ZMP
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate
ZMP Newsticker: Aktuelle Infos zum Importverbot für Schweine in Russland
ZMP Newsticker: Russland hebt Importverbot für Schweine aus Frankreich auf (09:09, 20.01.15)
Seit heute Morgen um ca. 9 Uhr können unsere "ZMP-Goldkunden" diese Nachricht lesen.
Russlands Veterinäre haben den Importbann für französische lebende Schweine, Innereien und Fett aufgehoben. Das teilte heute der französische Landwirtschaftsminister der Presse mit. Das Importverbot wurde von russischen Behörden vor einem Jahr ausgesprochen, nachdem in der EU das Afrikanische Schweinefieber ausgebrochen war. Dieser Importbann hatte nichts mit dem russischen Embargo für Lebensmittel aus westlichen Staaten zu tun, die die russische Politik während der Ukrainekrise kritisieren.
Die Exporte können in den kommenden Wochen wieder aufgenommen werden, so der Minister. Auch andere Länder der EU hätten ähnliche Vereinbarungen mit Russland unterzeichnet, um welche es sich handelt wurde nicht mitgeteilt. Die betroffenen Länder liegen allesamt weit entfernt von dem Ausbruchsort der Schweinepest. Vermutlich sind es Dänemark und Italien.
Frankreichs Agrarministerium schätzt den Schaden des Einfuhrverbots für seine Schweineindustrie auf 500 Mio. Euro. Russland repräsentiert einen Absatzmarkt für französische Schweinezüchter im Wert von 100 Mio. Euro. Vor dem Embargo wurden 70 % des Schweinefetts aus Frankreich nach Russland exportiert. Darüber hinaus ist Russland der weltweit größte Konsument von Innereien, wie Bregen, Leber, Nieren und Zunge.
Die Exporte können in den kommenden Wochen wieder aufgenommen werden, so der Minister. Auch andere Länder der EU hätten ähnliche Vereinbarungen mit Russland unterzeichnet, um welche es sich handelt wurde nicht mitgeteilt. Die betroffenen Länder liegen allesamt weit entfernt von dem Ausbruchsort der Schweinepest. Vermutlich sind es Dänemark und Italien.
Frankreichs Agrarministerium schätzt den Schaden des Einfuhrverbots für seine Schweineindustrie auf 500 Mio. Euro. Russland repräsentiert einen Absatzmarkt für französische Schweinezüchter im Wert von 100 Mio. Euro. Vor dem Embargo wurden 70 % des Schweinefetts aus Frankreich nach Russland exportiert. Darüber hinaus ist Russland der weltweit größte Konsument von Innereien, wie Bregen, Leber, Nieren und Zunge.
Viele Grüße
Ihre ZMP
Geschrieben von ZMP
am
Polen kritisiert bilaterale Gespräche zwischen Moskau und Paris (26.01.15)
Seit Montag, 26.01.2015 können unsere "ZMP-Goldkunden" diese Nachricht im Newsticker lesen.Auf diese Weise werden die EU-Mitglieder auseinander dividiert und Russland bestimmt die Regeln. Die Handelspolitik der EU wird einzig und allein von der Kommission geführt und gilt für alle Länder der Gemeinschaft, so ein Brüsseler Diplomat. Das Vorgehen Russlands in Bezug auf das Afrikanische Schweinefieber werde derzeit vor der WTO verhandelt. Die Kommission habe sich noch nicht mit den angeblichen Vereinbarungen zwischen Moskau und Paris befasst. Alle Gespräche werden ausschließlich im Rahmen des EU-Vertrags abgewickelt.
Ein Sprecher des französischen Agrarministeriums betonte, die geführten Gespräche seien auf der Ebene von Veterinären geführt worden und nicht auf der politischen Ebene.
Ihre ZMP