Schweine: Wie wird der V-Preis zum 12.04.2013 ?
Hallo zusammen,
am WE war das Geschäft - bis auf Kotelett / Lachse und die "weiße" Verarbeitungsware noch o.k! aber seit heute morgen läuft gar nichts mehr! wie tot !
Stand jetzt sollte der Preis am kommenden Freitag nach "unten" gesetzt werden - weil man anfängt viel "dummes" Zeug zu machen!
Lachse werden "verschenkt" und die weiße Ware gibt es fast "umsonst" - bloß nicht einfrieren! Das ist alles nicht normal was da läuft!
Aber man - oder besser "einer" versucht weiter auf unverändert - das ja die Wurst und SB Fleischpreise nicht runter gesetzt werden - den Lidl, Aldi und Co. sind schon mächtig am "trommeln" und das wird immer "häftiger" - es wird oder besser - es muss was passieren - egal in welche Richtung. Aber jetzt hofft jeder erstmal, das dass Wetter besser wird, ab er der ganze "Grillkram" kommt aus den Froster Beständen! und nichts anderes .................
Aber schauen wir mal, was da kommt - lebende Schweine sind zumindest reichlich vorhanden!
Gruß
-TS-
@ Topschwein [#1]
Meine Meinung: Es sieht so aus als wenn es Freitag rauf geht und die ersten trommeln wieder damit keiner es wagt am Freitag rauf zu melden . Echt armsäglich diese Duckmäuserei.
Werner
@ Topschwein [#1]
hättet ihr Grossen der roten Zunft mal eure Gefrierhäuser im Januar und Februar für die zu diesem Zweck zu hohen Preise nicht so brechend voll gemacht, dann wäre wohl einiges anders gelaufen dieses Jahr. So wird das nix mehr weder für rot noch grün. Aufgrund der hohen Bestände sind mittlerweile bei einigen auch die Konten schon leergefegt und nun werden Mengen reduziert wegen kein Geld, keine Kisten, kein Platz im Froster. Schau ma mal wer demnächst alles den Bach runtergeht und wer dann alles kein Geld mehr bekommt, egal ob auf dem Papier ein hoher oder niedriger Preis vermerkt ist. Alles was da in letzter Zeit geschehen ist hat mit einer normalen Preisfindung nach Angebot und Nachfrage gar nix mehr zu tun. Das ist alles reine Spekulation und bei Spekulationsgeschäften kann man mal Sieger aber auch Verlierer sein.
So wie es aussieht wird es dieses Jahr nur noch Verlierer geben!
@ Gelber [#3]
Warum immer so negativ?
Gewinner wird es viele geben; als da währen:
Zuerst einmal Tönnies; der geht auf die 40% Marktanteil dieses Jahr
dann tausende von Kommunen; die ungehemmt die Kostenschraube erhöhen können da die offizielle Inflation ja niedrig bleibt
dann die Ferien/Freizeitindustrie; die den Deutschen für 199 Euro zehn Tage nach Tadschikistan schicken kann
dann die Stromkonzerne; die ungehemmt den Strompreis erhöhen werden
und noch viele andere mehr; die Dinge produzieren; die kein Mensch dringendst braucht; deren Konsum aber drastisch eingeschränkt werden würde.
Und dann noch die Politiker; was denkst du denn was das für einen "Sinn" macht; wenn man nun einschreitet weil Waren unter Gestehungskosten ( und das ist ja nun mal so) verkauft werden und das kurz vor der Wahl...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
http://www.schweine.net/deutsche_schweinefleischexporte_gestiegen.html
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Topschwein [#1]
Diese Diskussion ist die Vorbereitung auf den Versuch des finalen Stoss am Freitag. und dann kommt der Nächste und erzählt uns daß wir doch wieder selber schuld sind,echt pervers. Die Einkäufer des LEH lachen sich ins Fäustchen und in 3-5 Wochen sind dann die Ferkelerzeuger die,die alles ausbaden müssen, Leute, jetzt werden die Preise gemacht und wer noch weiter nach unten drückt, der hat es nicht kapiert. Mit -20 € bis -25 € bei den Vollkosten kann kein Mäster euch noch lange beliefern. Der Preis muss Freitag rauf.
Gruß Paul
@ paul [#6]
ich schreibe nur was zur Zeit los ist. Der Preis soll doch rauf - mir persönlich ist das egal! Aber das Geschäft gibt es zur Zeit - vielleicht ändert sich das ja noch? nicht her!
Aber gut.
-TS-
@ Topschwein [#7]
Das Problem, ihr schafft es scheinbar einfach nicht den Preis beim LEH rauf zu bekommen. Die haben längst an der Preisschraube gedreht und ihgre Margen erhöht, kannste jeden Tag in den Zeitungen und Wurfblättern lesen. "Sonderangebote" zu Hammerpreisen.
Kommt doch von Dir "Kein Arsch in der Hose". Frag ich mich: wer denn !
Fakt ist nun mal, das uns das Geld ausgeht und weitere AUflagen die Produktion erheblich verteuern. Das wird nicht zu steigendem Angebot führen sondern geht Richtung Exitus.
@ papuawenzel [#8]
Warum soll der LEH mehr bezahlen????? Haben die ein Problem ??????
Großes Angebot, geringe Nachfrage in den Läden !
Bezahlst Du für Ferkel auch 20 € mehr wenn es Ferkel im Überfluss gibt ?
Es gibt nur ein Problem, die Produktions- und Schlachtzahlen !
Alle zusammen 30% weniger produzieren und die Margen verbessern !
@ papuawenzel [#8]
du hast ja gar nicht unrecht, aber es ist einfach!! zuviel da. Es gibt Schweine ohne Ende und das weiß die abnehmende Hand auch! Aber alles schon 1000 x geschrieben.
Gruß
-TS-
@ Topschwein [#1]
Das ist schon lange mein Reden! Der Preis ist wie an der Börse,-künstlich durch Dummheit der Schlachtbetriebe aufgebläht! Diese Blase wird definitiv platzen! Hoffentlich setzt hier langsam mal der Verstand ein und damit die Erkenntnis das Menge nicht alles ist. Dieser unv. Preis ist seit Wochen nicht marktgerecht!
@ Werner [#2]
Bei solchen Aussagen ziehe ich es vor mich mit Kleinkindern zu unterhalten, da ist das Gesprächsiveau höher.
@ Gelber [#3]
Frohes neues Jahr erstmal! Willkommen zurück!
Mit Deiner Aussage gehe ich 100% konform!
@ paul [#6]
Wir werden von unseren Abnehmern genötigt zu Preisen zu liefern, zu denen man nicht liefern kann, also, warum sollte das bei euch anders sein? Und warum ist das so? Weil es zuviel Ware gibt! An der Situation wird sich nichts ändern, es sei denn, es wird weniger produziert, d.h.
das Schreien nach höheren Preisen ist unbegründet solange zuviel produziert wird. Das solltest auch Du langsam mal begriffen haben!
Gruß Bronto
Nur mal dem Wetter zufolge, Wochenende um 20 Grad, müßte der Preis am Freitag ja endlich steigen! Diese Impulse brauchen wir nun auch dringend! Ich hoffe, dass am Sonntag halb Deutschland in den Startlöchern steht zum Angrillen!
MfG
@ PorkyPig [#12]
wird auch Zeit, aber 90 % kommen aus den Gefrierhäusern - die bis zum "bersten" voll sind!
Gruß
-TS-
@ Brontosaurus [#11]
Danke, wünsch ich ebenfalls, kann ja nur besser werden.
@ PorkyPig [#12]
Geht das Grillen los dann ist das, wie Topschwein schon schreibt, zumeist Ware aus dem Froster. Wenn ich meine 3 Scheiben Grillsteak, welche vom Froster produziert wurden, verzehrt habe, dann brauche ich kein frisches Schnitzel mehr, weil mir sonst der Magen platzt.
Und wenn die Leute kein frisches Fleisch brauchen, dann kannst Du Deine Schweine weiterfüttern und warten bis die Hosen hinten zu eng werden ( Arsch in der Hose ).
Desweiteren sind wir sehr stark vom Export abhängig.
Da heute mal wieder das Telefon tot zu sein scheint, geb ich mir mal wieder Mühe meinen geistigen Dünn...... hier zu verbreiten. Ich gehe mal davon aus die Zahlen stimmen welche ich hier im www gefunden habe.
Topexporteure:
1. USA
2. EU
3. Kanada
4. Brasilien
Aktuelle Schweinepreise:
05-Apr-2013USA - Iowa / MinnesotaSchlachtkörper 80,96 USD/cwt - entspricht 61,53 €/45,4 kg - entspricht 135,53 € / 100 kg
06-Apr-2013Kanada - QuebecSchlachtkörper 143,56 CAD/100 kg - entspricht 108,24 € / 100 kg
Über den Preis in Brasilien habe ich leider nichts gefunden, wird aber mit Sicherheit nicht höher als in den USA sein.
Mein persönliches Fazit daraus, welches ich vor 2 Jahren hier schon mal kundgegeben habe:
Wollt Ihr alle weiterhin diese Mengen produzieren, dann müssen sich alle mit dem Weltmarktpreis anfreunden.
Frage: Wer kann hierzulande Schlachtschweine zu diesem Preis produzieren?
Welcher Schlachtbetrieb kann zu diesen Preisen einkaufen?
Sollte das alles nicht machbar sein, wobei ich davon ausgehe, wer soll dann diese Mengen abnehmen? Wer hat soviel Arsch in der Hose und kann seinem Kunden 30 cent/kg mehr abnehmen und der Kunde hat auch noch das Geld dazu diese Rechnungen zu bezahlen?
@ Gelber [#15]
Naja, auch auf dem Weltmarkt spielen noch andere Einflüsse als der Preis eine Rolle, so hat die USA im Moment enorme Probleme mit dem Absatz auf dem Weltmarkt aufgrund Hormoneinsatz in der Schweinemast und Brasilien hat enorme Probleme die Veterinär Auflagen vieler Importeure zu erfüllen!!
Man sollte sich nicht immer nur auf den Preis reduzieren!!!
@ Gelber [#15] @ p. [#16]
Zur Vervollständigung:
Rings um das Überschußgebiet Deutschland/EU niedrige bzw. bisher fallende Preise in den konkurrierenden Export- bzw belieferten Importländern.
Internationale Schweinepreise vom 25. März 2013 vom 22. Okt 2012 umgerechnet mit 1,29 $ je € € je kg SG USA (Iowa) 1,32 1,43 Kanada 1,13 1,41 Mexiko 1,48 1,64 Brasilien 1,47 1,58 Russland 2,32 2,57 China 2,24 2,32 Spanien 1,84 1,98 BR.-D 1,68 1,85 Vietnam 1,92 Südkorea 2,84bisherige Entwicklung: seit Herbst letzten Jahres fallend
MfG Bre
Nette Aufstellung Bre.
Sie zeigt das wesentliche. Weltweit haben wir eine gegen ueber dem Vorjahr gestigene Produktion(gesunkene Nachfrage schlesse ich aus). USA waren glaub ich 2,7%, Russland sowieso wiel statlich gefoerdert, Der weltweit groeste China auch, Suedkorea ist nach der Seuche auch wider da. Der Brasilianer konnte letztes Jahr auch vor Kraft kaum laufen.
Produktion und Nachfrage in Einklang zu bringen geht nun mal nur ueber den Preis und die Kriese. Und an Bronto, Ihr seid auch nur kleine Raeder im Getriebe. Liquiditaetsentzug der Schweinemast durch Schlachthofpleiten gehoert auch zu dem Prozess. Muss leider aufhoeren die Bar wir gerade geschlossen.
Gruss
@Franz
So schreibst Du auch,- als wenn die Bar gerade geschlossen wird.
Seit wann warste denn da?
Gruß Bronto
@ Bre [#17]
Wenn ich die Preise Brasilien/Mexiko gegenüber unseren Preisen hier betrachte dann bleibt nur: Feierabend. Die Produktionskosten dort sind deutlich niedriger und von Auflagen bezüglich Stallbau, Gülle, Umwelt etc. haben die kaum etwas gehört und auch ne Heizung und Filter brauchen die nicht. Wenn unsere Verbraucher das wollen, weil es billiger ist und bei uns die Umwelt/Boden usw. geschont wird,na denn. Ich erwarte aber von unseren Politikern und dann auch von der roten Seite entsprechende Infos an die Verbraucher, warum das Fleisch importiert werden muss mit all den Risiken. Aber: Es ist billig und das wollen auch die Volkvertreter so. Ob die Umwelt dort geschont wird oder nicht, juckt nicht. Ist wio mit Atommüll, billigen Strom ja aber den Müll bitte nicht hier lagern. Eines Tages, und der ist nicht fern werden auch uns Deutsche die Augen geöffnet und das Erwachen wird bös sein. Gilt übrigens auch für weitere Branchen weil wir soo blind sind.
Schönen Abend.
@ Brontosaurus [#19]
nur auf'm Bier. aber schreib mal mit den kleinen Dingern wen die Spracherkennung nicht geht und es dunkel ist.
Gruss
@Franz
Sollte ja auch nur ein kleiner Gag sein, das passte gerade in dem Zusammenhang, sorry!
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#22]
Das hab ich auch so gesehen.
Gruß
@ papuawenzel [#20] @ Franz [#18]
Internationale Schweinepreisvergleiche
Beispiel: USA (Iowa) Kalkulationen (in $ je Schwein) der dortigen Agraruniversität für das Jahr 2012 umgerechnet mit verschiedenen Eurokursen
in € in € kg in $ = € bei $ je € bei $ je € 1 1,3 1,5 Ferkel 22,68 60 46,15 40,00 Futtterkosten 106,89 82,22 71,26 S.V. K 16,82 12,94 11,21 Festkosten (Gebäude) 8,63 6,64 5,75 Lohnkosten 2,8 2,15 1,87 (0,2 Std zu 14 $ /Std) 195,14 150,11 130,09 Verkaufsgewicht 117,94 Vollkostendeckende 1,65 1,27 1,10 MindestpreiseDie üblichen Umrechnungskurse zwischen den Währungen sind nur relevant im internationalen Handelsgeschäft und bestimmen zu einem hohen Maße die Wettbewerbsfähigkeit. Im eigenen Lande spielen die Kurse für die Wirtschaftlichkeit keine Rolle. Also Vorsicht bei der Interpretation von Preisen.
Der Absatz von Schweinefleisch aus Deutschland nach Russland ist vom Transport her anders zu beurteilen als US-Schweinefleisch nach Japan, China, Russland, Mexiko etc.
MfG Bre
@ Bre [#24]
Danke für die Zahlen.
Es ging mir mehr darum aufzuzeigen, dass hier die Bedingungen/Anforderungen/Vorgaben für die Tierhaltung insgesamt deutlich höher und somit erheblich höheren KOsten entstehen als in vielen anderen Wettbewerbsländern.
@ Bre [#24]
gelten diese Preise für Lebendgewicht oder für Schlachtgewicht?
mfg
appelpie
@ Applepie [#26]
Danke für den Hinweis!
Das angegebene Gewicht von 117 kg ist - wie in den USA immer noch weitgehend gebräuchlich - das Lebendgewicht. Für eine Umrechnung auf Schlachtgewicht müsste mit einer 74,5 %-igen Ausschlachtung gerechnet werden, weil eine andere Schnittführung vorliegt. Darüber hinaus gilt der Preis üblicherweise für MFA-Prozente um 54. In manchen Abrechnungen bezieht sich der Preis auch auf 51/52 % MFA. Die Magerfleischermittlungsformeln sind aber wieder mit unseren nicht direkt vergleichbar. Selbst wenn man alle Unterschiede durch Korrekturrechnungen glatt machen sollte, ist zu berücksichtigen, das der Weltmarkt keine Schweine mit 56 % Magerfleisch oder mehr honoriert, sondern erheblich darunter. Im Grunde genommen kann man nur bestimmmte Teilstücke mit etwa gleichen Zuschnitt vergleichbar machen.
Daher nochmal die Mahnung zur Vorsicht vor undifferenzierten Vergleichsinterpretationen. Die Zahlen liefern Orientierungshilfen für eine ungefähre Größenordnung!
Noch ein Hinweis zum internationalen Handel: von Deutschland bis Moskau sind es 2.200 km. Von Chicago bis an die Pazifische Küste sind es 3.500 km , nach New York sind es 1.500 km dann kommt noch der Seetransport und der Landtransport im Importland. Man kann auch den Wassertransport durch die Großen Seen und den St Lorenz-Strom oder den Misssippi runter nehmen, dauert aber erheblich länger und ist kostenträchtig für gekühlte/gefrorene Ware.
Man sollte die erheblich größeren Transportwege auf dem amerikanischen Kontinent nicht aus dem Auge verlieren, die übrigens in Brasilien noch viel größere Bedeutung haben. Die Produktionskosten auf Erzeugerstufe sind nur ein Teil des Geschäfts.
Und dann gibt es noch unterschiedliche Wertschätzungen. Was in Europa zum Entsorgungsfall ausartet, ist in China eine Delikatesse (Schwänze, Pfoten, Rüsselscheiben, Schweineköpfe)
Die internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich aber am Preis im Einfuhrland.
MfG Bre
@ Bre [#24]
Ist schon klar, wir in Deutschland haben gegenüber den Amis erhebliche Kostenvorteile nach Moskau aber nicht nach Novosibirsk um es mal zugespitzt zu sagen. Die Kostenargumentation der hiesigen Erzeuger greift auch zu kurz. Da nur Angebot und Nachfrage kurzfristig den Preis bestimmen und Kosten Mittel bis Langfristig wirken. Außerdem sind die die Notierungspreise nicht gleichzusetzen, sondern bedürfen der Umrechnung, die meist eine erhebliche Recherche erfordern. Für mich war sehr aufschlussreich zu sehen, das wir es mit einem weltweiten Verfall der Schweinepreise zu tuen haben. Von daher danke für die Zahlen. Und ich weiß, das wir Bauern auch weltweit gleich ticken, von daher bin ich in den letzten paar Monaten auch immer pessimistischen geworden. Ich glaube das gibt nennt großen Knall wen die Lager geöffnet werden. Denn die Produktion scheint bis auf Osteuropa nicht abzunehmen. Die ISW Scheinebörse war auch nicht so der angekündigte Knüller, Vor zwei Jahren hatten wir in Europa solange schlechte Preise wie ausgelagert wurde, nicht das das wider passiert? Zu den Fixkosten in Iowa, haste schon mal gesehen wie die Schweine mästen? Im Sommer super, aber im Winter wollt ich nicht deren Futterverwertung sehen.
Gruß
@ Bre [#27]
Aber ein Vergleich wäre doch nachzuvollziehen. Was bekommt der Schweinefarmer in den USA ,oder Kanada oder Brasilien tatsächlich aktuell für sein 117 Kg Schwein bezahlt. Was kommt im Dollar- Wert für das Tier beim Mäster an?
Und da hilft dann eigentlich nur eine aktuelle Abrechnung mit Überweisungsbetrag.
Wer hat einen Draht zu Echtzahlen?
Ich selbst bin skeptisch gegen alle angeblichen Vergleichspreise, und der Ami glaubt sicherlich auch das wir in Deutschland unsere Ferkel für gut 50 € einstallen, da er als Vergleichszahl unseren Ferkelrichtpreis kennt. Möglicherweise gibts in Übersee auch Bonuszahlungen oder Treueprämien.
Gruß Paul
@ paul [#29]
Marktbericht für Di, 09. April 2013 IOWA/USA
Tierzahl 93.366 Durchschnittliches Schlachtgewicht: 95,18 kg Rückenspeckdicke (cm) 2,54 – 2,77 2,03 – 2,51 1,65 – 2,01 Magerfleischprozente 49 - 50 % 51 – 52 % 53 – 54 % Schlachtgewichtspreise: Preise in $/kg 1,67 $/kg 1,72 $/kg 1,76 $/kg Preise in €/kg(bei 1,3 $/€) 1,28 €/kg 1,32 €/kg 1,35 €/kgDie vorstehenden Preise gelten als Basispreise ohne Abzüge und Zuschläge, die ganz individuell ausgehandelt werden.
An der Terminbörse CME liegen die Kurse bei 1,99 $ je kg (umgerechnet 1,53 €/kg)für die Aug-Lieferung.
MfG Bre
Zur Info.
Das Geschäft ist eine einzige Katastrophe.
Der Preis muß runter.