Schweinepreise in der 48. KW
Gerade gefunden bei ZMP-live
Update vom 26. Nov.2013:
Beim Montagsmarkt (25. Nov. ) in der Bretagne wurden 4.500 Schweine (= +40 %) mehr aufgetrieben. Die Auszahlungspreise fielen um -1,1 ct/kg. Spannend wird es beim entscheidenden Donnerstagstermin.
Der Montagsmarkt in Milano (Oberitalien) schnitt mit einem unverändert ab. Der Dienstagsmarkt (26.11.) in Modena (Oberitalien) notierte in den unteren Gewichtsklassen + 2 und in den oberen Gewichtsklassen +8,5 cent/kg
In DK erwartet man für die lfd. 48. Kalenderwoche rd. +7.400 (= +2,1 %) mehr Schlachtungen. Die Preise bleiben unverändert.
In den Niederlanden wurde die deutsche Preiserhöhung um + 2 ct/kg für die 48. KW von der Mehrzahl der Schlachtunternehmen übernommen.
Die belgischen Schlachthäuser bleiben überwiegend bei einem unveränderten Preis. Die Schlachtzahlen zeigen geringfügig nach oben.
http://www.zmp.de/cockpit/schweine-cockpit-22112013
Grüsse
Feststellung eines Aufkäufers heute morgen:
"Stückzahlen gehen zurück, die Nachfrage zieht richtig an",
regionale Momentaufnahme oder landesweiter Trend??
Gruß Paul
Regionale Momentaufnahme. Einige Versandschlachter stöhnen am Telefon über zu viele Schweine!Geschäft im LEH nicht spürbar, Industrie normal.
Ankündigung von der Industrie heute: Letzte Anlieferung für VA Ware im Jahr 2013 ist der 20.12.2013, erste Anlieferung für VA Ware im Jahr 2014 ist der 06.01.2014...
Noch Fragen???
Inbesondere bei den Edelteilen wirft Weinachten seine Schatten voraus. Stückzahlen sind hier knapp normal. Scheint gut zu laufen.
Erfahrungsgemäß geht das bei den Bullen bis 1. Advent und bei den Schweinen eine Woche länger.
Gruß
Ich habe auch von verschiedenen Seiten gehört, dass Freitag eine Preiserhöhung drin ist. Vielleicht die letzte des Jahres 2013?
Wir wissen alle, wie schnell sich das Bild wieder wenden kann! Also müssen die derzeitigen Möglichkeiten ausgenutzt werden!
MfG
Den Aufkäufern ist aktuell alles recht, zusätzlich 5 oder 6 Cent, ist egal hauptsache schnelle Lieferung.
Leute alle können jetzt mal richtig fordern , dabei das Abliefern nicht vergessen. Bis Mitte Dezember suchen die weiter.
Gruß Paul
Also dann raus mit der Keule und den Geschenken: Morgen + 10 Cent!!!
Aber bitte nicht stöhnen, wenn es dann um so schneller geht..............
Gruß Bronto
Die Nachfrage nach Schlachtschweinen ist enorm, also muß der Preis morgen auch rauf. Man hört verstärkt 1,70 Euro am Freitag. Wenn das Weihnachtsgeschäft dann gelaufen ist, wird die rote Seite nicht zögern, den Preis wieder zu drücken. Es sollten auf keinen Fall Schweine zurückgehalten werden.
Gruß Dorf
@ Bagira [#7]
so sollte es sein!
Aber wie Bronto schreibt, kein jammern wenn da am 06. Januar wieder 1,40€ steht...
@ Bagira [#11]
warum erst am 06.Jan?
Wenn die glauben einen auf blöd machen zu müssen, dann würde ich heute schon mal 1,20 ankündigen ab 18.12.
Es wird hier mal wieder deutlich: Wenn die Roten den Preis mal nicht bestimmen können, dann sind sie sehr verstimmt.
Es wird nach unten sicher auch Grenzen geben, ab wann sich die Einlagerung rechnen wird. Die wird wahrscheinlich nicht bei 1,20 liegen.
Mit Trotz und Rache kommt man doch nicht weiter als Händler, oder?
@Spekulatius Maximus
Die Wahrheit ist doch ganz einfach. Es wäre zu schön gewesen wenn der Preis bei 1,64 geblieben
wäre, dann hätte man auch mal eine Chance gehabt, Geld zu verdienen. So wird das was man sich hart erkämpft, immer gleich wieder durchgereicht. Von den Marktgesetzen her ist der Preisanstieg nachvollziehbar.
Gruß Bronto
@ Gelber [#12]
Wie im Kindergarten, Trotzköpfchen spuckt wieder Galle. Gelber, du tust so als wollten die Grünen ab heute 2,00 €/Kg haben. Wenn der Markt heute einige Cent mehr hergibt, dann gönn sie uns und fang nicht wieder mit laienhaften Drohungen an.
@ paul [#15]
Keine Sorge Paul. Ich gönne es Dir und deinen Kollegen. Nur ihr seid die ersten die rumblöcken sobald der Preis runtergeht und stellt dies als Willkür und Marktmacht der roten dar. Die aktuelle Situation verschärft nur den Umgangston zwischen Geschäftspartner. Hätte rot und Grün mehr Interesse daran gemeinsam durch dick und dünn zu gehen dann hätten wir das aktuelle Hickhack nicht und auch die letzten Wochen nicht. Der Preis hätte meiner Ansicht nach gar nicht so stark fallen müssen. Und wenn jeder seine Marktmacht demonstrieren will dann sollte grün heute 1,80 notieren und rot in 2 Wochen nur noch 1,20 bieten
Gelber
du bist viel zu extrem. glaube du musst dir mal einen anderen Job suchen...
Die 1,72 sind als Grundlage ein ordentlicher Preis. Alles weitere kommt auf das Geschick des einzelnen Mästers an.
@ paul [#18]
Ich mag mich täuschen, glaube aber das nächste Woche alles rausgehauen wird, was irgendwie geht. Die breite Masse hat sicherlich nicht mit sechs Cent gerechnet! Bleibt die Frage was passiert, wenn das Angebot größer wird und ob die sechs Cent so geschluckt werden?
Gruß Bronto
@ Brontosaurus [#19]
Möglicherweise hast du mit "alles raushauen "recht aber einige Punkte sprechen für weiteren leichten Anstieg der Notierung
1. Wir sind noch im November und wir müssen noch 2-3 Wochen mit dem üblichen hohen Bedarf an Kurzfristware in der Vorweihnachtszeit rechnen.
2. Das Angebot wird auch mit "raushauen" die hohe Nachfrage kaum decken
3. Wer in der nächsten Woche raushaut verringert das Angebot in der übernächste Woche
4. Alle Abnehmer sind locker beim Zahlen von guten Aufschlägen .
Warten wir ab
Gruß Paul
@ paul [#20]
"alles raushauen"
Ja sind denn überhaupt genügend da zum raushauen.Wurden doch vor 3-4 Monaten "fast "keine Ferkel eingestellt,weil man damals der Meinung war,ende des Jahres und Januar Februar werden die Schweine ja sowieso nichts kosten.
Warten wir ab
Gruß Fritz
@ fritz44 [#21]
Anzahl der verkaufsfertigen Mastschweine hat was mit Anzahl der Sauenbelegung vor etwa 260- 290 Tagen zu tun,
Anzahl der verkaufsfertigen Mastschweine hat wenig mit den angeblichen Aufstallmengen von vor 3-4 Monaten zu tun.
@ paul [#22]
Sollten die gesamt produzierten Schweine in Europa tatsächlich weniger werden? Gewartet haben viele darauf, dass durch die Vorgaben für die Umsetzung 2013; die absolut produzierte Zahl an Schweinen sinkt. Ist diese Entwicklung nachhaltig oder nur kurzzeitig?
Wir haben heut ca. den 334. Jahrestag, würde bedeuten, dass ab Mitte Februar weniger Belegungen der Sauen stattgefunden haben. Ist dies belegbar?
MfG
agriculus
@ agriculus [#23]
Das glaube ich so noch nicht, und wenn es so wäre, wäre es bitter nötig. Der Export auf der Abnehmerseite macht derzeit keine großen Stückzahlen. Für die nächsten 2 Wochen wird es aber beim Engpass wohl bleiben.
Gruß Paul
@ paul [#24]
Vielleicht macht der Export auf der Abnehmerseite deshalb keine großen Stückzahlen,weil man die Schweine im Inland besser verkaufen kann.Mehr Export würde den Schweinepreis nur unnötig in die Höhe treiben.
Gruß Fritz