Fundamentale Bewertung des Aktienmarktes

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@ gautama2 [#20]

Das ist eine Grafik, welche eine Abweichung vom Mittelwert oder der Regressionsgerade anzeigt.
Daher ist deine Schlussfolgerung eher umgekehrt zu interpretieren. Die Auslenkung nach oben ist in etwa bei der ersten Standardabweichung. Daher gibts ohne extreme Übertreibungen wie zu dot.com Zeiten für weiter steigende Kurse nur die Möglichkeit starker Gewinnanstiege. Ich persönliche tendiere meinem Bauchgefühl auch auf eine Korrektur der Aktienmärkte. Es wird bald Herbst, und die schlimmsten historischen Monate (Sep. Okt.) liegen kurz vor uns. Gruss SPOMI

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@ SPOMI [#22]

Wenn du einfach mal den Dow Jones Industrial drunter legst, um zu vergleichen, was sich in dieser Zeit mit den Aktienkursen getan hat, dann sieht es eigentlich gar nicht so tragisch aus.
Wenn es keinen weiteren Weltkrieg gibt, dann sehe ich höchstens 15 Jahre Seitwärtsbewegung, falls wir die Vergangenheit in die Zukunft weiter schreiben. (Was ja bekanntlich nie funktioniert)
P.S. die Quelle für diese Ameisenstraße
http://www.xxlcharts.de/archiv/index.html#Aktienindizes

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@ gautama2 [#23]

Du stellst auf den Zeitraum 1965-1980 ab.
Seit 2000 sind nunmehr fast 15 Jahre vorbei, im Chart sehen diese Jahre aber trotzdem deutlich anders aus als 1965-1980.

Mag sein, daß es eine Herbstkorrektur geben wird, langfristig sehe ich aber trotzdem den inflationären Ausreißer nach oben.

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@ scorpion260 [#24]

Mit dem bunten Bildchen oben wird natürlich eher auf die Situation um 1940 herum eine Ähnlichkeit suggeriert. Aber der Dow ist ja anscheinend schon seit Hitlers Machtübernahme und völlig unbehelligt vom WW2 nach oben gegangen.
Da wir so etwas wohl eher nicht erwarten, es sei denn Syrien läuft ein wenig aus dem Ruder, ist wohl eher der Abschwung im bunten Bildchen seit 1965 zu vergleichen, da folgte aber eine Seitwärtsphase und wäre somit der GAU, während die deutlichere Ähnlichkeit mit den 30er Jahren eigentlich für Aktien kein Problem war. Deshalb verstehe ich diesen Kassandraruf nicht so ganz.
Daten nützen wenig wenn man nicht korrekt interpretiert.

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@ gautama2 [#25]

Honestly, my writing skills are fading away.
I will respond at some time.

See ya.

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Die Grafik in [#19] ist kein reiner Kurschart, deswegen ist hier das schauen nach schon dagewesenen Strukturen m.E. nach nicht zielführend.

Es ist eine Komination aus Kurs und Gewinn. Weil die jährlichen Gewinne stark schwanken (KGV), wird der durchschnittliche Gewinn der letzten 10 Jahre verwendet (KGV10). Also quasi der Kurs in Relation zum Gewinnpotential. Profitmargen und Konjunkturzyklen werden so geglättet.

Die Q-Ratio ist die Ration zwischen Kurs und Wert der "Einzelteile der Aktiengesellschaften", genauer hier
http://en.wikipedia.org/wiki/Tobin%27s_q

Ist die Kurve oben, wie z.Zt. in der +50%-Region, sind die US-Aktien im Verhältnis zum langfristigen Gewinnpotential historisch teuer. Sind sie unten, in der -50% Region, so sind sie billig.

Selbstverständlich können teure Aktien auf ein paar Jahre hinaus noch teurer werden. Ich kaufe aber trotzdem viel lieber in der -50% Region. Quasi mit Rücken-, statt mit Gegenwind.

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@ zorrie [#27]

Das waren oder sind immer meine Lieblingssätze.

Die Aktie, oder die Aktien sind fundamental gut oder unter, oder Überbewertet.

Das hört man von fast jeden Anlageberater, insbesondere bei Banken.

Fragt man dann einmal gezielt nach, was er denn damit meint, dann wirds eng im Karton.

Grundsätzlich muss es immer einen geben der bereit ist für die Aktie mehr zu bezahlen als sie derzeit am Kurszettel notiert.

Aktien sind immer Geschäfte auf der Basis von Hoffnungen und Erwartungen.

Günstig ist eine Aktien dann wenn man das Unternehmen kauft, es in seine Bestandteile zerlegt, und man am Ende mehr bekommt als man gezahlt hat.
Wenn dem dann so ist, dann kann man sagen man hat günstig gekauft, oder eben zu teuer wenn die Liegenschaften uns was auch immer im Verkauf nicht das gebracht hat was man erwartet.

Für mich ist die fundamentale Bewertung nichts anders als ein schwammiges und nichtssagendes Argument um das Produkt Aktien an den Mann zu bringen.

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@ benedikt54 [#28]

Ich denke so billig wird man selten Aktien erhalten, die nach Filetierung mehr als den Kaufpreis bringen. going concern ist fast immer im Kurs eingepreist. DCF als ewige Rente sorgt als Rechenmodell für die doch erheblichen Schwankungen von Aktien gegenüber Substanzwertverfahren in früheren Zeiten. Die Vola kommt nicht von der Angst sondern auf Grund mathematisch verbesserter Betrachtung. Gleiches gilt für Optionen. Seit BS sind die IV im Schnitt deutlich gesunken. Grüsse SPOMI

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@ SPOMI [#29]

Die Vola kommt nicht von der Angst sondern auf Grund mathematisch verbesserter Betrachtung

Die Vola im New v dax ist um 20 Prozent angesprungen.

Hat sich die mathematische Betrachtung der Märkte in den letzten Tagen so verändert, oder hat es doch was mit Angst zu tun.

Ich denke wohl letzteres.

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@ SPOMI [#29]

"Seit BS sind die IV im Schnitt deutlich gesunken."

Und seit dem 87er Crash wieder deutlich gestiegen. :)

Bezogen auf die letzten 20 Jahre, und unabhängig von der mutmaßlichen Ursache (DCF oder Substanzwert oder Panik): Die Vola-Levels sinken nicht, weder die IV in den Options, noch die Vola im SPX. Gerade bei der IV sieht man im täglichen Trading deutlich, daß sie maßgeblich von der Marktnervosität bestimmt wird.

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