 Euro/100 kg SG.
Die genannten 180 Euro/100 kg für das kommende Jahr sind so unrealisch nicht, wenn die EU-Erzeugung wie prognostiziert sinkt. Zu beachten ist übrigens, dass die EU-Preise in Kaltgewicht angegegeben werden, das heißt 2% über dem hier sonst üblichen Warmgewicht.
Grüsse
MissPiggy
Wieso wird Tönnies denn nicht das Handwerk gelegt? Warum wird nicht wegen Monopolstellung geklagt??
Unsere Leute sind mehr mit Tierwohl, QS, Arzneimittelrecht und Baurecht beschäftigt und vergessen den wesentlichen Bestandteil. Ohne Moos nichts los.
Nur EZG und Händler werden uns bei der Preisfindung auch nicht helfen, weil ihre Marge fast immer konstant ist. Futter könnte auch billiger sein wenn man die Börsen betrachtet...
@ Freewillie [#14]
Für die Fehlprognosen der Franzosen kann die AMI nichts, da sind die selber für verantwortlich.
Mir ging es darum gar nicht. Ich empfehle die Beiträge hier im Forum zu lesen, die noch im Oktober geschrieben wurden. Der Optimismus für die Preise der kommenden Monate war wieder sehr groß und in solchen Fällen ist der Preiseinbruch anschließend meistens sehr groß.
@ topigs [#15]
Warum wird nicht wegen Monopolstellung geklagt?
Einige Gedanken dazu:
Von wem soll geklagt werden ? Welcher Anwalt schreibt die Klageschrift ? Wer zahlt die Kosten, die ich auf sechs- bis siebenstellige Eurobeträge schätze ? Zum Beispiel könnten sich 200 Mäster hier aus dem Forum jeweils 5.000 Euro für die Klage zur Verfügung stellen (Freiwillige bitte melden !). Wie lange dauert ein Monopolverfahren - ich schätze 5 Jahre. Und was soll erreicht werden, etwa daß Tönnies weniger Marktanteil hat - vielleicht durch Aufspaltung in 5 eigenständige regionale Gesellschaften ? Dann haben die anderen zwei oder drei großen umso mehr.
Vielleicht kann sich ein Jurist äußern, der mehr davon versteht.
Zuständig wäre zunächst doch der Bauernverband oder die ISN mit ihrer fünfstelligen Zahl von Mitgliedern. Vorschlag: Fragen Sie dort per Mail wegen einer Klage an.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Clemens holt sich die Kohle sowieso; mit der neuen Maske seit dem 17.12 werden wieder all die "schlechten" Schweine bestraft; wenn man FOM schlachtet; und die "zu gut" ausfallen; dann wird die Auto-FOM Maske hinterlegt und man bekommt dennoch Abzüge...
Er ist doch jetzt auf dem Höhepunkt seiner Karriere; und hat die (Preis-) Hand über 20 Mill. Europäische Schweine; das soll ihm doch mal einer nachmachen; und nochmal; die Hauptunterstützer sitzen in Deutschland und nennen sich "Schlachtkonzerne".
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
zurück zum Thema,
der Preis bleibt bei 1,68 €
Gruß
-TS-
@ Richard Ebert [#16]
wenn ein Verfahren vor den Gerichten zu teuer wird oder nichts bringt, dann sollten - nein müssen wir Landwirte unsere Mitbürger (Verbraucher) über diese Missstände aufklären. Plakataktionen, kleine Demo`s usw.
Es gibt aber das grosse Problem, und das kennen die Schlachter, dass man kaum 2 Schweinemäster oder Ferkelerzeuger unter einen Hut bringen kann. Es fehlt, nach meiner Meinung, eine gut strukturierte und organisierte Dachorganisation (nicht die ISN), wie z. B. der "BDM", die uns alle vertritt und für uns die Preise aushandelt bzw. o.g. Aktionen planen und ausführen kann.
Einem Monopolisten sollte ein Monopol der Schweinemäster und Ferkelerzeuger gegenüberstehen um deren Willkür Einhalt zu gebieten!!. Eine schwache ISN, Erzeugergemeinschaften und einzelne Mäster können sich nicht wehren.
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#19]
"Es gibt aber das grosse Problem, und das kennen die Schlachter, dass man kaum 2 Schweinemäster oder Ferkelerzeuger unter einen Hut bringen kann. Es fehlt, nach meiner Meinung, eine gut strukturierte und organisierte Dachorganisation (nicht die ISN), wie z. B. der "BDM", die uns alle vertritt und für uns die Preise aushandelt bzw. o.g. Aktionen planen und ausführen kann."
Es muss den Mästern und Erzeugern noch schlechter gehen, irgendwann verbünden die sich schon und gehen dann vielleicht noch radikaler auf die Straße als in Frankreich. Dann zählt das vererbte Argument nicht mehr!
Aber wer weiß, wenn das Fass übergelaufen ist, ob es dann nicht schon zu spät ist!?
MfG
@ PorkyPig [#20]
Zu spät für was? Die Ställe bleiben doch stehen, und das wissen C.T. und seine Artgenossen doch genau. Egal ob der Bauer pleite geht, es wird sich immer ein neuer Betreiber finden. Warum sollten sich die Herren dafür interessieren, wer die Schweine produziert, die sie schlachten?
Das mit der Dachorgansisation kann und wird nicht funktionieren. Dafür ist die Erzeugerseite zu zersplittert und kleinstrukturiert. Um in der Vermarktung gegenüber den Abnehmern bestehen zu können, benötigt ein solcher Verband Vorraussetzungen, die ein guter Teil der Mäster nicht immer bereit sein werden zu erfüllen. Dazu gehört im übrigen auch eine Andienungspflicht, auch wenn man seine Schweine aufgrund einer guten Marktlage gerade woanders besser verkaufen kann. Selbst wenn wir sowas auf die Beine stellen könnten, werden Schlachter und Händler das mit ihren Mitteln zu verhindern wissen und einen Keil zwischen die Mäster treiben, was ihnen leicht fallen dürfte, weil keiner dem anderen etwas gönnt, insbesondere unter den Landwirten. Das ist doch sprichwörtlich so und allgemein bekannt.
Gruß Pigeldy
Warum ist den so eine Grabesruhe im Forum. Gibt es keine neuen Infos?, ist die Verunsicherung wie es weiter geht so gr0ß das keiner daneben liegen will ? oder liegt es an der ruhigen, friedvollen Vorweihnachtszeit.
Wenn ich so meine ganzen Informationen für die nächsten Wochen zusammenfasse habe ich kein gutes Gefühl für den Schweinepreis. Ich glaube die Rote Seite will wieder mal zeigen wer der stärkere "Partner" in dieser so oft beschworenen Partnerschaft ist.
Weihnachtliche Grüße
georg2
Hallo,
und wieder ein Beispiel der Profitgier unserer Abnehmer:
http://www.ami-informiert.de/ami-maerkte/ami-weitere-maerkte/ami-maerkte-meldungen/article/deutlicher-preisanstieg-fuer-frischeprodukte-im-november-2012.html
Die Preisnachlässe auf Seiten der Erzeuger werden sicherlich nicht an die Verbraucher weitergegeben. Dadurch sinkt der Verbrauch zusätzlich und unsere Absatzmöglichkeiten auch. Alles zum Wohle der Handelsriesen.
Nach meiner Meinung verdienen folgende Berufsstände und Gruppen an unseren Produkten in Prozent:
Erzeuger (Mäster): max. 10 %
Schlachter: ca. 100 %
Zerleger: ca. 100 %
Einzelhandel
incl. Discounter ca. 200 %
mfg
Bigpig
@ georg2 [#22]
draußen wird zur Zeit viel dummes Zeug erzählt!!! 1,68 € steht!
Gruß
-TS-
Russland droht mit neuen Einfuhrsperren Russland droht mit neuen Einfuhrsperren Ab Mitte Januar 2013 drohen neue Importbeschränkungen für Schweinefleisch durch die russischen Behörden. Die deutschen Exporteure beobachten dies mit großer Sorge. Sie fürchten, dass der Schweinepreis in Deutschland von heute auf morgen um 15 Cent je kg sinken könnte, wenn die Russen Ernst machen. Immerhin ist Russland der wichtigste Exportmarkt für deutsches Schweinefleisch.
Hintergrund: Der Chef der russischen Veterinäraufsicht „Rosselchosnadsor“, Sergej Dankvert, hat bereits mehrfach Kritik an der deutschen Veterinäraufsicht geübt. Er bemängelt, so berichtet die Agrarzeitung, dass in Deutschland die Zuständigkeiten auf verschiedenen Verwaltungsebenen angesiedelt sind. In Bonn gebe es mit Frau Dr. Schwabenbauer zwar eine direkte Ansprechpartnerin. Deren Kompetenzen seien aufgrund der föderalistischen Strukturen jedoch eingeschränkt. Die eigentliche Verantwortungen für Veterinärfragen liege bei den Ländern. Und die operative Umsetzung erfolge durch die Amtsveterinäre der Landkreise. Hier fehle es an der nötigen Transparenz, bemängelt Dankvert.
In der zweiten Dezemberwoche hatte es deshalb Gespräche auf politischer Ebene zwischen Agrarstaatsekretär Dr. Robert Kloos und einer russischen Delegation gegeben. Im Anschluss daran hatte Dankvert den deutschen Kollegen Zeit eingeräumt, um die Situation zu verbessern. Geschehe dies nicht, drohe ein Einfuhrverbot für Schweinefleisch aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern.
Staatssekretär Kloos kündigte zwar die Bildung einer „Expertengruppe Export“ an. Deren Einflussmöglichkeiten sind nach Expertenmeinung jedoch begrenzt. Denn schließlich rüttelt die russische Kritik an den föderalistischen Grundpfeilern der Bundesrepublik. (lh)
@alle
Ich bin ganz grundsätzlich gerade nach dieser abgelaufenen Woche der Meinung das es überhaupt.
keine Zusammenarbeit zwischen Mästern, Händlern und Schlachthof gibt! Ich denke die Interessen auf diesen drei Ebenen sind mittlerweile so unterschiedlich, das der Zwist nur noch größ er werden muss!
Sehen wir den Standpunkt des Erzeugers, bleibt festzuhalten, das dieser lediglich versucht mit
einem bestimmten Material kostendeckend zu produzieren!
Sehen wir den Händler, arbeitet dieser nicht mehr wie vor 20 Jahren im Sinne des Produzenten,
Sondern glotzt nur noch nach der Auslastung seiner Züge!
Sehen wir den Schlachthof, schaut der nur noch nach Auslastung der Schlachthaken!
Alles in allem macht jeder das was er für sich am besten erachtet, aber mit Sicherheit nicht was
nachhaltig für alle Stufen richtig wäre!
Wie soll ein solcher Hühnerhaufen gegen eine geballte Marktmacht, wie die des LEH antreten können?
Wenn wir nicht nachdenken, wie wir die Zukunft miteinander gestalten wollen, werden wir auch in Zukunft die Verlierer sein!
Solange Erzeuger versuchen Schlachthöfen minderwertiges Material (leerfleischige Herkünfte)
als "normale" Schweine unter zu jubeln und Schlachthöfe andere Hebel ansetzen um zu ihrem
"Recht" zu kommen, werden wir alle angesichts dieser Uneinigkeit nicht weiter kommen!
Da trifft das Motto zu , wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte.
Schlachthöfe bleiben Schlachthöfe und produzieren auch in Zukunft keine Schrauben, nur weiß
jeder irgendwann, wohin er grundsätzlich gehört und mit wem er auf Dauer zusammen arbeiten will
oder sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann.
Mistrauen auf beiden Seiten hilft uns jedenfalls nicht weiter sondern
stärkt nur unsere Abnehmer!
Wir brauchen letztendlich den Rohstoff und unsere Lieferanten einen verläßlichen Partner.
In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten ein frohes Weihnachtsfest, ein par besinnliche Stunden
mit der Familie, und für 2013 ein besseres Auskommen mit dem Einkommen als 2012!
Letztendlich sind wir alle voneinander abhängig!
In diesem Sinne, alles Gute!
Gruß Bronto