Weizen: Exportnachfrage lässt nach
Weizenexportnachfrage flaut ab
ZMP (27.02.09) - Schwächere Vorgaben von den Finanz- und Rohstoffbörsen sowie eine nachlassende Exportnachfrage drücken auf die Stimmung am Getreidemarkt. Die Preise geben hierzulande auf breiter Linie nach, damit nimmt nun auch die zwischenzeitlich stärker ausgeprägte Verkaufsbereitschaft der Erzeuger wieder ab.
Die Meinungen über den Umfang der Getreidebestände der Erzeuger gehen noch recht weit auseinander. Gleichwohl ist in den kommenden Wochen mit umfangreicheren Auslagerungen zu rechnen, zumal der Handel an einer zügigen Lagerräumung interessiert ist.
Die bislang lebhafte Nachfrage nach Brotweizen für den Export in Drittländer flaut nun deutlich ab. Grund ist die wiedererstarkte Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion, die insbesondere bei Lieferungen an die Empfängerländer Nordafrikas zuletzt den Vorzug gegenüber EU-Ware bekam. Jüngstes Beispiel ist der Verkauf von 240.000 Tonnen russischem Weizen an Ägypten.
Vor diesem Hintergrund sackten die Notierungen für B-Weizen an der Börse Hamburg innerhalb einer Woche um rund 8 Euro je Tonne ab.
(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2009_02_27_Marktlage_Getreide.asp)