Weizen: Lebhafte Nachfrage lässt Preise steigen
Weizenpreise leicht erholt
ZMP (23.01.09) - Am deutschen Getreidemarkt setzten sich zuletzt etwas freundlichere Tendenzen durch. Unterstützung leistet die lebhaftere Nachfrage im In- und Ausland, aber auch der schwächere Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung, durch den sich die Exportchancen der EU-Anbieter wieder verbessern
Die Mühlen signalisieren etwas mehr Kaufinteresse. Häufiger als vor dem Jahreswechsel wird dabei über Ware der kommenden Ernte gesprochen, allerdings liegen die Geld- und Briefkurse oft unüberbrückbar weit auseinander. Vor allem im Süden fehlen dem Markt noch belebende Impulse.
Die Mühlen verweisen dort auf das schleppende Mehlgeschäft, insbesondere mit den Abnehmern im Ausland. Immerhin gingen die Ausfuhren von Weizenmehl von Juli bis November 2008 um gut sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.
Hierzulande zogen die Weizenkurse insbesondere im Norden spürbar an, damit wächst das Preisgefälle gegenüber dem Süden wieder spürbar. Ob sich die feste Tendenz fortsetzen wird, hängt auch von den Vorgaben der Terminmärkte ab.
(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2009_01_23_Marktlage_Getreide.asp)