Richard Ebert
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Weizen: Keine Aussichten auf höhere Preise

Lagerbestände sorgen für anhaltenden Druck auf die Preise

Auslagerung von Weizen schwächt den Getreidemarkt

LWK Hannover (12.03.10) - Auch in dieser Woche hat sich an der schwachen Tendenz auf den Getreidemärkten nichts geändert. Eingelagerter Weizen drängt momentan auf den Markt und sorgt damit für weiteren Druck auf die Preise. Der Export bringt zwar Entlastung, aber offenbar nicht ausreichend, obwohl die EU-Weizenpreise immer weiter hinter dem US-Niveau zurückbleiben. Bislang machte sich noch die Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion bemerkbar. Im Bereich höherer Qualitäten spielt sie aber nur noch eine untergeordnete Rolle.

Nachdem die jüngste IGC-Schätzung bei Körnermais eine Erhöhung der voraussichtlichen Lagerbestände brachte, macht sich international auch bei Futtergetreide wieder eine eher gedrückte Stimmung breit. Falls jetzt noch verbreitet Wechselfröste auftreten, könnte es aber auch wieder zu einer gewissen Belebung kommen.

Braugerste für kommende Ernte wird kaum gehandelt. Wegen des stark rückläufigen Anbaus stellt sich die Branche bereits auf die wahrscheinliche Übertragung von Altbeständen in das nächste Wirtschaftsjahr ein. Da von der Ernte auf der Südhalbkugel Meldungen über sehr unterschiedliche Braugerstequalität kommen, könnten sich auch die Exportchancen für EU-Braugerste und –Malz wieder verbessern.

(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/8351.html)

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Die Weizenpreise wurden von der Landwirtschaftskammer Hannover übermittelt

Geschrieben von Richard Ebert am
Richard Ebert
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Keine Aussicht auf schnelle Besserung am Getreidemarkt - Ernte 2010 könnte unter Preisdruck geraten

Agrarheute.com / AgE, Berlin (22.03.10) - Mit einem weiterhin reichlichen Getreideangebot an den Märkten rechnet der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Bruno Fehse.

"Uns fehlt die physische Nachfrage für Brotweizen. Darüber hinaus sind bei den Feldbeständen zur kommenden Ernte kaum Auswinterungsschäden zu erwarten, sie präsentieren sich Mitte März trotz des langen Winters gut", bilanzierte der BVA-Präsident Bruno Fehse vergangene Woche gegenüber Journalisten in Berlin. Er rechnet in Deutschland aufgrund aktueller Marktschätzungen 2010 mit einer Weizenernte von rund 25 Millionen Tonnen, was etwa dem Vorjahresniveau entspricht.

Erste Abschlüsse über kleinere Mengen Brotweizen der Ernte 2010 seien für 120 bis 125 Euro pro Tonne frei Erfassungsstufe verkauft worden. Man müsse abwarten, ob dieser Preis dann auch in der Ernte den Marktverhältnissen entspreche. Der Handel disponiere aufgrund von Erfahrungen der letzten Jahre seine Vorkontrakte auf spekulativer Basis sehr vorsichtig.

Antriebs- und impulsloser Markt

Insgesamt rechnet der BVA-Präsident für die kommende Ernte mit einem höheren Überhang als im vergangenen Jahr, was den "antriebslosen Markt" noch weiter belasten könnte. Nach Einschätzung seines Verbandes werde weltweit kein Mangel an Weizen herrschen, "sondern eine große Erntemenge auf uns zukommen": Die aktuelle Lage der Getreidevermarktung bezeichnete Fehse als impulslos, ja geradezu gelähmt. Basierend auf einer Umfrage bei größeren landwirtschaftlichen Betrieben und Landhandelsunternehmen rechnet der BVA-Präsident damit, dass die Bauern derzeit noch etwa 35 Prozent der Weizenernte 2009 auf Lager haben.

Schwierige Vermarktung prognostiziert

Vor allem große Mengen Qualitätsweizen stünden noch zur Verfügung. Die Vermarktung der restlichen Weizenpartien werde schwierig werden. In marktfernen Regionen würden Interventionsandienungen bei Weizen nicht mehr ausgeschlossen. "Unsere Händler gehen ebenfalls davon aus, dass aufgrund der Nachfrageschwäche einige Partien ‚Geburtstag feiern’ - also über ein Jahr nach Einlagerung noch nicht vermarktet sind", so Fehse. Das habe selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Ernte 2010, die unter Preisdruck geraten könnte.

"Auf und Ab" der Kurse

Für die kommende Ernte hofft er aber trotzdem ab April auf Impulse, und zwar wegen der Tendenzen am Maismarkt. Aufgrund einer starken Nachfrage für die Produktion von Bioethanol bei gleichzeitigem Angebotsdefizit komme dort Bewegung in die Notierungen. Allerdings reagierten die internationalen Warenterminbörsen nicht mehr mit bekannten Trendmustern. Man werde ein ständiges Auf und Ab der Kurse erleben.

Bessere Lage beim Raps

Eine positive Stimmung sieht Fehse im Unterschied zum Getreide- derzeit am Rapsmarkt, und zwar wegen der festen Rohölpreise. Die Widerstandslinie von 300 Euro pro Tonne sei allerdings noch nicht durchbrochen, stellte der BVA-Präsident mit Blick auf die Preisentwicklung fest. EU-weit rechnet er 2010 bei etwas geringeren Erträgen mit einer Ernte von 20,6 Millionen Tonnen Raps, gegenüber 21,4 Millionen Tonnen im Vorjahr. Deutlich geringer ausgeprägt sei in diesem Jahr die Bereitschaft der Landwirte, Vorkontrakte abzuschließen. "Unserer Umfrage zufolge sind rund 35 Prozent bis 45 Prozent der Rapsernte von den Landwirten bereits vorverkauft", unterstrich Fehse.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/pflanze/getreide/keine_aussicht_auf_schnelle_besserung_am_getreidemarkt_.html?redid=329560)

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Schubi
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Betrachtet man die aktuellen Charts für die Monate von Mai 2010 bis Januar 2011 so wird doch deutlich, dass die Untergrenze bei 130 €/t liegt. ich bin mal gespannt, wie sich die Lage weiter entwickelt.

Welche Meinungen habt ihr hierzu?

Sollte man bereits jetzt Weizen kaufen oder doch noch bis Sommer warten?

gruss schubi

Richard Ebert
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@ Schulze Bisping [#3]

Sollte man bereits jetzt Weizen kaufen oder doch noch bis Sommer warten?

Bitte konkretisieren Sie: Meinen Sie

- den Kauf mit sofortiger Lieferung und Zahlung = Kassageschäft

- die verbindliche Kauf- und Liefervereinbarung zu einem späteren Termin = Forwardgeschäft

- oder den Abschluss eines Börsentermingeschäfts in Paris um an steigenden Preisen teilzunehmen ?

Schöne Grüsse, Richard Ebert

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Kassapreisdaten von der Landwirtschaftskammer in Hannover.

Richard Ebert
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Aktuelle IGC-Prognose für Weizen

Financial.de (26.03.10) - Bei Weizen sind die Schätzungen für 2009 nahezu unverändert:

- Globale Produktion 675 Mio. to
- Globale Nachfrage 644 to.

Prognosen für 2010:

- Rückgang der globalen Weizenproduktion auf 658 Mio.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/03/26/aktuelle-igc-prognosen-fur-mais-und-weizen/)

Saubauer
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@ Richard Ebert [#5]

Ich war mal auf einem Vortrag eines Professors der fest behauptet hat" Der Weizenpreis steht immer in relation mit dem Ölpreis!"

Denn bei einem niedrigem Weizenpreis ist es lohnender Energie bzw. Treibstoffe daraus zu gewinnen!

Der hohe Ölpreis treibt die Düngerpreise, vor allem N Dünger. Dieser N Dünger wird vermindert eingesetzt und es wird weniger Weizen produziert und der Preis stabilisiert sich!

Scheint mir aber zur Zeit nicht zuzutreffen !

Tagespreis frei Lager WW:

Futterware 11 % RP 100.- Eur netto je to !
Mahlweizen 13 % RP 110.- Eur je to

Schönen Sonntag allen
Saubauer

Richard Ebert
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@ Saubauer2 [#6]

Ich war mal auf einem Vortrag eines Professors der fest behauptet hat" Der Weizenpreis steht immer in relation mit dem Ölpreis!"

Hier wurde diese Behauptung ausführlich diskutiert:

Landwirte wollen Weizenpreis an Ölpreis koppeln

http://www.rmx-forum.de/cgi-bin/index.pl?F=48&CP=0&ST=94826&page=0

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Ackerspezi
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@ Richard Ebert [#7]

@ Saubauer2 [#6]

wird natürlich auch passieren, nicht 1:1 und nicht sofort; aber kurzfristig zeigt doch schon der Raps, dass das normale Verhältniss von 1:2 zum Weizen nicht mehr gilt. Die Anbauentscheidnug im nächsten Jahr wird dann noch deutlicher werden, zumal die Verbrennung von Getreide jetzt erlaubt werden soll.

Saubauer
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@ Richard Ebert [#7]

@ Ackerspezi [#8]

Der Prof.war der Auffassung,daß das der Markt lösen wird!! Ist aber nicht so sonst würde mann mehr Getreide energetisch verwerten! ( ohne Biogas)
Die Verspritung bei uns ist auch tot!!
Mein Nachbar betreibt eine Hackscnitzelheizung mit 250KW und verwendet zur Zeit nur Hafer
und verwertet diesen mit 190 Eur die to !!
Ebenso kenne ich Leute die verheizen das Rapsstroh anstatt Hackschnitzel!
Geht auch aber es gibt viel Aschereste.

MfG Saubauer

Bauer Bernie
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12 Jahre 6 Monate

@ Saubauer2 [#9]

Der Anstieg der Getreidepreise kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, nur kann keiner sagen wann.

Eine Verzögerung hat sicher die Aufhebung der Stilllegung verursacht. Wir wissen doch noch aus 07 wie drastisch Preise ansteigen können wenn es überall wenig regnet.

Interessant war für mich zu analysieren in welchen Jahren ich bessere wirtschaftliche Ergebnisse in der Mast habe. Bei hohen oder niedrigen Getreidepreisen. Ich muß viel Getreide zukaufen.

Die Bilanzen waren bei hohen Getreidepreisen immer besser. Der Schweinepreis folgt zeitverzögert immer dem Getreidepreis. Es werden auch schnell Ställe nicht mehr belegt, weil man denkt durch Getreideverkauf kann man mehr verdienen.

Mfg
BB

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

@ Bauer Bernie [#10]

Da hat aber einer in die Kristallkugel geguckt !

Dass ein Ereignis immer stattfinden wird, ist logisch. Alles ist immer eine Frage der Zeit. Langfristig sind wir alle tot! :-))

Aber mal im Ernst - wir brauchen leider eine Kurzfristbetrachtung, selbst mittelfristig nützt uns nicht. Und wichtig ist, nicht nur eine Betrachung um den eigenen Stall. Denn Getreidepreise werden nun mal nicht bei uns gemacht. Wir sind stets nur der Wurmfortsatz von USA, Südamerika, Russland und Co.

Und sich Preise zurecht zu spekulieren mit Trockenheit oder Überschwemmungen und hierauf seine künftige Entwicklung festzulegen, dürfte sicherlich genauso seriös sein wie die Glücksspirale.

Versteh mich nicht falsch - Wir können alle besser leben, wenn die Preise steigen aber man muß mit den Realitäten eben zurechtkommen.

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Vielleicht gibt es ja einige "Umschichtungen" zugunsten des Getreides:
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:rohstoffe-crash-am-zuckermarkt/50095688.html

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

@ Graintrader [#11]

Denn Getreidepreise werden nun mal nicht bei uns gemacht. Wir sind stets nur der Wurmfortsatz von USA, Südamerika, Russland und Co.

Haben solche Meldungen nachhaltigen Einfluss auf die Preise ? In Paris ging der Weizenpreis gestern fast 2 % in Richtung Süden.

---

Winterweizen: Kleinste US Anbauflächen seit 100 Jahren - Preise für Mais und Sojabohnen mussten abgeben

Financial.de (31.03.10) - Heute wird der Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zu den US-Anbauflächen veröffentlicht. Im Vorfeld dessen mussten die Preise für Mais und Sojabohnen abgeben. Anfang des Monats gab es eine USDA-Befragung unter 80 Tsd. US-Bauern, nach dem ein Anstieg der Anbauflächen bei Mais auf 89,2 Mio. Morgen und bei Sojabohnen 78,5 Mio. Morgen geschätzt wird. Dies lässt wieder auf hohe Ernten schließen.

Die Flächenausweitung bei Mais und Sojabohnen geht vor allem zulasten von Weizen, wo die Anbauflächen um knapp 10% auf 53,4 Mio. Morgen reduziert werden sollen (40-Jahrestief). Beim Winterweizen (Aussaat im Herbst 2009) war die Anbaufläche mit 37,1 Mio. Morgen bereits so gering wie seit 100 Jahren nicht mehr.

(Quelle und weiter lesen: -> http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/03/31/preise-fur-mais-und-sojabohnen-mussten-abgeben/)

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Richard Ebert
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Weizen: Höchste Überschüsse seit 2002 drücken die Preise

Von Manfred Haider

Wirtschaftsblatt.at (13.04.10) - Seit 15 Jahren hat es in einem ersten Quartal keine so starken Kursverluste bei Weizen mehr gegeben wie im vergangenen. Schuld sind die höchsten Lagerbestände seit 2002.

Selbst wenn die US-Ernte in diesem Jahr komplett ausfallen würde, gäbe es genügend Weizen auf der Welt, um den Bedarf zu befriedigen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Ernte in den vergangenen zwei Jahren in Russland und Australien zusammengenommen um rund 34 Prozent gestiegen war und der Welt damit den höchsten Weizenüberschuss seit 2002 beschert hatte. Und das, obwohl die Aussaat in den USA in diesem Jahr laut Prognose auf den tiefsten Stand seit 39 Jahren absinken dürfte.

Mais und Soja boomen

Laut den Prognosen des US-Landwirtschaftsministeriums wird die Weizenanbaufläche in den USA von September 2009 bis Juni 2010 um neun Prozent auf 21,8 Millionen Hektar sinken und damit auf das Niveau von 1971 zurückgehen. Im Gegenzug wird die Aussaat von Mais um 2,7 Prozent auf ein Drei-Jahres-Hoch ansteigen, Sojabohnen werden mit einem prognostizierten Plus von 0,8 Prozent bei der bebauten Fläche sogar einen Rekordwert erreichen.

Zu einer weltweiten Weizenverknappung dürfte es trotz der geringeren Aussaat in den USA aber nicht kommen. Denn per 31. März, also noch bevor die Ernte in Nordamerika beginnt, erreichten die globalen Lagerbestände mit 195,82 Millionen Tonnen den höchsten Stand seit acht Jahren. Diese Menge entspricht in etwa 30 Prozent der globalen Nachfrage. Exklusive USA wird per 31. Mai weltweit eine Erntemenge von 618,11 Millionen Tonnen erwartet. "Die Aussicht auf eine geringere US-Ernte bedeutet nicht einmal eine Delle für die US-Lagerbestände," meint dazu Analyst Mark McMinimy von der Washington Research Group.

Ähnlich sieht das Bill Gary, Präsident der Firma Commodity Information Systems, der bereits seit 1961 mit Weizen handelt: "Damit die Preise überhaupt wieder eine Chance bekommen anzusteigen, müssen wir zuerst den Mammut-Überschuss loswerden". Gary rechnet damit, dass der Preis für ein Bushel bis August auf vier Dollar sinken wird - das wäre ein Preisrückgang von rund 17 Prozent.

(Quelle und weiter lesen: -> http://www.wirtschaftsblatt.at/home/415937/index.do)

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Richard Ebert
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Weizenschwemme lässt Preisrutsch befürchten

Handelsblatt, New York (15.04.10) - Erstklassige Ernten in Australien und Russland deuten darauf hin, dass eine Weizenschwemme auf den Weltmarkt zukommt. Schon notiert der Weizenfuture auf dem tiefsten Stand seit 15 Jahren. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass der Preis für Weizen weiter fällt.

Erstklassige Ernten in Australien und Russland deuten darauf hin, dass eine Weizenschwemme auf den Weltmarkt zukommt.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/rohstoffe-weizenschwemme-laesst-preisrutsch-befuerchten;2561996)

So ganz stimmt das wohl nicht mit dem tiefsten Preis seit 15 Jahren, siehe Grafik in Beitrag [#14] - der Preis liegt etwa 100 % über dem Tief vor 12 Jahren.

bbw
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12 Jahre 6 Monate

Hallo,

auch wir teilen die Meinung, dass die Preise fallen werden.

Insofern haben wir uns über Prämienkontrakte abgesichert und die Ernte 2010 in drei Tranchen innerhalb der letzten 4 Monate verkauft.

Preise legen zwischen 119,25 € und 135,-- € / to für 13,0 % Rohprotein, Fallzahl 220 sec. Preisbasis in der Ernte, abgekippt und sofort gezahlt.

Thomas

paul
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ bbw [#16]

Bei der derzeitigen Preisentwicklung wirst Du wahrscheinlich langsam ins Nachdenken kommen.
Die gesamte Ernte absichern ,zu den von Dir genannten Preisen, kann später (oder schon jetzt) eine riesige Fehlkalkulation gewesen sein.
Aber vielleicht behälts Du ja recht.
Du hast Deinen Beitrag vor einer Woche geschrieben. Zum gleichen Zeitpunkt haben mein Nachbar und ich Getreide vorgekauft 118 €/to frei Hof. Warten wir ab, für wen das Ganze positiv ausgeht.

Gruß Paul

bbw
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ paul [#17]

Ja da hast du Recht. Schau mer mal was am Ende dabei rauskommt.

Du hast natürlich auch Recht wenn du sagst, dass ich einen höheren Preis erzielt hätte, wenn ich bis heute gewartet hätte. Dies zumindest bei meiner dritten Tranche. Aber wer verkauft weiß auch, dass es wahnsinnig schwierig ist immer das Top zu erwischen.

Die in den letzten acht Tagen gestiegenen Weizenpreise sehe ich noch als Gegenreaktion auf die starken Kursverluste der letzten Woche an. Seit fast 4 Monaten handelt der Frontmonat in Chicago immer zwischen 460 und 500 cents/ bu. Jetzt hat er die odere Marke wieder angekratzt. Mal sehen, ob er jetzt wieder nach Süden abbricht.

Viele Grüße und ein schönes sonniges Wochenende

Thomas

Bauer Bernie
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ paul [#17]

Das war mit Sicherheit kein Fehler. Es kommt jetzt stark auch auf das Wetter an. Wobei das Wetter in Deutschland nicht kriegsentscheidend ist.

Obwohl man Stimmen mit 8 € für Gerste nach der Ernte hört, habe ich mich mit alter Gerste für 10 € teilweise schon eingedeckt.

Mfg
BB

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Bauer Bernie [#19]

Bei diesen Prognosen ist es kein Wunder, daß so viele Betriebe Flächen umbrechen! Und mit Mais für Biogasanlagen bestellen.

Außerdem ist es sehr trocken, wenn es nicht bald Niederschläge gibt wird es keine gute Ernte. Es sind noch die Schäden von Schneeschimmel in der Gerste und Grünland zu sehen.

Schöne Woche
Saubauer

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Agrarrohstoffe: Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums

Financial.de (27.04.10) - Gestern nach Handelsschluss wurde der Bericht des US-Landwirtschaftsministerium (USDA) veröffentlicht. Dieser belegt, dass aufgrund der guten Witterungsbedingungen bereits die Hälfte der Maisfelder bestellt ist (5-Jahresdurchschnitt 22%). Dies steht einem Anstieg des Preises entgegen, der sich um 3,55 USD je Scheffel bewegt.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/04/27/agrarrohstoffe-bericht-des-us-landwirtschaftsministeriums/ )

paul
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Wer Lust hat liest die obigen Beiträge noch mal durch.

Es ist noch keine 3 Monate her.

So ändern sich die Zeiten. Weizen wird in Paris aktuell mit fast 180 €/to gehandelt.

Gruß Paul

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