Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Schweine: Wie wird der V-Preis am 22.02.2013 ?

Hallo zusammen,

aus Rheda Deutschland hört man bereits heute schon, das man nicht mehr wie 1,68 € bezahlen wolle / wird !?!
Man hört aber auch, das er nicht "überall" 1,68 € bezahlt, sondern auch teilweise die 1,71 €.

Ist das Lebendangebot so "groß"? das er sich das "erlauben" kann?

Was hören andere hier im Forum?

Gruß
-TS-

Geschrieben von Topschwein am
Speedy
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

In Anbetracht der Tatsache, dass sich der grosse sonst erst ab Mittwoch mittag zu der kommenden Notierung äussert, verwundert mich dieses Statement bereits am Dienstag schon sehr.
Scheint mir wieder mal auf eine reine Machtprobe von seiner Seite hinauszulaufen.

Meine Informationen sagen, dass NUR der grosse, sein Speichellecker in Essen (Oldb.) und der holländische onzern die 1,68 €, ALLE anderen 1,71. Hat jemand andere Informationen?

Alle, mit denen ich sprechen durfte, berichteten mir, dass sie 50-100 % ihrer sonstigen Mengen von den Standorten des Grossen abziehen konnten. Dies würde dafür sprechen, dass er Probleme kriegt seine Stückzahl zusammenzukriegen. Die stark exportlastige Ausrichtung seines Unternehmens könnte aber auch dafür sprechen, dass er seine Standardmengen gar nicht enötigt, denn Richtung Ostblock geht wohl erstaunlicherweise immer noch wenig bis gar nix.

Ich gehe zumindest von einer unveränderten Notierung aus, gegen die sich der Grosse dieses Mal vielleicht(???) alleine wehren muss.

MfG
Speedy

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#1]

Du musst mal bei Verein Deutscher Tönnies Lieferanten ( so héisst der Verein doch) nachfragen...
Hier wird das so gehandhabt:
http://www.efq-syke.de/fileadmin/user_upload/pdf/preisnotierungen-schweine.pdf
Man beachte die Wortwahl "Hauspreis möglich".....

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Werner
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#1]

Sie haben Recht.Der Große zahlt auch z.T. die 1,71, und es gibt nicht wenige die Freitag von einem weiter hoch (1,75-1,80 Euro) reden.Fakt ist es fehlen Schweine also Preis hoch.

Schönen Tag noch

Werner

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Werner [#4]

Klar, seine Hauptlieferanten bekommen auch min. € 1,71 und etwas anderes kann und wird er auch nicht machen. Ein Konzern wie C.T. ist nun einmal auf eine gewisse tägliche Menge an Schweinen angewiesen. Er muss seine grossen Abnehmern ja beliefern, tut er es nicht, kennt er die Folgen.

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ papuawenzel [#5]

da hast du nicht ganz unrecht. Den kann man nur mit Stückzahlen packen und nicht anders! Wenn der bei Aldi / Lidl anruft und sagt er könne 1 Tag kein
SB Fleisch liefern, was meinst du was dann da los ist und was das kostet.

Aber warten wir es mal ab, heute ist erst Dienstag und bis Freitag ist es noch ein langer Weg. Aus Sögel hört man aber, das dort gestern und heute schon
merklich weniger angeliefert wurden?!?

Was hören andere von der Vion, wie verhält die sich - gerade jetzt mit der "neuen" Partnerschaft auf Stückzahlen ( Emstek )???

Gruß

Hanna
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#6]

ich hab gehört, dort wird 1,71 gezahlt. Übernehme aber keine Gewähr.

Gruss
Hanna

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

hier kostenloser Nachhilfeunterricht in Sachen Mathematik:
1,68€ + 0,05 = 1,73€
1,71€ + 0,02 = 1,73€
Am Ende ist doch alles dasselbe!
Milchmädchenrechnungen! Wer was braucht bezahlt es über Umwegen.
Was soll dieses, sich gegenseitig die Taschen volllügen eigentlich?
Gruß Bronto

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Vion zahlt (auch) den V-Preis. Ob das für alle gilt, kann ich aber nicht sagen.....

Franz
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#6]

@ Hanna [#7]

Emstek.
Klappt wohl noch nicht alles mit der neuen rumänischen Schlachtkollone. Wollen aber schlachten, und bekommen auch wohl Schweine. Wie die die bekommen? Sind auch wohl ein paar mehr Ausländische dabei. Gestern wurde die angestrebte Schlachtmenge um ca. 1000 verfehlt. War wohl ein technischer Defekt.

Gruß

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Franz [#10]

Es wird langsam Zeit, dass auch von ganz "Oben" die Zustände in der gesamten Schlachtbranche einschl. aller nachgelagerten Verarbeitungsbetriebe richtig auf die Finger gehauen wird. Was dort oft abgeht ist einfach Menschen verachtend. Das haben u.a. auch die Berichte in den zurückliegenden Wochen über die Branche im Oldenburger Münsterland gezeigt. Und auch in anderen Regionen dürfte es nicht besser sein. Zumindest hat sich hier vor Ort die Politik und auch Kirche eingeschaltet und die Sache in Bewegung gebracht.

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die Vion in Emstek bekommt doch sehr viele Schweine hier aus der Gegend; weil die das ganze Maskentheater nicht mitgemacht haben; dort gibt es einizg die Schinkengrenze; aber die wird wohl kaum angewandt.

Das nachsehen hat eindeutig der; wie Speedy sagt; "Speichellecker"; dem fehl(t)en doch sehr viele Schweine.

Und einer der Hauptlieferanten steht mit dem Rücken zur Wand; weil andere deutlich mehr ausweichen und denen die Schweine wegnehmen. Deshalb auch die Maskenänderung dort quasi zurück.

Inwieweit das nun an den Endlieferanten weitergegeben wird weiss ich nicht; ich verkauf immernoch im Schnitt.

@ papuawenzel [#11]

Das sag ich ja; nicht nur wir verhalten uns stark am Rande der legalität; auch andere machen das genauso.
Die haben aber "andere" Mittel; da landen doch schonmal tote Tiere vor Pastors Eingang..

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

http://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Die-merkwuerdigen-Methoden-des-Nabu-1064279.html

Vielleicht müssen wir demnächst auch je 1000 Mastplätze 10000 Euro zahlen...

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

mal zurück zum Thema;

ich habe die Befürchtung, das der Preis morgen 3 cent zurück geht!?! Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die grüne Seite und der rote ( Rheda Deutschland )hätte mal wieder gezeigt, wozu er in der Lage ist! "Mitmacher" gibt es bei "runter" immer ganz
schnell ............. . Welche EZG, privater Handel etc. will die 3 cent tragen?

Für mich steht fest, der Schweinepreis hat schon lange nichts mehr mit den "normalen" Marktgesetzen zu tun! Er ist "manipulierbar" gewesen und bleibt es auch. Aber jeder "grüne" - dieses soll bitte keine persönlich nehmen! packt sich jetzt mal an seine eigene Nase - ihr habt "Rheda Deutschland" dazu gemacht!
Diese ganze Scheiße - Schmusekurs hin und her ........ bla, bla, bla und nochmal bla, bla, bla .............. . Der denkt nur an sich, an sich und an sich und an keinen anderen!

Sorry - mehr fällt mir nicht dazu ein.

Und noch was, Vion, die "grünen", der "Speichellecker" etc. etc. - das sind alles Trittbrett Fahrer - wenn Rheda Deutschland hustet - sind alle anderen krank! und nichts anderes.

Schönen Abend
-TS-

zchwein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Mitte januar hat bronto gesagt: der Große hält der preis gleich aber muss eigentlich runter. Jetzt wollte Er gleich wenn anderen hoch konnen/wollen. Warum diese strategie?

Werner
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#14]

Da gebe ich Ihnen absolut recht.Die Frage ist jetzt nur wie ändern wir dieses nun denn unsere Vertreter in den Organisationen(WLV etc.) sind zwar unsere Vertreter aber nur für ihre eigenen Interressen. Bsp. fast alle Kreislandwirte in NRW haben ein Biogasanlage von 2005/2007. Schade

Werner

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#14]

Exakt,
"Für mich steht fest, der Schweinepreis hat schon lange nichts mehr mit den "normalen" Marktgesetzen zu tun! Er ist "manipulierbar" gewesen und bleibt es auch. Aber jeder "grüne" - dieses soll bitte keine persönlich nehmen! packt sich jetzt mal an seine eigene Nase - ihr habt "Rheda Deutschland" dazu gemacht!"
Und genau das ist auch der Grund ,dass die ganze Diskussion ob rauf oder runter total überflüssig ist, da kann bronto schimpfen und am liebsten nur 1,40 zahlen, der in Rheda macht den Preis punkt aus. Und ich hab ihm seit 15 Jahren kein Schwein verkauft.
der brauch im Moment anscheinend viel Geld, diktiert den Preis, hat im Verkauf keine Konkurrenz zu befürchten, im Einkauf spielt er seine Großhändler gegeneinander aus und meine grünen Kollegen sind als Lieferanten heimlich stolz darauf, dass der Einzelne dann doch den NW preis bekommt.
Der Schweinepreis ist einzig und allein ein Tönniespreis und nur die "Tönnieslieferanten" können das ändern.
Das ist wie beim früheren Landadel. Es wurde nur ausgebeutet, aber alle wollten beim Mächtigsten der Gegend immer gut Freund sein und akzeptierten alles was von da mildtätig gegeben wurde.
Das Monopol dieses Schlachtadeligen ist auch einzig und allein der Grund weswegen an der Schweinebörse kein Marktgerechter Preis gehandelt werden kann.

Gruß Paul

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ paul [#17]

Wo ist das Problem?
Wenn sich zwei andere zusammen tun und öffentlich mehr geben; dann wird denen die Bude eingerannt; dann bekommt er schnell weniger Tiere.
So ganz einfach ist das.
Nur wie Topschwein schon sagt; seine grossen Kollegen sind von dem noch mehr abhängig wie wir.
Es wird niemals irgendwer weniger an ihn liefern; denn unter der Hand wird er immer mehr geben...
Und weil er keinen "Öffentlichen" Preis machen darf; deswegen die Handlangervereinigung die neu geschaffen wurde.
Die zwei/dreimal im Jahr; in denen er seine anderen Schlachterkollegen ärgert sind doch Peanuts im Gegensatz zu den Einsparungen zur besten Zeit wie zum Grillen oder im Spätsommer.
Der LEH wird auch einen Teufel tun sich von einem einzigen Abhängig zu machen; dann kann man keinem mehr ausspielen.
Noch aber kann Clemens mit allen Spielen; und wer ihn letzten Herbst im Managerforum gesehen hat; dem wird auch der Eindruck nicht entgangen sein; dass er für den Erhalt des Machtspieles seine Seele verkaufen wird; sprich es auf garkeinen Fall zu einer Firmenteilung innerhalb der Familie mit seinem Neffen kommen wird; da er dann auf Platz 3 oder 4 zurückfallen wird; was bei ihm eine "Kastration" gleich kommt; dann eher schon ein "Börsengang" des ganzen Ladens.
Seine Strategie finde ich schon bemerkenswert; und obwohl ich ebendso davon betroffen bin an der nicht stattfindenden Preisfindung und den schlechten Preisen zolle ich ihn doch einen sehr hohen Respekt; denn er hat definitiv keinen Wettbewerb zu fürchten.
Zudem weiss er geschickt seine Freunde zu setzen; sei es im Einkauf des LEHs; sei es in der Händlerschaft oder sonstwo.
Wie Kollege BigPig in dem anderen Thema schon angemerkt hat; dass der Landwirt keine Rechnung schreibt sei noch angemerkt; wieso setzt sich unsere Vertretung wie die ISN nicht dafür stärker ein?
Versuch mal dem Schlachthof eine Rechnung zu schreiben; dann kannste deine Tiere doch gleich in die TKBA karren.
Wenn aber eine solche Dachorganisation wie o.g dafür einsetzt; dass Schweine nur gegen Rechnung anstatt Gutschrift gekauft werden müssten; dann würde das ganz schnell anders aussehen.
Die sitzen aber in vielen Dingen dicke mit drin in dem ganzen Sumpf; genauso wie der ganze Viehhandel; deren LKW ausgelastet sein müssen...
Wieso keine Internetbörse mit Gewicht ab Waage mit sofortiger Rechnungsschrift?
Lebendgewicht mal Preis minus Vorkosten mal Steuer; sowas sollte jeder Landwirt aufs Papier bekommen.
Dann würden jede Woche 500000 Tiere über das Internetportal gehen; und der Preis würde transparent; denn und das ist das nächste; das ist er ganz bestimmt nicht; der bewegt sich mittlerweile wie der Ferkelpreis in das Land der Mythen und Träume.
Der V-Preis oder oder wie er noch nennt ist nur ein Orientierungspreis; dann kommen die siebenhundertachtundfünfzigtausend Masken hinzu und diverse Auf und Zuschläge; sodass man wenn man Glück hat irgendwo bei Basis minus 2 ct liegt; wenns dumm läuft bei Basis minus 15 ct.

Aber solange sich nichts an irgendwas ändert; wird sich auch der Landwirt nicht ändern brauchen; warum auch; er wird überall gleich beschissen; dann kann er auch gleich nach Clemens liefern; da weiss man wenigstens; dass das Geld auf Schalke gut angelegt ist.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#18]
Bitte nicht krumm nehmen, sei doch mal konsequent, beklag nicht alles in blumiger Sprache. Du hast wie ich weis eine große Anzahl von Schweinen. Verkünde hier, daß du ab sofort keine Tiere mehr zu Clemens schickst,überzeug deine Kollegen zum Gleichtun und zwing den Monopolisten zu Marktpreisen . Und erzähl uns nicht das wir das erst gar nicht versuchen brauchten weil...... .

Pigeldy
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ paul [#19]

die Idee ist an sich gut, nur leider nicht umzusetzen, weil im Schweinemarkt wenige große Abnehmer mit gleichzeitig vielen kleinen Anbietern interagieren. Da ist auch einer mit 15000 Mastplätzen viel zu klein, um Marktmacht ausüben zu können. Nachzulesen unter anderem bei Mankiw/Volkswirtschaftslehre. Jeder tut letztendlich das, was für seinen Betrieb das Richtige ist, denn generell herrscht auch unter den Mästern Konkurrenzkampf, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.
Und wenn man am Jahresende einen Strich drunter macht, dann ist es so, dass Tönnies mit die besten Preise pro kg Lebendgewicht zahlt (nach Vorkosten, Ausschlachtung und Klassifizierung). Das ist mit ein Grund, warum er so groß werden konnte und deshalb heute zunehmend Marktmacht ausüben kann, denn anscheinend kann er die Einkaufspreise besser umsetzen und/oder er hat geringere Kosten als die Konkurrenz. Also genauso wie bei den Mästern, der eine kann zu 1,75 kostendeckend produzieren, während der andere mit 1,90 noch nicht klar kommt. Ich will Tönnies nicht das Wort reden, aber es gibt nunmal durchaus Gründe dafür, dass die Entwicklung in der Schlachtbranche so ist wie sie ist.

Warum dann zur Konkurrenz gehen? Da stehen am Jahresende häufig schlechtere Erlöse für die Mäster als beim großen Guru. Aufhalten können wir die Entwicklung durch Appelle jedenfalls nicht. Dazu bedürfte es einer schlagkräftigen Bündelung des Angebotes auf der Erzeugerseite, mit allen Begleiterscheinungen wie beispielsweise einer Andienungspflicht. Darüber wird seit Jahren fabuliert, aber auf größerer Ebene als bei den EZG´s hat sich nie irgendwas getan.

Die andere -und wahrscheinlichere- Möglichkeit für die nächsten Jahre ist das entstehen von Integrationen wie im Geflügelbereich. Das könnte für die Erzeuger z.T. eine finanziell bessere Lösung sein, nur muss man sich im Klaren sein, dass dann ein wesentlicher Teil unternehmerischer Freiheit aufgegeben werden muss ,den wir aber realistischerweise sowieso jetzt schon nicht mehr haben, wenn wenn man sich nicht in die Tasche lügt.

Gruß Pigeldy

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#18]

Sag, wo haben wir denn wirklich Interessenvertreter?
Wir haben zig Verbände/Institutionen aber keine "Vertreter". Aber sind wir nicht auch selbst schuld daran? Einigkeit unter Landwirten/Bauern habe ich noch nicht erlebt und werde ich auch nicht erleben, das ist die eigentliche Krucks. Selbst in der Politik gibt es unter den Parteien mehr Einigkeit als unter uns!

p.
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Pigeldy [#20]

"Und wenn man am Jahresende einen Strich drunter macht, dann ist es so, dass Tönnies mit die besten Preise pro kg Lebendgewicht zahlt (nach Vorkosten, Ausschlachtung und Klassifizierung)."

Also die Aussage möchte ich doch mal ganz klar in Frage stellen, ich denke das wirst du so auch nicht halten können!
Es gibt mit Sicherheit eine Hand voll Schlachthöfe die mit Sicherheit den gleichen Preis pr kg SG Gewicht zahlen, wenn nicht auch mal mehr.
Dazu gibt es auch Auswertungen.

Wo hast du deine Zahlen her??

Unique09
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Naja, um Schweine betteln und dann Hauspreise!!!!!

Ich glaube jeder, wirklich jeder( auch das Kartellamt) hat persönlich Angst ( um sein eigenes Leben ) ins Visier von Menschen zu gelangen, die regelmäßig brutal ( Ausbeutung der osteuropäischen Mitarbeiter, Staranwälte bei regelmäßigen Prozessen, Preisdumping, Familienstreitigkeiten bis vor Gericht, Russlandgeschäfte usw.) auffällig werden.

http://www.agrarheute.com/franzoesisches-kartell

Pigeldy
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ p. [#22]

aus eigenen Schlachtdatenauswertungen der letzten 6 Jahre. Je nach Genetik, Fütterung, Vermarktungswegen usw. ist das natürlich bei jedem wieder anders.

Ich habe doch gesagt, ich will keine Werbung für Tönnies machen, aber es gibt nunmal objektive Gründe, warum er so groß werden konnte. Da kann man ihm unternehmerisches Können nicht absprechen. Wir haben ihn mit groß gemacht, eben weil er mit die besten Preise zahlt, und deshalb viele Mäster ihre Schweine zu ihm und nicht zur Konkurrenz fahren. Dadurch haben wir ihm den Status, den er jetzt hat, maßgeblich mit verschafft. Und zwar mit allen negativen Begleiterscheinungen wie Hauspreisen und Beeinflussung des V-Preises.

Ich will hier nur verdeutlichen, warum die ganzen Appelle gegen Tönnies zwangsläufig ins leere laufen müssen. Die Landwirtschaft ist eben gegenüber den nachgelagerten Bereichen zu kleinteilig strukturiert, selbst wenn jeder Mäster 15000 Schweine im Stall stehen hätte.

Man sollte aber nicht immer nur die eine Seite der Medaille betrachten. Ohne eine starke Schlachtindustrie wäre das Wachstum in der Mast in den letzten Jahren nicht möglich gewesen. Wer das bezweifelt, sollte mal einen Blick zurück in die 90er Jahre werfen, als der LEH die Schlachter an die Wand gedrückt hat und der Landwirt Angst haben musste, ob er überhaupt sein Geld bekommt, weil die Roten chronisch pleite waren.

Gruß Pigeldy

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Pigeldy [#20]

Grundsätzlich in der Analyse einverstanden,
trotzdem was nutzt mir ein Monopolist der mir durschnittlich 1,60 /Kg zahlt, 0,5 Cent mehr als sein Mitbewerber., gleichzeitig der Monopolist aber den Fleischabsatz und Preis europaweit bestimmt und durch seine Macht einen Preis von möglichen 1,68 /Kg ? bewusst verhindert. Und es ärgert auch wenn alle sich dem Schicksal ergeben, gleichzeitig lieber die 0,5 Cent mitnehmen .
Ich halte garnichts von Neiddiskussionen, aber es ist das uns entgangene Geld was wir im blauen Trikot über den Rasen von 04 laufen sehen.
Und wer jetzt meint das die anderen ja auch ihm konkurieren könnten, der sollte Topschwein fragen welche Macht wir diesem Unternehmer durch unsere blauäugigkeit gegeben haben.

Gruß Paul

BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo,

es stellt sich mir, abgesehen von der Diskussion um C.T. oder Preise, in die ich mich nicht mehr einmischen möchte, die Frage: Wie lange können wir Mäster diese Verluste noch wegstecken. Fakt ist, dass jeder Mäster z. Zt. mindestens 10 Euro jedem Schlachtschwein an den Schwanz bindet!!!.

Hier im Forum diskutiert man nur über die Preiswillkür der roten Seite (C.T.usw.). Die Diskussion sollte aber um die Frage erweitert werden, was können wir ändern??.

mfg

Bigpig

Bauer Bernie
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Topschwein [#14]

Welche EZG, privater Handel etc. will die 3 cent tragen?

Genau das ist ein Punkt der dringend geändert werden muss!
Welches Interesse besteht denn bei den EZG´s die an der Preismeldung beteiligt sind in Preisdruckzeiten einen höheren Preis durchzusetzen wenn sie bei Hauspreisen die Differenz aus eigener Tasche drauflegen müssen?

Da sind die Lieferanten dieser EZG´s gefragt dies dringend zu ändern.
Ein Vertrag der dem Landwirt den V-Preis garantiert ist keinen Schuss Pulver wert!

Mfg

BB

MFO
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Bauer Bernie [#27]

Endlich mal einer der es kapiert hat!!!

Damit wäre es möglich einen strategischen Preis zu machen. Wer dann meint er müsste Hauspreise machen wird eben so gut es geht umfahren und bekommt weniger Ware. Die Auswirkungen und Zwänge die damit entstehen wurden hier ja schon beschrieben.

Nur so kann die grüne Seite am Markt Druck ausüben und der Wettbewerb wird gestärkt.

Damit es aber so weit kommt, müssen die Mitglieder der EZG´s dieses von Ihrem Ehrenamt verlangen. Daß das nicht einfach ist, weil ja auch gewisse "Verknüpfungen" bestehen weiß ich, dennoch geht es um´s Geld der Mitglieder.

CT soll mal gesagt haben, eine EZG die sich gegen Ihn stellt, gibt es in einem halben Jahr nicht mehr. Das sind aber nur Nebelkerzen die genau das was ich oben beschrieben habe verhindern sollen.

Gruß
mfo

JBH
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Der Zug für Schweinemäster scheint allmählich abgefahren zu sein. Tönnies hat die anderen dazu animiert und er wäsch seine Hände in Unschuld.. Dieses Mal waren es wohl die Anderen, dei den Preis runtergedrückt haben.. CT Hat alles gut im Griff. Als nächstes haut uns unsere Regierung Niedersachsen mit Anlauf welche in die Fresse.. gute Nacht Schweinemäster...

JBH

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ JBH [#29]

Wir Bayern könnten ohne die Niedersachsen ganz gut leben.
Das wahr jetzt nicht böse gemeint ,aber so mal zum nachdenken.

Gruß Fritz

papuawenzel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ fritz44 [#30]

Umgekehrt könnte vielleicht ein Schuh draus werden ...
Auch nur mal so zum nachdenken Fritz.

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