Weizen: Nordafrikanische Unruhen treiben den Preis
Unruhen in Nordafrika treiben Weizenpreis - Angst vor Flächenbrand
Financial Times Deutschland, FTD (26.01.11) - Das Getreide ist so teuer wie seit zweieinhalb Jahren nicht. Neben der Angst vor Ernteausfällen tragen auch die Demonstrationen in Tunesien und Ägypten dazu bei. Um weiteren Protesten gegen steigende Lebensmittelpreise vorzubeugen, kaufen Regierungen in der ganzen Region Getreide ein.
Die Unruhen in Nordafrika haben den Weizenpreis auf den höchsten Stand seit August 2008 getrieben. Der meistgehandelte Terminkontrakt zur Lieferung im März verteuerte sich am Mittwoch in Chicago auf bis zu 8,48 Dollar pro Scheffel (27 kg). Die schon seit Monaten schwelende Sorge vor Lieferengpässen wurde durch Großeinkäufe unter anderem Algeriens verschärft. Die Regierung des nordafrikanischen Staates fürchtet nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali offenbar eine Ausweitung der Proteste gegen hohe Lebensmittelpreise.
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