BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Schweinepreis am 15.11.2013

Hallo,

wie ist die Lage am Schweinemarkt? - Einige Marktteilnehmer sprechen von einem Unverändert durch verringertes Angebot an Schlachtschweinen. Ausserdem sollen die Schlachtgewichte z. Zt. fallen.

Hier noch ein interessanter Link zur Entwicklung am Schweinemarkt:

http://www.agrarheute.com/schweinemarkt-eu-update-oktober-november

mfg

Bigpig

Geschrieben von BIGPIG am
Werner
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ BIGPIG [#1]

Guten Tag
Gestern meinte eine Viehhandelsges. es könnte noch mind. 3 cent
rauf gehen da Schweine gesucht würden. Habe eben bei meinem Händler
Schweine angemeldet und der meinte sei kein Problem da zur Zeit das
Weihnachtsgeschäft brummen wurde. Und Bronto sag uns wie schlecht
läuft es?.

Schönen Tag noch

Werner

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die suchen alle , wir sollten weiter nur an Vollzahler liefern, Tönnies soll erheblich weniger Tiere bekommen haben, trotz Kompromisangebote der Tönnieshändler an die Mäster.
Aktuell müssen wir den Markt nutzen, verhandeln, da geht was.

Gruß Paul

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Ich hatte keine Probleme den V-Preis + x zu bekommen. Auch die kommenden Züge werden gerne genommen. Ein Tipp an die anderen Mäster hier im Forum: Es gibt auch Händler, die nicht zu Tönnies fahren bzw. in seiner Macht stehen. Die Schweine müssen in solchen Phasen konsequent an Rheda vorbei vermarktet werden!

ZMP
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@bigpig

hier gibts weitere Infos. Die kann man auch direkt mit Log-in bei ZMP-Cockpit mit direktem Vergleich zu Börsenpreisen oder zusätzlich bei den Analysen mit attraktiven Charts lesen. Hier beispielsweise mal der ganze Text. Ansonsten jede Woche neu:

Update vom 12.11.2013:

Der Montagsmarkt (11.Nov.13) in Plerin/Bretagne brachte bei einer Reduzierung des Angebots um mehr als 15 % ein knappes Unverändert.

Die Montags- und Dienstagsmärkte 11. und 12. Nov 13 in Oberitalien notierten zwischen -5 und -6 cent/kg
Schweinepreise wieder im Aufwind abflauender Anlieferungen und anziehender Nachfrage

Schweinepreise (Stand 8. Nov. 2013)

Die Internetbörse am Mi, 7. Nov. 2013 lieferte einen Durchschnittspreis von 1,67 €/kg (-0,1) in einer Spanne von 1,65 bis 1,695 €/kg. Bei 2.325 Schweinen entstand kein Überstand.

Für die kommende Woche bis zum 14. November 2013 wurde der Vereinigungspreis auf

1,66 € je kg bzw. Indexpunkt (+0,03 €/kg)

von der Notierungskommission festgelegt. Die Spannbreite lag zwischen 1,63 bis 1,68 €/kg.

Allgemeine Markt- und Preisentwicklung:

In fast allen bedeutenden Erzeugungsgebieten der EU sind in der zurückliegenden 44. KW feiertagsbedingt (1. Nov) die Schweineschlachtungen gegenüber den Vorwochen zurückgegangen. Ausnahme bilden die Niederlande mit einem kleinen Zuwachs. In Deutschland fielen die Schlachtzahlen nach mehreren Wochen erst mal wieder unter die 1 Mio.-Stück-Marke. Dennoch sind europaweit die Schlachtschweinepreise zurückgegangen.

Aktuelle Marktlage:

Trotz rückläufiger Schlachtzahlen wurden in Dänemark die Auszahlungspreise um -2,8 ct/kg zurückgenommen. Für kommende Woche (46. KW) werden die Kurse nochmal um den gleichen Betrag zurückgesetzt.

In Frankreich/Bretagne wurden beim Montagstermin (45. KW) mehr Schweine angeboten und der Preis fiel um -1,2 ct/kg. Am Donnerstagstermin (7. Nov.) gingen die Lebendangebote um rd. 9.000 Stück bzw. um -15 % zurück. Die ermittelten Durchschnittspreise gaben dennoch um -2,4 ct/kg nach.

In den Niederlanden wurden in der 44. KW (bis 31.Okt.) rd. 5.000 (+1,5 % %) mehr Schlachtungen gezählt. Die Kurse der Schlachtunternehmen gegenüber der Vorwoche gaben um 6 bis 7 ct/kg nach.

In Belgien blieb in der 45. Kalenderwoche Angebot und Nachfrage weitgehend ausgeglichen. Die Preise fielen dennoch um -4 bis -5 ct je kg je nach Schlachtbetrieb.

Der in Deutschland für die kommende 46. KW vereinbarte V-Preis stieg um 0,03 €/kg und wurde auf 1,66 €/Kg bzw. Indexpunkt festgelegt. Die Schlachtzahlen der Vorwoche (44 KW) wurden mit rd. 991.000 angegeben. Der Angebotsdruck hat in der laufenden Woche (45. KW) spürbar abgenommen und die Nachfrage wurde in Teilbereichen flotter. Das zukünftige Angebot wird kleiner eingestuft.

Der in Österreich notierte Mastschweine-Basispreis wird voraussichtlich dem deutschen Vorbild folgen, zumal die Marktlage schon vorher als gut ausgeglichen und ohne nennenswerte Überhänge bezeichnet wurde. Der Grundpreis wurde um 2 ct aufgetsockt

Nach wie vor gibt es in den südlichen EU-Ländern immer noch Anpassungsschwierigkeiten. Spanien‘s Schweinepreise geben nochmal leicht um -3,3 ct je kg nach.

In (Ober-)Italien fielen in der abgelaufenen 45. Woche zu Wochenbeginn die Auszahlungspreise noch um -5 bis -7 ct/kg, der Rückgang fiel zur Wochenmitte nicht ganz so stark aus. Die Angebotsmengen sind gestiegen.

In der kommenden Woche wird aufgrund eines abflauenden Lebendangebots bei gleichzeitig stabiler Nachfrage mindestens mit einer gewissen Belebung gerechnet. In den Verarbeitungsbetrieben laufen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft. Der stark gefallene Eurokurs erleichtert die Voraussetzungen für ein sich belebendes Drittlandgeschäft, wenn der politische Wille noch dazu kommt.

Bullish Factors

Nachlassender Angebotsdruck
verstärkte Nachfrage aus der Verarbeitungsbranche
gefallener Eurokurs begünstigt Voraussetzungen für Export

Bearish Factors

ausreichendes Fleischangebot insgesamt
Angebotszahlen liegen deutlich über dem Niveau der Sommermonate
Drittlandsexport läuft auf Sparflamme

ZMP Meinung

Nach den Wochen eines übergroßen Angebotsstoßes mit entsprechenden Preisrutsch kommt jetzt wieder Boden unter die Füße der Preisbildung. Entscheidend sind die schon reduzierten und erwarteten Minderungen der Schlachtzahlen auf der Angebotsseite und eine stabile Nachfrage mit Schwerpunkt aus dem Verarbeitungssektor mit dem Hintergrund der angelaufenen Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft.

Noch werden die Nachwehen des zurückliegenden Angebotsstoßes in den wichtigsten europäischen Erzeugungsgebieten zu verkraften sein. Insgesamt sehen die Perspektiven wieder etwas freundlicher aus als noch vor einer Woche.

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Mittwoch, dem 13. November 2013, wurden von insgesamt 2235 angebotenen Schweinen 2140 Schweine in 15 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,71 EUR/kg SG (+4 Cent zur Vorwoche) in einer Spanne von 1,70 EUR bis 1,715 EUR verkauft.

Na, geht doch, die Nachfrage zieht weiter an.

klafie
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Anscheinend scheint die Grüne Seite in einer Wunschwelt zu leben. Die Marktsituation hat sich in den letzten Tagen nicht verändert und ist auf der Verkaufsseite unverändert schlecht. Das Angebot an Schlachtschweinen ist riesengroß. Die Schlachtungen der letzten Woche lagen bei ca. 1050.000 Stk. Mittlerweile haben wir im November gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Schlachtungen von fast 100000 Schweinen oder 5%. Wo sollen denn Impulse für eine Preissteigerung kommen. Außer aus Wunschvorstellungen einiger Erzeuger oder Viehhändler.

p.
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ klafie [#7]

Ich glaube eher das die rote Seite nach der Methode verfährt "Was nicht passt, wir passend gemacht" !

Die Börse zeigt doch das rot (oder gelb) Bedarf hat, auch zu einem Preis von 1,71 €!

Und das es durchaus Spielraum für die 3 cent der letzten Woche gibt, zeigt doch auch das die WF den Preis mitgeht!

Gelber
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ p. [#8]

"Was nicht passt wird passend gemacht"

Da gebe ich Dir Recht, denn das zeigen ja die Hauspreise der Großen für diese und auch nächste Woche.
Aus Sicht der Mäster würde ich mir mal einen Kalender vor die Nase halten und überlegen ob es nicht doch sinnvoller ist jetzt für 1,63 zu liefern.
Die Schlachtgewichte sagen schon mal einiges aus was da so los ist.
Ich sehe das ganz einfach so: je mehr Schweine jetzt zurückgehalten werden desto größer wird der Druck die nächsten Wochen dann irgendwann werden und was die großen der Schlachtbranche dann mit den Mästern machen bleibt abzuwarten. Ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber ...... ????????

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Gelber [#9]

Nun die Drohungen kennen wir. Steigt das Drohpotential bzw. wird die Drohung auch umgesetzt, dann steigt die Chance, dass einige Mäster wach werden und sich Allianzen gegen bestimmte Schlachter bilden. Soweit wird es auch nicht kommen.

Werner
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Gelber [#9]

Leute macht doch nicht immer so leere Drohungen
wenn es tatsächlich konkret was gibt, dann sagt es
offen sonst ist das nur noch Wildmacherrei.

Ich denke alle werden heute die 1,66 durchwinken.

Schönen Tag noch

Werner

Gelber
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

dann mach dich mal schlau was tatsächlich los, nix mit Durchwinken

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